Höllische Rückenschmerzen besiegt

Nach meinem Einsatz in Zürich entdeckte ich am späten Sonntagabend (15.11.2015) beim Bahnhof in Winterthur einen Mann, der am Boden sass. Zuerst ging ich – wie andere Passanten – an ihm vorüber und wollte nichts mit seiner Lage zu tun haben. Dann beobachtete ich einen Hund, der zu ihm lief und eine kurze Weile bei ihm blieb. Plötzlich kam mir der Gedanke, dass sich noch christliche Traktate und Schokotaler in meiner Jackentasche befinden.

Also spazierte ich zu ihm hin und fragte, ob er etwas für seinen Magen und etwas für seine Seele haben möchte. Er bedankte sich und meinte, dass er höllische Schmerzen am Rücken hat. Gerne nahm er mein Angebot mit dem Gebet an und ich half ihm aufzustehen. «Ich lag zehn Monate im Bett», sagte Beat mit zerknitterter Stimme. Ich legte ihm die Hände auf den Rücken und befahl den Schmerzen im Namen von Jesus zu verschwinden. Die Schmerzen verringerten sich drastisch und gingen von Stufe 10 auf die Stufe 1 zurück. Ausserdem hatte er Probleme mit der Wirbelsäule und konnte nicht gerade stehen. Ich betete abermals für ihn und er sagte, dass sich etwas bewegt. Jedenfalls blickte er mich erstaunt an und verlangte nach meiner Adresse. Ich sagte ihm, dass Gott ihn heilte. Anschliessend konnte ich ihn zum Taxi begleiten und rief laut: «Halleluja!». Der Fahrer fragte mich, was dieses Wort bedeutet und ich erklärte es ihm.

Später sprach ich mit einem dunkelhäutigen Mann aus Eritrea, der Zeuge dieser Szene wurde. Er ist auch Christ und ich erzählte ihm, dass wir von Gott mit Vollmacht ausgestattet wurden. Ich ermutigte ihn für die Kranken zu beten und das Evangelium zu verkünden. Plötzlich zückte der Mann eine grüne Visitenkarte von der Freikirche GVC und darauf stand mit grossen Buchstaben «Medizin» und kleingedruckt eine Bibelstelle aus Markus 16, 17-18: Dort steht unter anderem «auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird’s besser mit ihnen werden»…

Gefrorene Speisen, Strassenkreide und Aareschlucht

Abstand von der Sünde und Kühlschrank mit Theologie

Der Journalist und das Olivenöl