Heuschnupfen und die Serviette im Ellbogen

Die Arche in Winterthur veranstaltet im Juni und Juli 2016 so genannte Kickstart-Seminare, die im Rahmen des weltweiten Netzwerks «The Last Reformation» durchgeführt werden. Lukas und Joël sind die beiden Referenten des sechsteiligen Events. Ebenfalls vor Ort war Katharina Neuwirth, die den helvetischen Ableger gemeinsam mit ihrem Mann Klaus betreut. Im Vorfeld wurde ich von der Leitung angefragt, ob ich eines der Teams leiten möchte und Einsätze auf der Strasse mache.

Gestern Nachmittag (18.06.2016) begann die geplante Operation und Gott schenkte uns ein herrliches Wetter. Gemeinsam mit Philippe, Iris und Bea verkündeten wir das Evangelium in der Altstadt. Dabei erlebten wir zahlreiche Begegnungen mit Menschen und wunderbare Führungen. So durften wir vor dem Polizeiposten für Marianne beten. Sie war im Rollstuhl unterwegs, litt an Rheuma und hatte verkrümmte Beine. Zuerst legten Philippe und ich die Hände im Namen von Jesus auf ihre Schultern. Anschliessend platzierten Bea und Iris die Hände auf ihren Knien. Am Schluss erfuhren wir von ihr, dass sie die Bibel in Frage stellt und ein gespaltenes Verhältnis zu Gott hat. Wir ermutigten sie, die Heilige Schrift ernst zu nehmen.

Im Verlaufe unserer Patrouille bekamen unsere weiblichen Begleiterinnen immer wieder spannende Eindrücke. So erhielt Iris das Bild von einem Ellbogen. Wenige Sekunden später kam uns ein Mann mit einem kurzärmeligen Hemd entgegen, in dessen linken Ellbogen ein weisses Tuch steckte. Jedenfalls stellte sich heraus, dass es eine Serviette war, die nach dem Besuch eines Restaurants an seinem Arm hängen blieb. Wir durften ihn auf Gott hinweisen und gaben ihm eine Visitenkarte des Projekts.

Vor einem Tattoo-Studio trafen wir eine Frau, die an Heuschnupfen litt. Sie sagte uns, dass schon einmal jemand für sie gebetet habe und sie nun weniger Mühe mit ihrer Allergie hat. Nachdem Iris nochmals für sie beten durfte, verbesserte sich ihre Atmung erneut. Halleluja! Später diskutierten wir mit zwei Zeugen Jehovas und sprachen über die Frage, ob Jesus Christus auch Gott sei. Dabei kam mir ein Vers aus der Bibel – siehe 2. Korinther 5,18 – in den Sinn, der sie ins Grübeln brachte.

Nach der Besprechung am Schluss spazierten Roland (er leitete ein anderes Team) und ich in Richtung Bahnhof. Dabei entdeckten wir auf einer Sitzbank den 24-jährigen Dennis aus Griechenland, der laut eigenen Aussagen seit einem Jahr an einem «Klicken» im rechten Knie litt. Wir teilten das Evangelium und ich legte ihm die Hände im Namen von Jesus auf. Nach drei Gebeten erlöste ihn Gott von seinem Leiden…

Zwei Senfkörner und ein Marsch für das Leben

Reinheit, Nationalfeier, Toleranz und Israel

Gefrorene Speisen, Strassenkreide und Aareschlucht