Gentlemen, start your engines!

Mit diesem englischen Spruch aus dem Motorsport möchte ich den gestrigen Einsatz beschreiben, der mit jungen Syrern am Zürcher Hauptbahnhof begann und mit Gebeten für Romas in Schwamendingen endete. Jesus Christus sagt in Matthäus 9,37 zu seinen Jüngern: «Die Ernte ist gross, aber wenige sind der Arbeiter». Also liebe Glaubensgeschwister, startet die Motoren der himmlischen Mähdrescher und holt die Ernte für den HERRN ein!

Aber der Reihe nach. Bei unserer letzten Operation an der Langstrasse vor ein paar Wochen trafen wir eine Gruppe Rumänen und erklärten ihnen das Evangelium. Gott segnete unsere Aktion mit Zeichen und Wunder. So wurde einer dieser Männer vor einem Klub geheilt. Am letzten Sonntag rief mich genau diese Person an und lud mich ein, seine Familie zu besuchen.

Gestern (11.01.2015) reiste ich mit dem Zug nach Zürich und wartete am vereinbarten Treffpunkt. Ich setzte mich auf eine Bank aus Stein. Dabei fielen mir einige Jugendliche auf, die mit Dokumenten hantierten und neben mir Platz nahmen. Plötzlich fragte mich einer von ihnen, ob ich weiss, wo die Post ist. Ich zeigte ihm den ungefähren Standort auf seinem Handy. Es stellte sich heraus, dass es Menschen aus Syrien waren. Ich kramte aus meiner Jackentasche das Johannes-Evangelium in arabischer Sprache hervor und schenkte es ihm. Seine Freunde guckten ebenfalls interessiert auf das Büchlein. Nach einer Weile kamen die zwei Romas mit denen ich das Treffen vereinbarte und wir fuhren gemeinsam nach Schwamendingen. Die herzliche Familie wohnte in einer kleinen Siedlung.

Die Frauen kochten Spezialitäten aus Rumänien und warteten, bis die Männer gegessen hatten. Wir sprachen über Sünde, das Kreuz, die Nachfolge Jesu und das neue Leben als Kind Gottes. Ich schlug vor, dass wir gemeinsam ein paar Loblieder singen, gemeinsam beten und die Bibel lesen. Gesungen wurde auf Rumänisch und Hebräisch. Ausserdem wollten sie, dass ich zwei von ihren Kindern segne. Es war herrlich, wie mich Jesus durch diese Situationen führte und ich die richtigen Themen ansprechen durfte. Jedenfalls litt der Familien-Clan unter diversen Gebrechen. Ich betete für eine Frau, die eine Depression und Schmerzen im Kopf hatte.

Nachdem ich ihr die Hände auflegte, strahlte sie und meinte, es ist gut. Halleluja! Der Sohn schielte ein bisschen und ich durfte für seine Augen beten. Die Grossmutter hatte Probleme mit der Leber und als ich für sie betete, wurde es besser. Interessanterweise erhielt sie dabei eine Vision und sah mich mit einem weissen Hemd und einem flammenden Herzen.

Am Schluss hob ich meine Hände in die Höhe und bat Gott um seinen Heiligen Geist für alle. Danach sagte einer der Männer zu mir, dass er von Kopf bis Fuss berührt wurde und sein Rachen sich so anfühlte, als ob ihn jemand gereinigt habe…

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