Der nervöse Geschäftsführer und die Heilung des Taxifahrers

Es kommt der Tag, da werden sich im Himmel, auf Erden und in der Unterwelt alle Knie vor Jesus Christus beugen – siehe Philipper 2, 9-11! Denn im Namen von Gottes Sohn steckt eine allmächtige Kraft, die jeden Feind bezwingt. Deshalb wurde auch unser gestriger Einsatz (07.02.2016) an der Langstrasse mit Zeichen und Wundern gesegnet.

Bevor ich beim Helvetiaplatz in Zürich eintraf, durfte ich beim Bahnhof für einen älteren Mann beten, der mehrere Unfälle hatte und an Krücken ging. Am Zielort angekommen, begrüsste ich die aktuelle Mannschaft für das Team Jesus. John Michael und Kummi waren bereits in Gespräche mit Leuten verwickelt und verkündeten das Evangelium. Später kam auch Gisela dazu. Diesmal infiltrierten wir den Osten des bekannten Stadtkreises.

Während John Michael in einen Klub ging und dort die Menschen erreichte, patrouillierten wir draussen in der Kälte. So durfte ich einem Glaubensbruder aus Afrika helfen, der Hunger hatte. Dann ermahnten wir einen Mann, der mit Prostituierten verkehrte und wiesen ihn auf Gottes Ordnungen hin. Später begegnete uns ein Buddhist, der an Jesus interessiert war. Nachdem Kummi und ich für ihn beteten, wurde er von Gott berührt. Plötzlich kam der Geschäftsführer eines anderen Klubs auf uns zu und sagte, dass wir das Gebäude nicht betreten dürfen. Interessanterweise war er offen für das Evangelium. Am Schluss überreichte ich ihm einen christlichen Flyer. Meine Glaubensgeschwister waren erstaunt, dass dieser Mann anders reagierte, als sie anfangs vermuteten. John Michael verteilte auch Visitenkarten und lud Menschen auf der Strasse zum wöchentlichen Bibelstudium ein.

Beim Gespräch mit einem Moslem stellte ich erneut fest, dass historische Fakten einfach ignoriert werden und die Autorität von Jesus – ohne Angabe von Gründen – in Frage gestellt wird. Als die Konversation beendet war, meldete sich plötzlich eine andere Person zu Wort, die gereizt reagierte und meine Arbeit für das Reich Gottes kritisierte. «Seit 20 Jahren habe ich noch nie erlebt, wie einer von euch so aufgetreten ist», lautete einer seiner Vorwürfe. Grundsätzlich ist es so, dass jeder Nachfolger Jesu mit Widerständen zu kämpfen hat und es wichtig ist, dass wir nicht Perlen vor die Säue werfen – siehe Matthäus 7,6!

Auf dem Trottoir bei den Sitzbänken redete ich mit einem Taxifahrer, der unter Schmerzen im Nacken litt. Ein Arzt prognostizierte ihm lebenslange Beschwerden. Ich betete zweimal im Namen von Jesus und Gott heilte ihn. Kurz vor Ende der Mission begegnete ich einem Mann, der Rückenschmerzen hatte. Nachdem ich ihm die Hand im Namen von Jesus auflegte, spürte er eine Hitze und die Schmerzen verschwanden. Halleluja!

Das letzte Gebet an der Langstrasse machten wir für eine junge Frau, die auf der Suche nach Gott war. Bei der Haltestelle erlebten wir abermals ein Wunder. Erst als der Bus stoppte, kam John Michael in den Sinn, dass er kein Ticket hatte. Ich bat den Fahrer zu warten und er nahm sich Zeit für uns. Das ist Gnade vom Himmel! So konnte John Michael in aller Ruhe ein Billett für die Rückfahrt lösen…

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