Alkoholiker werden frei und Vietnamesen hören das Evangelium

An der gestrigen (03.04.2016) Operation in Zürich bestand unser vierköpfiges Team aus John Michael, Benjamin und Michel. Bereits auf dem Weg zum Zielort durfte ich für einen älteren Mann beten, der nicht mehr gut hörte. Ich befahl im Namen von Jesus, dass sich seine Ohren öffnen und tatsächlich wurde es besser. Auf dem Helvetiaplatz sprachen John Michael und ich mit einem Mann aus Bayern, der die Evolutionstheorie verteidigte und Tiere auf die gleiche Ebene wie Menschen stellte. Zudem sieht er sich nicht als Sünder. In der Bibel wird diese Denkweise entlarvt – siehe 1. Johannes 1, 7-10.

Als wir näher zum Einsatzgebiet vorrückten, begegnete uns ein älterer Mann, der Kopfschmerzen hatte. Ich betete mehrmals für ihn und die Schmerzen wichen. Später trafen wir eine Frau mit Knieproblemen und ich betete im Namen von Jesus für sie. Als die Schmerzen innerhalb von Sekunden aus beiden Beinen verschwanden, blickte sie ihren Begleiter erstaunt an. Nach einer Weile tauchte dieselbe Frau wieder auf und wollte wissen, in welche Kirche wir gehen.

Auf der anderen Seite der Strasse beteten John Michael und Benjamin für einen Transvestiten, der an einer Infektion litt. Plötzlich rief dieser Mann zwei Kollegen, die ebenfalls Hilfe brauchten. Einer hatte Schmerzen in der Hüfte und John Michael betete für ihn, bis er geheilt war. Halleluja! Ich durfte für den Gast eines Restaurants beten, der seit mehr als sieben Jahren kein Gefühl mehr in der Hand hatte. Zuerst spürte Arthur keine Veränderung. Als ich später nochmals bei seinem Tisch vorbeiging, winkte er freudig mit der Hand – manchmal braucht es Zeit, bis die Heilung vollständig da ist.

Beim Gespräch mit einer Prostituierten aus der dominikanischen Republik erhielt John Michael ein Wort der Erkenntnis und konnte ihr das genaue Alter von einem ihrer Kinder mitteilen. Benjamin redete mit einer Italienerin, die in einem Worship-Chor singt und gleichzeitig ihren Körper für Geld anbot. Vor dem Internet-Café traf ich Peter vom Verein Heartwings. Wir ermutigten uns gegenseitig und ich erhielt von ihm Schokolade, die ich danach in Kombination mit dem gedruckten Evangelium an Passanten verteilte. Gemeinsam mit seiner Frau Dorothée kümmert er sich seit Jahren um Menschen aus dem Rotlichtmilieu und ist oft auf dem Schlachtfeld unterwegs. Früher arbeitete das Ehepaar in Ostafrika und betreute unter anderem Waisenkinder.

In der Nähe der Veloständer erreichten wir eine Gruppe von Studenten aus Vietnam, die wir mit christlichen Traktaten eindeckten. Auf dem Trottoir kam ich mit einem traurigen Mann aus dem Welschland in Kontakt, der mit Sorgen beladen war und sagte, dass seine Frau sich von ihm trennen will. Ich betete für ihn und tröstete ihn. John Michael betete für einen Alkoholiker aus Sri Lanka, der von Gott berührte wurde und anfing zu weinen.

Vor einem Kiosk betete ich für eine Frau, die Schmerzen im Mund hatte. Nach mehreren Gebeten im Namen von Jesus spürte sie nichts mehr. Eine Prostituierte mit Schulterschmerzen wurde sofort geheilt, als ich meine Hände auf sie legte. John Michael übersetzte meine Worte in Spanisch und ich ermutigte sie, nach Hause zu ihrer Familie zu gehen.

Michel diskutierte mit einem tätowierten Jugendlichen aus Brasilien, der ebenfalls Probleme mit Alkohol hatte. Sein Name ist Mani und er ist ein Christ. Nach dem Gespräch beteten John Michael und ich für ihn. Im Namen von Jesus trieben wir einen Geist der Sucht aus. Dabei bemerkten wir, dass der junge Mann langsam nach hinten kippte. Jedenfalls blickte er nach kurzer Zeit mit geschlossenen Augen nach oben und lobte Gott. Halleluja! Bevor er sich verabschiedete, umarmte er uns mehrmals und freute sich über die Befreiung im Namen von Jesus…

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