Wenn Gott den Regen und den Sturm stoppt

Die letzten Tage waren spannend und ich kann nicht alles aufschreiben, was Gott in meinem Leben tut. Eine Sache möchte ich erwähnen, bevor der nächste Bericht über die jüngste Operation an der Langstrasse folgt. Am Mittwoch (27.01.2016) machten Caroline, David und ich einen Besuch im Winterthurer Kantonsspital. Auf dem Weg nach Hause entdeckte ich in der Dunkelheit einen Jugendlichen, der scheinbar orientierungslos herumirrte. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Glaubensbruder handelte, dem es nicht gut ging. Ich betete für ihn und durfte ihn einfach umarmen. In der Bibel sagt Jesus Christus im Buch der Offenbarung (siehe Kapitel 3, Vers 2) folgende Worte: «Werde wach und stärke das andre, das sterben will, denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen befunden vor meinem Gott».

Im ersten Viertel unseres gestrigen Einsatzes (30.01.2016) in Zürich regnete und stürmte es. Gemeinsam mit John Michael, Kummi, Michel und Gisela verkündeten wir das Evangelium an der Langstrasse. Zu Beginn trafen wir einen dunkelhäutigen Mann aus Bangladesch, dessen Frau krank war und der Arbeit suchte. Kummi war bereits früher am Zielort und brachte ihn zu uns. Interessanterweise handelte es sich um dieselbe Person, der wir letztes Jahr unter einem festlich geschmückten Tannenbaum begegnet sind. Damals war die Stimmung fröhlich. Michel schenkte ihm einen Gutschein für «Sam’s Pizza Land» und wir beteten für ihn. Ich gab ihm einen Fruchtsaft aus dem Coop, den ich in meiner Jackentasche aufbewahrte. Er bedankte sich.

Nach etwa 100 Metern kamen wir mit Hussein aus Afghanistan ins Gespräch. Kummi verstand seine Sprache und redete mit ihm. Seine Familie lebte im Ausland. Er wollte eine Bibel und möchte eine christliche Gemeinschaft besuchen. Anschliessend wartete mein Team für kurze Zeit unter dem Dach vor einem Lokal. Plötzlich hörten der Regen und der Wind auf, der Weg war frei. Gott sei Dank! Auf dem Trottoir sprachen wir mit drei Prostituierten aus Rumänien und gaben ihnen jeweils ein Traktat in ihrer Landessprache. Eine der Frauen zeigte uns das Foto ihres Sohnes, sie glaubt an Jesus. Ich ermutigte sie, auf Gott zu hören und nicht ihre Seele dem Teufel zu opfern.

Vor einem Klub sprach ich mit verschiedenen Leuten über den Glauben und fragte, ob jemand Schmerzen habe. Interessanterweise kannten die meisten von ihnen den Namen Jesus, aber bastelten sich ihren eigenen Gott. Sie redeten vom Universum, von Energien und Schwingungen. Die Bibel sei von Menschen geschrieben, aber der Buddhismus spannend. Anstatt sich dem Schöpfer von Himmel und Erde zu stellen, philosophierte man lieber über den Weltschmerz. Während sie sich amüsierten, verkauften sich Frauen vor ihren Augen. Jedenfalls hatte ich prophetische Worte für einen dieser jungen Männer, der pornosüchtig war und seine Partnerin betrog.

Etwas später begegnete ich zwei Italienern. Einer davon hiess Guiseppe und war 67 Jahre alt. Er litt unter Schmerzen in beiden Knien. Ich betete im Namen von Jesus und die Schmerzen verschwanden. Erstaunt blickte er zu seinem Kollegen, der nun auch ein Gebet wollte. Er hatte ebenfalls Schmerzen in den Beinen und ich betete für ihn. Gott heilte auch ihn. Dann erzählte er mir von seinen Problemen mit den Augen. Ich sagte, er soll beide Augen schliessen und legte meine Hand darauf. Auch hier durfte er Gottes Liebe erfahren und die Schmerzen mussten weichen. Halleluja! Am Schluss wollte er wissen, wo ich herkomme und ich erzählte ihm, dass ich auch Menschen taufe…

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