Ein Konto im Himmel eröffnen

Schöne Häuser, schnelle Autos oder wertvoller Schmuck sind der Traum vieler Menschen. Wir rennen den ganzen Tag dem Geld nach und arbeiten von morgens bis abends für das vergängliche Glück. Wer jedoch sein Herz dem Mammon opfert, gefährdet seine Beziehung mit Gott. Dabei ist der Schöpfer von Himmel und Erde der Ursprung des Lebens.

An vielen Stellen in der Bibel werden die Menschen vor dem betrügerischen Reichtum gewarnt, der unser Herz in die falsche Richtung lenkt. Auch Jesus Christus gibt uns einige Beispiele. Dazu gehört der reiche Kornbauer, der seine Hoffnung nicht auf Gott, sondern auf den Umsatz setzte und am Schluss alles verlor – siehe Lukas 12, 16-21. Auch die Geschichte mit dem gut betuchten Mann, der trotz der grossen Armut vor seinem Hause sein Leben in vollen Zügen genoss und in die Hölle geworfen wurde, erinnert uns an die Folgen des Materialismus – siehe Lukas 16, 19-31.

Jesus sagt, dass wir nicht gleichzeitig dem Aktienkurs und Gott dienen können – siehe Lukas 16,13. Habsüchtige Menschen werden niemals genug erwirtschaften und verpassen das ewige Leben. König Salomo unterstreicht im Alten Testament (siehe Prediger 5, Vers 9) diese Aussage mit folgenden Worten: «Wer Geld liebt, wird vom Geld niemals satt, und wer Reichtum liebt, wird keinen Nutzen davon haben. Das ist auch eitel». Die einzige Rettung aus diesem Teufelskreis ist die Umkehr zu Gott – siehe Apostelgeschichte 2,38! Danach können wir das Hamsterrad der Gier verlassen und ein Depot im Himmelreich eröffnen.

Der Glaube ist die einzige Währung, die notwendig ist. Wer auf das unvergängliche Konto einzahlt, wird mit einer himmlischen Rendite gesegnet – siehe Lukas 18, 18-27. Im Klartext: Wir sollen Gott anbeten und nicht das Geld. Es geht nicht darum, Reichtümer auf Erden anzuhäufen, sondern zu teilen und in die Armen zu investieren. Gute Taten und die Feindesliebe sorgen für ein Wachstum des geistlichen Lohns – siehe Lukas 6,35. In Gottes Augen sind das die besten Kapitalanlagen…

Jesus Christus spricht: «Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.»

Bibel, Matthäus 6, 19-21

Die Götzen des 21. Jahrhunderts

Yoga in der Kirche und andere klerikale Defizite

Endgültiger Ausstieg bei Facebook