GPS, Irokese und Kokain

Als ich am Dienstag (03.11.2015) aus dem Fitnesscenter kam und auf dem Heimweg einige SMS auf meinem Smartphone beantwortete, stoppte plötzlich ein Auto neben mir. Dann kam ein Mann auf mich zu, hielt mir einen Zettel unter die Nase und wollte wissen, wie er zu diesem Ort gelangen könne. Das Navigationssystem seines Fahrzeugs sei ungenau und auf seinem Handy habe er keine mobile Datenverbindung. Jedenfalls suchte ich auf meinem iPhone eine Route heraus und schenkte ihm am Schluss ein christliches Traktat.

Wenige Minuten später entdeckte ich zwei Frauen, die an einer Strassenecke standen. Die eine trug ein Stoffherz an ihrer Kleidung. Die Worte «I Love You» waren darauf gestickt. Als ich an ihnen vorüberging, rief mir eine der Frauen etwas nach. Ich drehte mich um und fragte: «Wissen sie, wer sie am meisten liebt?». Anschliessend machte ich wieder einmal mein Jesus-Quiz. Später traf ich im Restaurant der Migros nacheinander vier Geschwister in Christus und freute mich über die geniale Führung. Am Abend beobachtete ich bei der Bushaltestelle einen Mann mit einem Irokesenschnitt und zwei Krücken. Ich fragte ihn, ob ich für ihn beten soll. Er sagte, dass er Geld brauche, weil er Hunger habe. Ich holte aus dem Coop frische Gipfel für ihn und kaufte gleichzeitig für mich ein. Als ich zurückkam, sprachen wir über Gott, seine Kollegen lauschten ebenfalls.

Heute (04.11.2015) besuchte ich eine Kundin und half bei der Einrichtung eines Computers. Zwischendurch klingelte das Telefon und ich hörte, dass familiäre Probleme ein Thema sind. Ich sass in einem anderen Raum und betete für die Angelegenheit. Fünf Minuten später klingelte das Telefon erneut und ich hörte, wie sich die Situation auf wundersame Art und Weise entspannte. Später erklärte ich ihr, dass ich gebetet habe.

Nach diesem Auftrag wollte ich eine Mittagspause einlegen und spazierte durch die Unterführung beim Bahnhof in Winterthur. Dabei ist mir ein Mann aufgefallen, der orientierungslos herumstand. Er fragte mich, ob ich ihm Geld geben könne. Ich verneinte und wir einigten uns, dass ich ihm Essen kaufe. Also standen wir in die Warteschlange beim «Brezelkönig» und redeten miteinander. Es stellte sich heraus, dass der Mann drogensüchtig (Kokain & Co.) ist und damit aufhören will. Ich durfte für ihn beten und er umarmte mich mehrmals. Auf dem Perron angekommen wollte er, dass wir gemeinsam das berühmte Gebet «Vaterunser» sprechen, welches Jesus seine Jünger lehrte. Halleluja! Als der Zug ankam, begleitete ich ihn bis zum Wagen und verabschiedete mich…

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