Eine Papierrolle, der Wassertropfen und die kaputte Lunge

Gestern (04.03.2016) absolvierte ich den ersten gemeinsamen Einsatz mit Roland. Er hat schon viele wunderbare Dinge mit Gott erlebt und entpuppte sich auf dem Schlachtfeld als tapferer Mitstreiter Christi. Unser Zielort war Baden. Jesus schickte seine Jünger in Teams hinaus, damit sie das Reich Gottes verkünden und Kranke heilen – siehe Lukas 10, 1-12.

Entlang der Einkaufsmeile begegneten wir unterschiedlichen Menschen. Es gab viele Gespräche und wir durften das Evangelium mit Wort und Tat verkünden. Vor dem Ex Libris diskutierten wir mit einem Jugendlichen, der aus der Kirche austreten wollte. Sein Gottesbild war ins Wanken geraten. Jedenfalls ermutigten wir ihn, nach Jesus Christus zu suchen und nicht aufzugeben. Interessanterweise trafen wir in der Altstadt denselben Mann, mit dem ich vor ein paar Wochen über den Sinn des Lebens sprach. Scheinbar hat er die damalige Konversation nicht vergessen und war offen für Gott.

Zwischendurch erzählte Roland ausgewählten Passanten immer wieder sein persönliches Zeugnis. Bei der Bushaltestelle beteten wir für einen Inder, den Schmerzen in beiden Kniegelenken und im Fuss plagten. Als ich im Namen von Jesus für das linke Bein betete, wurde er sofort geheilt. Seine Reaktion war heftig und er bekreuzigte sich. Dann betete Roland für das rechte Bein und wieder blickte uns der dunkelhäutige Mann erstaunt an. Am Schluss bat er um eine Visitenkarte und sagte, dass er uns treffen und auch seine Familie mitbringen will.

Im Hintergrund beobachtete eine Frau das Geschehen und wir redeten mit ihr. Ruth litt an Schmerzen in der Lunge und hatte Probleme mit Alkohol. Wir beteten für sie und plötzlich konnte sie wieder besser atmen. Halleluja! Auch die Sache mit der Sucht brachten wir im Gebet vor den HERRN. Dann stellte sie uns eine ungewöhnliche Frage und zwar benötigte sie braunes Papier, um ein Paket für die Post einzupacken. Also ging ich in den Laden, vor dem wir standen und formulierte das Anliegen. Ein Verkäufer zeigte mir eine riesige Rolle mit Papier und wickelte ein paar Seiten davon ab. Ruth freute sich über das Geschenk.

Vor einer Imbissbude trafen wir zwei Männer, die beide Hilfe brauchten. Claudio hatte Schmerzen im Unterarm (Stufe 5 von 10) und wir legten ihm die Hände im Namen Jesu auf. Zuerst spürte er nichts, dann eine Hitze und später ein Kribbeln. Die Schmerzen wurden merklich weniger. Erstaunt blickte er seinen Kumpel an, für den wir nun ebenfalls beten konnten. Hier ging es um seltsame Schmerzen in mehreren Teilen des Körpers, die nach unserem Gebet etwas zurückgingen. Es stellte sich heraus, dass diese Person an einer Depression litt und wir befahlen dem bösen Geist im Namen von Jesus zu verschwinden. Ich bekam einen Gedanken zum Thema Vergebung und tatsächlich gab es hier ein Defizit. Wir sprachen über das «Vaterunser» und das Gott möchte, dass wir anderen Menschen ebenfalls vergeben und die Gnade nicht exklusiv für uns in Anspruch nehmen.

Nach diesen Ereignissen legten wir eine Pause ein und genossen in einem Restaurant feine Speisen. Bei Pizza und Spaghetti sprachen wir unter anderem über die Taufe und das Zungenreden. Danach wagten wir uns wieder auf die Strasse und erlebten weitere Begegnungen. So sprachen wir vor dem McDonald’s mit drei jungen Leuten über Sünde und Homosexualität. Ein paar Meter weiter durften wir mit einer Clique über das Kreuz und Gottes Heilsplan sprechen. Während sich einige Leute verabschiedeten, blieb ein Mann stehen und hörte zu. Plötzlich fiel ihm ein Wassertropfen auf den Kopf. Erschrocken sprach er von einem Zeichen.

Beim Bahnhof konnten wir mit einer Gruppe Moslems über Isa (Jesus) sprechen und Missverständnisse bezüglich der Bibel ausräumen. Was mich beeindruckte, war die Präsenz des Heiligen Geistes, der uns immer wieder unterstützte und Menschen berührte…

Taufe in der Hombibase und die Salatsosse

Verirrtes Schaf am Zürichsee und Rasierer steht von den «Toten» auf

Silvester mit Jesus-Family, Knieschmerzen in Aarburg und Joels Blog