Der barmherzige Samariter in der Wartehalle

Am letzten Montag (31.08.2015) stolperte ich vor dem Stadttor in Winterthur und knallte mit voller Wucht auf den Asphalt. Dabei hörte ich ein unheimliches Geräusch! Sehne gerissen, Knochen gebrochen? Eigentlich hatte ich an diesem Nachmittag viele Dinge im Kopf, die ich erledigen wollte. Aber es kam anders als gedacht. Nachdem ich mich langsam vom Boden aufrichtete, schleppte ich mich in die Wartehalle beim Bahnhof. Ich setzte mich auf eine Holzbank. Mir war übel, ich zitterte und hatte starke Schmerzen am rechten Unterarm. Plötzlich ging ein junger Mann an mir vorüber und schaute mich an. Ich bat ihn um Hilfe. Er meinte, dass es in der Nähe eine Apotheke gäbe, er aber kein Geld hat. Ich drückte ihm 50 Franken in die Hand und er verschwand. Nach einer Weile kam er zurück, desinfizierte meine Schürfungen an den Beinen, klebte grosse Pflaster auf beide Knie und brachte mir sogar eine Flasche Evian.

Wir redeten über Jesus Christus, er glaubt auch. Ich erzählte ihm, dass ich normalerweise für Menschen bete, aber jetzt selber Hilfe brauche. Ich motivierte ihn, seine Hand auf die verletzte Stelle zu legen und im Namen Jesu für mich zu beten. Er sagte, dass er so etwas noch nie gemacht hat – trotzdem betete er für mich. Dann fragte ich, ob er die Bibel aus meinem Rucksack nehmen könne. Wir lasen unter anderem die Gleichnisse vom barmherzigen Samariter und verlorenen Sohn. Sein Name war Davide. Ich schenkte ihm eine Bibel und wollte ihm 20 Franken geben. Er verzichtete auf das Honorar. Anschliessend besuchte ich das «Gesundheitszentrum» hinter dem Bahnhof. Im Wartezimmer öffnete Gott mehrere Herzenstüren: Ich durfte das Wort des HERRN säen und sogar für eine Person beten. Später erstellte man zwei Röntgenbilder von meinem Unterarm und alles sah wunderbar aus. Halleluja…

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