Schmierereien und Spatzen

Auf dem Weg ins Fitnesscenter durchquerte ich gestern (05.11.2015) die Unterführung beim Bahnhof Winterthur. Dort reinigte ein Mitarbeiter der SBB unzählige Lampen, die mit Graffitis verunstaltet waren. «Dies ist ein Gleichnis für die Vergebung der Sünden», sagte ich zu ihm. Zuerst wollte er nicht darüber reden und verspottete Gott. Normalerweise breche ich in solchen Fällen die Operation ab, doch diesmal blieb ich dran. Während des Gesprächs begann sich der Mann zu öffnen und hörte zu. Ich zeigte mit dem Finger auf die linke Seite mit den bereits geputzten Flächen und dann auf die rechte Seite mit den Schmierereien. «Das bin ich und das ist dein Zustand», erklärte ich ihm. Nur das Blut von Jesus Christus wäscht uns rein und rettet uns vor der Hölle. Überraschenderweise wurde er nach meiner Rede nicht sauer, sondern kündigte an, darüber nachzudenken. Halleluja!

Im Kraftraum bemerkte ich eine Konversation zwischen zwei Sportlern, die Gesundheit und Glück als das wichtigste Gut im Leben darstellten. «Beides ist vergänglich», sagte ich und wies sie auf Jesus hin, der immer da ist. Später sass ich auf der Terrasse beim Migros-Restaurant und beobachtete eine Horde ulkiger Spatzen. Plötzlich fragte jemand, ob er sich an meinen Tisch setzen dürfe. Es handelte sich um einen Kundenberater, bei dem ich im Frühling diverse Möbel kaufte. Thema des Gesprächs waren das Evangelium und die zehn Gebote. Nach einer Weile tauchte mein Glaubensbruder Hassan auf und wir konnten gemeinsam für diesen Mann beten…

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