Neugierige Polizisten und okkulte Praktiken

«Lies nicht so viel in der Bibel, das ist doch Zeitverschwendung!», so klang ein Vorwurf an mich aus meinem Bekanntenkreis. Liebe Leute, es gibt nichts Besseres als das Wort Gottes zu studieren und umzusetzen, denn so kommen wir ins Himmelreich. Die gestrige Operation (13.03.2016) an der Langstrasse in Zürich begann abenteuerlich.

Während ich auf meinen Teamkollegen wartete, setzte ich mich auf eine Mauer beim Helvetiaplatz und lobte Gott mit einem Lied. Nach einer Weile setzte sich ein Mann, wenige Meter entfernt von mir, ebenfalls auf den kalten Stein. Es handelte sich um einen Christen aus Brasilien, welchen ich in der Nachfolge Jesu ermutigen durfte.

Als John Michael eintraf, betete ich für einen Sizilianer, der Schmerzen an seinem Fussgelenk hatte. Nach einem Gebet im Namen von Jesus motivierte ich ihn ein paar Schritte zu wagen. Zuerst sagte er gar nichts, dann war er erstaunt und meinte, dass er keine Schmerzen mehr hatte. Halleluja!

Im Rotlichtbezirk angekommen, ermahnten wir eine gläubige Prostituierte und thematisierten die Umkehr zu Gott. Auch während diesem Einsatz verteilten wir christliche Traktate und sprachen mit allen möglichen Passanten über das Evangelium.

Plötzlich hielt ein Dienstfahrzeug der Polizei vor unseren Augen. Zwei Beamte überquerten die Strasse und kamen zielstrebig auf uns zu. Sie wollten wissen, was wir hier machen. Wir erklärten ihnen unseren Auftrag als Botschafter des Himmels und ich bedankte mich für ihre Arbeit. Dann verabschiedeten wir uns freundlich. Es ist wichtig, dass wir für die Obrigkeit beten und sie respektieren – siehe 1. Timotheus 2, 1-4.

Als wir vor einem Klub standen, spazierten zwei Männer aus dem Gebäude. Ich sprach mit einem Engländer über Jesus Christus und die Taufe. Er war offen für das Wort Gottes. John Michael diskutierte mit zwei Leuten, die an einem Tisch vor einem Restaurant sassen. Es stellte sich heraus, dass die Frau die Schöpfung anbetete, aber keinen Zugang zum Schöpfer hatte.

Später begegnete ich bei der Bushaltestellte einer jungen Frau, die traurig war, weil die Behörden ihr Kind wegnahmen. Ich betete für sie und bot ihr eine Bibel an. Vor einem Laden sprachen wir mit einer Gruppe von Jugendlichen über das Kreuz und den Glauben. Darunter war ein junger Mann mit muslimischem Hintergrund, der sein Herz für die gute Nachricht öffnete. Ich wies ihn daraufhin, dass nur Jesus uns retten kann. Zwischendurch durften wir einem Bettler mit Rastalocken ein Sandwich offerieren.

Gegen Ende der Mission trafen wir Olivia, die über Engel, Totenbeschwörung und Energien redete. Ich erzählte ihr, dass der Satan sich gerne als Lichtwesen ausgibt, um die Menschen zu täuschen. Wir sprachen über die Busse, Versöhnung mit Gott und Rettung. Dabei begann sie zu weinen. Jedenfalls durften wir Jesus Christus gemeinsam um die Vergebung der Sünden und den Empfang des Heiligen Geistes bitten. Zwischendurch versuchten Leute unser Gebet zu stören. Anschliessend gab John Michael ihr eine Visitenkarte und lud sie in die Gemeinde ein. Am Schluss betete er für ihren gelähmten Arm, dabei spürte sie ein Kribbeln…

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