Einheit unter Christen

Soldaten auf dem Schlachtfeld, welche die Befehle des Kommandanten ausführen und sich auch in extremen Situationen gegenseitig unterstützen, bilden das Rückgrat jeder Armee. Im Leib Christi ist das nicht immer der Fall, weil die Liebe und der Gehorsam fehlen. Dabei freut sich das Himmelreich, wenn Christen gemeinsam eine Einheit sind, die Waffenrüstung Gottes anziehen (siehe Epheser 6, 10-20) und den guten Kampf des Glaubens kämpfen.

Jesus ermahnt seine Nachfolger, dass sie sich untereinander genauso lieben sollen wie Christus sie liebt – siehe Johannes 13,34. Obwohl diese gesegnete Liebesbeziehung für die Ewigkeit angelegt ist, hat sich über die Jahrhunderte die Gemeinde auseinandergelebt. Staatlich verankerte Kirchen koppeln sich mit unbiblischen Lehren von ihren Glaubensgeschwistern ab und selbst «Freikirchen» verlieren den ursprünglichen Auftrag aus den Augen.

Im ersten Brief an die Korinther (Kapitel 1, Verse 10-17) warnt Paulus vor Spaltungen unter Christen und rückt das Evangelium ins Zentrum. Es geht nicht darum, ob man katholisch, reformiert oder orthodox ist. Religionen, Philosophien und Traditionen stehen nicht im Vordergrund. Es geht darum sich mit dem Schöpfer von Himmel und Erde zu versöhnen und eine aktive Beziehung mit Gott zu pflegen. Christen sollen auf Gottes Stimme hören und nicht die Rituale einer irdischen Konfession befolgen.

Einzig Jesus Christus rettet uns vor dem Fluch der Sünde. In der Apostelgeschichte sagt Petrus (siehe Kapitel 2, Vers 38) klar und deutlich, dass wir zu Gott umkehren und uns auf den Namen von Jesus taufen lassen sollen, damit wir den Heiligen Geist empfangen. Diesen Schritt können wir nur dann vollziehen, wenn wir verstehen, um was es überhaupt geht.

Gott hat das ganze Universum und alle Kreaturen einzigartig geschaffen. Aber als die Schlange im Garten Eden auftauchte und die ersten Menschen verführte, begann eine Rebellion gegen den HERRN. Gott schenkte uns das Leben und einen freien Willen. Die Finsternis zog Adam und Eva in ihren Bann, sie widersetzten sich Gottes Anordnungen und brachten uns allen den Tod – siehe 1. Mose 3! Bis heute denken viele Menschen, dass sie die heilsamen Gebote des himmlischen Vaters nicht brauchen und erleben Tag für Tag die schrecklichen Folgen der Sünde. Anstatt im Licht leben wir in der Dunkelheit und gehen an unserer Selbstsucht zugrunde. Jesus Christus starb für unsere Schuld am Kreuz, nur sein kostbares Blut reinigt uns von aller Bosheit und bewahrt uns vor der Hölle – siehe Kolosser 1, 15-23. Diese exklusive Vergebung kann jeder in Anspruch nehmen, der seine Sünden bereut.

Dem Gelehrten Nikodemus erklärt Jesus (siehe Johannes 3, 1-21), dass wir neu geboren werden müssen, um in das Reich Gottes zu kommen. Sobald wir Busse getan haben, getauft wurden und vom Heiligen Geist erfüllt sind, gehören wir zur himmlischen Familie. Als neuer Mensch in Christus sind wir auserwählt Botschafter für Gottes Reich zu sein.

In Johannes 4, 35-38 betont Jesus, dass die Ernte reif ist (Menschen brauchen Rettung) und seine Nachfolger (also Christen) berufen sind auf den globalen Feldern zu arbeiten und ihre Lagerhallen mit unvergänglichen Früchten (guten Werken) zu füllen. Deshalb sollte es ein Herzensanliegen jedes Christen sein das Evangelium mit Wort und Tat zu verkünden, damit unsere Mitmenschen aus den Händen des Teufels befreit und in Gottes Kinder verwandelt werden – siehe Kolosser 3, 1-10.

Bei dieser Mission handelt es sich um eine wunderbare Zusammenarbeit: Während der eine sät, erntet der andere, aber Gott schenkt das Wachstum. Alle Nachfolger von Jesus sind gleich wertvoll. Weder der Christ, der die Samen (Gottes Wort) platziert noch der Christ, der die Pflanzen giesst (Ermutigung im Glauben) ist besser als der andere – siehe 1. Korinther 3, 5-9.

Gemeinsam bilden wir den herrlichen Körper von Jesus und jeder erhält übernatürliche Gaben (1. Korinther 12) vom Heiligen Geist. Mit diesen Talenten sollen alle Gläubigen, vereint in Christus, dem himmlischen Vater dienen und die lebensrettende Botschaft vom Kreuz fokussieren.

Kirchen haben die Aufgabe den Befehl von Jesus (Matthäus 28, 19-20) auszuführen und einander zu unterstützen. Dazu gehört nicht nur das Teilen von geistigem Know-how, sondern auch von materiellen Gütern. Wenn eine Gemeinde Mangel hat, dann helfen die anderen Gemeinden – siehe Römer 15, 26-27. Unsere Geschwister im HERRN sollten uns nicht gleichgültig sein.

Grundsätzlich spielt es keine Rolle, wer die schönsten Kirchen, die beste Musik oder die meisten «Mitglieder» hat, sondern, dass Gottes Liebe uns erfüllt und wir als Einheit unserem Schöpfer gehorsam sind…

Paulus spricht: «Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.»

Bibel, Galater 6,2

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