Wasser in den Beinen und eine Blume in der Hand

Gottes Wege sind vollkommen! Am Freitag (20.05.2016) bildeten Roland, Andi und ich die himmlische Eingreiftruppe. Hier einige Episoden aus dieser Mission: Bevor ich meine Mitstreiter im Bahnhof Zürich traf, entdeckte ich eine junge Frau, die mehrere Blumen in der Hand hielt. Ich fragte sie, woher diese Pflanzen stammen. Sie erzählte von einer Promotion (Tag der Aufmerksamkeit) der Swisscom und schenkte mir ein Exemplar. In meinen Gedanken erhielt ich den Auftrag das Gewächs einer Person weiterzugeben, der wir am heutigen Tage begegnen.

Und tatsächlich trafen wir kurze Zeit später beim grossen Tor eine ältere Frau. Elenora hatte Wasser in den Beinen und merkwürdige Verletzungen an der Hand. Nachdem wir für sie beteten, fühlte sie sich besser. Daraufhin meinte sie, dass sie auf der Suche nach Blumen sei, die heute am Hauptbahnhof verteilt werden. Ich nahm die Blume hervor, welche ich vorher erhielt und sie konnte es kaum glauben. Halleluja!

Im Shopville tauchte plötzlich John Michael auf, obwohl wir gar nicht abgemacht hatten. Unser Bruder in Christus erzählte mir ein wunderbares Zeugnis, das mich ermutigte. Auf den Stufen vor der Apotheke durften wir für das verletzte Knie eines Mannes aus Ecuador beten, der kurz zuvor gestürzt war und nun schmerzverzerrt am Boden sass. Seine Freunde verfolgten die Szene gespannt. Nach dem Gebet fühlte er sich besser.

Beim Pestalozzi-Park sprachen wir mit einem Perser über Jesus und beteten für seine Füsse. Er zog sogar die Schuhe aus und empfand unsere Begegnung als ein Zeichen. Nach unserem Gebet ging das Brennen in seinen Füssen zurück. In einer Seitengasse bei der Bahnhofstrasse betete Roland für einen Mann, der durch die Gegend humpelte und eine Fraktur am linken Unterschenkel hatte. Nach dem Gebet liessen die Schmerzen nach. Danke Jesus!

Bei den Sitzbänken sprachen wir mit einer jungen Frau und ihrem Begleiter über das Evangelium. Roland durfte für ihre Hautkrankheit am Hals und das kaputte Knie beten. Sie spürte ein Kribbeln im Brustbereich und Gott begann auch hier mit dem Heilungsprozess.

In der Nähe des Pavillons kamen wir mit Andreas ins Gespräch. Er sagte, dass er am Morgen in der Kirche war, aber selten solche Orte besuche. Wir sprachen über die Vergebung durch das Blut Jesu am Kreuz und das Bereuen der Sünden. In seinem Herzen war er bereit, also baten wir gemeinsam den himmlischen Vater im Namen von Jesus Christus um Vergebung und den Empfang des Heiligen Geistes. Plötzlich begann er zu weinen und konnte nicht mehr aufhören. Danach sprach ich über die Taufe im Wasser. Auch für diesen Schritt war der ältere Mann bereit und folgte uns zum Zürichsee. In der Apostelgeschichte sagt Petrus im Kapitel 2, Vers 38: «Tut Busse, und ein jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.» Als wir am Ufer ankamen und Roland mit ihm ins Wasser ging, wurde er unsicher und wollte doch nochmal eine Nacht darüber schlafen. Er gab uns seine Telefonnummer und wir vereinbarten einen Termin.

Wenige Meter vom Zirkus Knie entfernt, sahen wir Hassan. Er war Moslem und hatte Schmerzen im Kniegelenk. Als wir für ihn gebetet haben, bedankte er sich herzlich und verabschiedete sich. Ein Mann aus Rumänien fragte uns um Geld – wir beteten für seine Schmerzen im Rücken und an der Hüfte. Am Schluss küsste er unsere Hände. In einem asiatischen Restaurant betete Roland für den geschwollenen Unterarm der Kellnerin. Wir freuten uns, dass Gott so viele Wunder und Zeichen tat und die Herzen vieler Menschen berührte…

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