Was muss ich tun, um gerettet zu werden?

Unser Alltag ist geprägt von Lügen, Fluchen, Stehlen, Ehebruch und Mord. Hass und Neid dominieren unsere Herzen. Wir beten das Geld an, konsumieren Drogen und beugen die Knie vor selbstgebastelten Idolen. Jeder ist gefangen in seinen Perversionen und hockt im Kerker der Selbstsucht. Der Grund für diesen fatalen Ego-Trip ist die Trennung von unserem Schöpfer. Auf den Punkt gebracht: Wir sind verloren!

Gott kreierte den Himmel und die Erde in sechs Tagen. Die ersten beiden Menschen lebten im Garten Erden und hatten Gemeinschaft mit ihrem Erfinder. Nachdem Adam und Eva die Früchte vom Baum der Erkenntnis assen, verloren sie die geheiligte Identität und mussten den gesegneten Schauplatz verlassen. Das Paar vertraute der Schlange mehr als den guten Richtlinien von oben. Als Folge kam der Tod in die Welt und sorgt bis heute für ein Chaos. Passend dazu finden wir in Römer 5,12 eine Aussage, die uns alle betrifft:

«Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.»

Der himmlische Vater hat diese Entwicklung vorausgesehen und entsprechende Massnahmen eingeleitet. Einerseits machte Gott mit Noah und der Sintflut einen Neustart. Anderseits bekam Mose in der Wüste die zwei Steintafeln mit den zehn Geboten, die den Hebräern als Richtschnur dienten. Grundsätzlich hält das Gesetz vom Sinai jeder Nation den Spiegel vor – siehe Römer 3, Verse 19 bis 20:

«Wir wissen aber: Was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, auf dass jeder Mund gestopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei. Denn durch des Gesetzes Werke wird kein Mensch vor ihm gerecht sein. Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.»

Inzwischen läuft die grösste Rettungsaktion in der Geschichte auf Hochtouren. Ziel ist es, die verlorenen Söhne und Töchter Gottes aus der Macht der Finsternis zu befreien. Als Grundlage dient eine über 2‘700 Jahre alte Prophezeiung, die das diabolische Problem mit der Sünde endgültig löst. Jesaja spricht im Kapitel 53 über eine spezielle Person, welche stellvertretend unseren Schuldenberg tilgt. Selbst unsere Krankheiten und Schmerzen hat dieser geheimnisvolle «Superheld» getragen.

Wer ist damit gemeint?

Wenn man einen Blick ins Neue Testament wirft, offenbart sich Gottes Heilsplan. So wird erklärt, wem wir die unverdiente Gnade aus dem Himmelreich zu verdanken haben. Jesus Christus ist der angekündigte Messias, der durch den Heiligen Geist gezeugt wurde und in der Jungfrau Maria gereift ist – siehe Lukas 1! In der Bibel sind viele Berichte enthalten, welche das Leben dieses aussergewöhnlichen Mannes dokumentieren.

So heisst es, dass in der Gestalt von Jesus das Wort Gottes Fleisch wurde. In den vier Evangelien finden wir viele Zeichen und Wunder, welche diese kühne Behauptung bestätigen. Ausserdem hat der Heiland vorbildlich gelebt und die Gebote des HERRN eingehalten.

In Gottes Augen ist nur Jesus Christus makellos. Deshalb konnte der Heiland mit seinem Tod am Kreuz stellvertretend für die Schuld der ganzen Welt bezahlen. Gott hat seinen Sohn aus Liebe für uns geopfert – siehe Johannes 3,16:

«Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.»

Am dritten Tage verliess Jesus sein Grab, weil er ohne Fehler war und der Tod keine Macht über ihn hatte. Halleluja! Im Klartext bedeutet dies, dass der Heiland den Kampf gegen Satan gewonnen und die Tür ins Himmelreich für jede bussfertige Seele geöffnet hat. Nun haben wir die Möglichkeit, das exklusive Friedensangebot anzunehmen und aus dem Teufelskreis der Sünde auszubrechen.

Wer an Jesus Christus glaubt, so wie die Bibel sagt, muss nicht in die Hölle fahren. Mit eigenen Werken können wir nicht gerecht werden vor Gott. Der berühmte Pharisäer Nikodemus lernte im Gespräch mit Jesus, dass man von neuem geboren werden muss, um in das Reich Gottes zu kommen – siehe Johannes 3, 1-21.

Wie geht das?

Der Glaube an den verheissenen Retter bildet das Fundament. Wer seine Sünden vor Gott bereut und sich auf den Namen von Jesus Christus taufen lässt, erhält den Heiligen Geist und wird ein Kind des HERRN. Das am Kreuz vergossene Blut des Heilands wäscht uns rein. Das neue Leben in Christus und die Ewigkeit im Königreich Gottes warten auf diejenigen, die dem Messias folgen. Lasst uns Jesus von Herzen annehmen und ihm gehorsam sein.

In der Apostelgeschichte 22 erzählt Paulus über seine Erfahrungen mit dem Heiland und wie er mit Gott einen Bund geschlossen hat. Insbesondere Vers 16 kann man in diesem Zusammenhang erwähnen:

«Und nun, was zögerst du? Steh auf und rufe den Namen von Jesus an und lass dich taufen und deine Sünden abwaschen.»

Es gibt kein «offizielles» Gebet, das man sprechen muss, um sich mit Gott zu versöhnen. Wichtig ist, dass wir das Erlösungswerk vom Kreuz akzeptieren und eine bewusste Entscheidung für Jesus treffen. Folgende Worte geben ein Beispiel wie man diese segensreiche Bitte formulieren kann:

«Vater im Himmel, ich glaube, dass dein Sohn Jesus Christus für meine Sünden am Kreuz gestorben ist. Ich bereue, dass ich (…) habe! HERR, bitte vergib mir, befreie mich und fülle mich mit dem Heiligen Geist, Amen!»

Anschliessend lasse dich im Wasser taufen und wende dich ab von deinem bisherigen Lebensstil, denn der alte Mensch ist gestorben. Dazu gehört, die Finger von Dingen zu lassen, die Gott nicht gefallen. Genauso sollte man negative Verhaltensmuster ablegen. Hilfreich ist es, die eigene Wohnung zu überprüfen, ob irgendwo noch fragwürdige Gegenstände (Filme, Bücher, Musik & Co.) herumliegen. In der Apostelgeschichte lesen wir in Kapitel 19 im Vers 19 über eine spektakuläre Begebenheit, die zur Umkehr eines Christen gehört:

«Viele aber, die Zauberei getrieben hatten, brachten die Bücher zusammen und verbrannten sie öffentlich und berechneten, was sie wert waren, und kamen auf fünfzigtausend Silbergroschen.»

Paulus schreibt in seinem Brief an die Römer (siehe Kapitel 6, Verse 1 bis 11), dass wir in den Tod von Jesus getauft werden und beim Auftauchen mit Christus zum neuen Leben aufstehen. Fortan ist unser Leib der Sünde gestorben und wir sind frei von der Herrschaft des Bösen.

Im Gegenzug möchte Gott, dass wir allen Menschen vergeben, die uns in der Vergangenheit schlecht behandelt haben. Nachfolger des Heilands reichen die Gnade aus dem Himmelreich weiter. Jesus erwähnt diese faszinierende Tatsache in Matthäus 6, siehe Verse 14 und 15:

«Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.»

Sobald der Heilige Geist eine Person erfüllt, wird sie einen tiefen Frieden spüren und weitere Veränderungen bemerken. Der Geist Gottes ist eine wunderbare Gabe und ein ständiger Begleiter. Jesus spricht in Johannes 14,26 über das himmlische GPS:

«Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.»

Fortan ist der Heiland deine neue Identität und du wirst Teil der himmlischen Familie, wenn Gottes Liebe dein Herz regiert. Dabei handelt es sich um einen Wachstumsprozess in der Erkenntnis Gottes. Der schmale Weg, der zum ewigen Leben führt, behält man bis zum Ende des irdischen Lebens im Fokus. Studiere das Handbuch, nutze deine Talente (1. Korinther 12) als Botschafter des HERRN und arbeite gemeinsam mit anderen Christen im Königreich des Lichts…

Petrus spricht: «Tut Busse und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.»

Bibel, Apostelgeschichte 2,38

Nichol Collins: Ehemalige Lesbe holt den Regenbogen zurück

Putzen, Propeller, Palästina und Proteste in Zürich

LGBT versus Bibel