Ehemaliger Sträfling macht übernatürliche Begegnung

Bevor ich über unseren letzten Einsatz am 26.06.2016 in Zürich berichte, möchte ich ein paar Gedanken in die Runde werfen! Vor 2’000 Jahren heilte Jesus nicht nur viele Leute aus dem Volk, sondern verkündete gleichzeitig Gottes Wort mit Vollmacht. Der Messias fordert uns bis heute auf, falsche Wege zu verlassen und dem himmlischen Vater gehorsam zu sein. Mit seinem Tod am Kreuz und seiner Auferstehung von den Toten öffnete Christus die Tür zum Himmelreich.

Trotzdem hält es der moderne Mensch nicht für nötig sich mit dem Schöpfer von Himmel und Erde zu versöhnen. Angesichts des heillosen Chaos auf der Welt ist das erstaunlich. Liegt es daran, dass viele Kirchen den ursprünglichen Auftrag (Mission) aus den Augen verlieren und lieber über Religionen philosophieren?

Gemeinsam mit John Michael, Gisela, Senta, Mary und Kummi verkündeten wir am Sonntag an der Langstrasse das Evangelium und halfen Notleidenden. Unsere sechsköpfige Truppe bildete Teams und begegnete unzähligen Passanten. Mary und ich sprachen beispielsweise mit zwei jungen Männern beim Helvetiaplatz. Einer von ihnen war angetrunken und spottete über das Christentum. Dabei beobachten wir, dass der Heilige Geist eingriff und sich die Stimmung schlagartig veränderte. Plötzlich begann derselbe Jugendliche seine kriminelle Vergangenheit zu bereuen und das Leid zu erkennen, welches er angerichtet hat. Tief berührt verabschiedeten sich beide von uns. Halleluja!

Später übersetzte Senta die Rede eines Glaubensbruders aus Paris, den wir beim Brunnen trafen und in unseren Bibelkreis einluden. John Michael redete unter anderem mit einem Spanier, der auf der Suche nach einer Arbeitsstelle war. Am Schluss beteten wir für ihn.

Kummi gab christliche Traktate in unterschiedlichen Sprachen weiter und diskutierte mit ausgewählten Personen. Eindrücklich verlief die Konversation mit einem Katholiken aus dem Kosovo, der von seiner Frau geschieden ist und nun eine Prostituierte suchte. Gemäss seinen Aussagen ging er am Morgen in die Kirche und am Abend ins Rotlichtviertel. Überraschenderweise war er offen für die Botschaft vom Kreuz und wir ermutigten ihn, diesen Ort zu verlassen und sich mehr als bisher mit Gott auseinanderzusetzen…

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