Stechen im Kopf und das Kreuz im Polster

Am Sonntag (22.05.2016) wollten wir eigentlich einen Mann im Brunnen taufen. Leider ist der Termin geplatzt und er ist nicht aufgetaucht. Achtung: Humor! Also durchstreiften Roland und ich beim vereinbarten Treffpunkt das Gebiet und verkündeten das Evangelium in der Nähe vom Zürichsee.

Roland betete beim Pavillon für eine ältere Frau, die Schmerzen im Bein hatte. Sie stürzte und erlitt dabei eine Prellung. Nach zwei Gebeten im Namen von Jesus verschwanden die Schmerzen. Später sprachen wir mit einigen Leuten über Jesus. Auf einer Holzbank im Park trafen wir einen Atheisten, der meinte, dass er gesund und fit sei. Er sagte, dass er selbst dann nicht an Gott glauben würde, wenn ein Mensch von den Toten aufersteht. Das erinnerte mich an die Geschichte des armen Lazarus, die Jesus erzählte – siehe Lukas 16, 19-31.

Als wir auf das Tram warteten, entdeckten wir auf der anderen Seite der Strasse einen Mann im Rollstuhl. Er wollte nicht, dass wir für ihn beten. Aber sein Begleiter war offen und erzählte uns, dass er an Jesus Christus glaubt und im Wasser getauft wurde. Wir luden ihn ein an einem anderen Tag gemeinsam mit uns auf die Strasse zu gehen.

Beim Bahnhof Stadelhofen entdeckte ich vier Jugendliche, die auf der Treppe sassen. Einer von ihnen hatte ein merkwürdiges Stechen im Kopf (Sonnenstich?) und ich fragte, ob ich für ihn beten darf. Er war Moslem aber war offen für ein Gebet. Anschliessend legte ich ihm die Hand im Namen von Jesus auf die Stirn und befahl dem Schmerz zu gehen. Zuerst spürte er nichts und ich erklärte in der Zwischenzeit der ganzen Clique das Evangelium. Dabei trafen meine Worte einen dunkelhäutigen Jugendlichen mitten ins Herz. Erstaunt fragte er mich, woher ich so viel über ihn weiss und ich sagte, dass Gott ihn kennt. Plötzlich wollte er, dass ich auch für ihn bete, damit er Frieden empfängt. Nach dem Gebet wies ich ihn auf Jesus hin, der am Kreuz für seine Sünden gestorben ist. Jedoch muss er das Geschenk der Gnade annehmen und sich mit Gott versöhnen.

Als der Zug eintraf, sagte der junge Mann mit den Kopfschmerzen, dass er nun von seinem Leiden befreit sei. Halleluja! Auf der Rückreise mit der S3 entdeckte ich im Polster des gegenüberliegenden Sitzes ein geheimnisvolles Kreuz…

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