Demonstration und Denomination

Vor dem gestrigen Einsatz (28.02.2016) in Zürich gab es ein Treffen in der Heilsarmee mit Tee und Kuchen. Eine Glaubensschwester (Gisela) feierte Geburtstag und von einer anderen verabschiedeten wir uns: Auf Kummi wartet eine abenteuerliche Mission in Griechenland. Neben diesen beiden Mitstreiterinnen in Christus bestand unsere dynamische Truppe für die Langstrasse aus John Michael und Michel. Abermals erreichten wir Dutzende von Menschen aus vielen Nationen mit christlichen Traktaten und persönlichen Gesprächen.

So trafen wir unter anderem eine spanisch sprechende Prostituierte, die seit sechs Monaten unter Schmerzen am linken Bein litt. John Michael und ich beteten für sie und das Leiden wurde weniger, aber verschwand nicht komplett. Als wir dieselbe Frau später nochmals sahen, war ihr Gesicht von Fröhlichkeit gezeichnet und sie sagte, die Schmerzen sind komplett weg. Halleluja!

Michel traf eine ältere Person, die meinte, dass sie ihr eigener Gott sei. Auf dem Trottoir betete ich für einen jungen Mann mit einem Kreuzbandriss und für den Besitzer eines Restaurants, der von chronischen Rückenschmerzen geplagt wurde. Währenddessen verkündeten meine Teamkollegen das Evangelium.

Auch das Gespräch mit einem Kurden verlief spannend, der unter anderem berichtete, wie in seinem Land das Verhältnis zwischen Muslimen und Christen ist. Er verglich die Situation mit zwei Blumen und erzählte uns, dass im Koran steht, dass Moslems Isa (Jesus) gehorchen müssen.

Plötzlich hörte man laute Stimmen und die Polizei tauchte auf. Hunderte von Demonstranten mit Flaggen und Plakaten durchquerten den Kreis 4. Es ging um die Benachteiligung von Ausländern und eine scharfe Kritik an der Partei SVP. Gott hat uns bewahrt und wir konnten das Wort des HERRN trotz der bedrohlichen Stimmung ungehindert verkünden.

Auf dem Trottoir diskutierte John Michael mit einem Mann, der sich ein Gottesbild schuf, das auf seiner persönlichen Meinung basiert. Kurz vor Ende der Operation begegnete ich einem älteren Mann, der die Glaubensgrundsätze von Rudolf Steiner in den Himmel lobte und die Bibel kritisierte. Ich wies ihn auf das Erlösungswerk von Jesus Christus am Kreuz hin und beendete die Konversation.

Während der Zugfahrt nach Hause bin ich eingeschlafen. Beim Winterthurer Bahnhof weckte mich ein Iraner, dem ich vor einigen Wochen von Jesus erzählte…

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