Mustafa bricht sein Schweigen

Am Sonntag kann man nicht nur in die Kirche gehen, sondern die Kirche auch zu den Menschen bringen. Bereits vor unserer gestrigen Mission (08.11.2015) in Zürich erlebte ich wunderbare Dinge. So entdeckte ich ein Kreuz am stimmungsvoll beleuchteten Himmel als ich auf den Bus wartete und durfte einer Frau im Zug das Evangelium erklären. Am Treffpunkt angekommen, rüsteten wir uns mit christlichen Traktaten in allen Sprachen aus. John Michael sorgt jeweils für Nachschub und unterstützt das Team mit Drucksachen. An diesem Abend wurden wir bereits am Versammlungsort in Gespräche mit Passanten verwickelt. Für zwei Personen konnten wir beten.

Nach einer Stunde tauchten zwei Geschwister in Christus auf. Ich durfte für Priska beten, weil sie Zahnschmerzen hatte. Michel verstärkte unsere Truppe während dem Einsatz. Spannend verlief unter anderem die Begegnung mit Mustafa und seiner fernöstlichen Begleiterin. Obwohl John Michael seit fünf Jahren an der Langstrasse für das Reich Gottes arbeitet, hat er noch nie erlebt, dass sich Mustafa so offen zeigte. Der Türke ist Vater von sieben Kindern, aber steht am Rand des Abgrunds. Wir ermutigten ihn, Jesus zu folgen und beteten für ihn. Vor einem Internet-Café trafen wir einen Atheisten, einen Moslem und einen jungen Mann, der sich selbst eine Religion bastelte. Wir sprachen über die Bibel und das Blut von Jesus Christus, dass unsere Sünden abwäscht.

Im Vorfeld durfte ich für eine Prostituierte beten, die nach eigenen Aussagen seit einer Woche Schmerzen im Mund hatte. Nach einem Gebet im Namen von Jesus war der Spuk vorbei. Bei der Abschlussbesprechung war auch David dabei, der uns in der Vergangenheit bei den riskanten Operationen begleitete. Plötzlich kam ein Indianer auf uns zu, den John kannte. Jedenfalls standen wir alle im Kreis und beteten gemeinsam für ihn…

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