Weltuntergang am Flughafen in Zürich

Gestern Nachmittag (21.01.2016) landete in Zürich eine umgebaute Boeing 747 der US-Luftwaffe. Die E-4B gehört zu den so genannten «Doomsday Planes» und wird bei Katastrophen oder Atomkriegen eingesetzt. Das englische Wort Doomsday bedeutet «Tag des jüngsten Gerichts» und ist in der Bibel unter anderem im Buch der Offenbarung ein Thema. Die Ankunft der fliegenden Kommandozentrale passte zu meinem Einsatz am Flughafen. Ich durfte das Evangelium verkünden und für Menschen beten.

Dabei erlebte ich interessante Begegnungen. So traf ich bei den Bildschirmen mit den An- und Abflügen einen Mann aus Schottland. Colin trug eine Menge Ausrüstung mit sich herum und wartete auf seinen Flieger. Als semiprofessioneller Skifahrer (Telemarken) hatte er in den Schweizer Bergen trainiert. Er machte sich Gedanken über das Leben und ich sprach mit ihm über Jesus Christus. Sein Herz war offen für das Wort Gottes. Halleluja! An einem Werbestand für Kreditkarten bot mir ein junger Mann einen kostenlosen Flug innerhalb Europas an. «Ich fliege mit Jesus», sagte ich zu ihm. Nach einer Weile kam ich mit einem weiteren Verkäufer ins Gespräch. Dieser hatte Schmerzen in seinem Knie (je nach Wetter bis zu Stufe 7) und ich legte die Hand im Namen von Jesus auf die betreffende Stelle. Als die Schmerzen wichen, meldete sich ein weiterer Verkäufer und ich durfte auch für sein Anliegen beten.

Plötzlich tauchte eine Frau auf und erwiderte, sie wisse, dass ich nur mit Jesus fliege und ich aufhören soll, ihre Mitarbeiter von der Arbeit abzuhalten. In den oberen Etagen des Flughafens setzte ich mich zu einem Mann aus Hongkong, der auf einer Wartebank sass. Es handelte sich um einen Hochschulabsolventen, der Technik studiert und ziemlich ausgepumpt wirkte. Wir sprachen über Jesus und er stellte mir Fragen zum Glauben. Ich hatte ein christliches Traktat in chinesischer Sprache dabei und schenkte es ihm.

Bei den Billettautomaten oberhalb der Bahngleise half ich einem Journalisten der Daily Mail (britische Boulevardzeitung) beim Lösen des Tickets. Es stellte sich heraus, dass er auf dem Weg an das World Economic Forum (WEF) in Davos war. Am Schluss durfte ich ihm einen christlichen Flyer in englischer Sprache überreichen. Auf der Rückreise traf ich am Bahnhof Winterthur einen Mann, für den ich in der Vergangenheit betete: Severin darf am kommenden Sonntag in der Freikirche GVC sein Zeugnis mit Jesus erzählen…

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