Physiotherapie des Schreckens und Mobilisation von Christen

Auch das dritte Kickstart-Seminar am 16.07.2016 im Rahmen des Projekts «Die letzte Reformation» war geprägt von spannenden Begegnungen und übernatürlichen Heilungen. Joël und Lukas leiteten das Event. Die Arche Winterthur diente als Schauplatz. Ich durfte gemeinsam mit meinen Geschwistern in Christus ausgewählte Teams begleiten und gezielte Einsätze in der Stadt machen. Bevor die Operation am Nachmittag begann, lobten wir Gott mit Gesang, tauschten Erkenntnisse aus und beteten. Meine dreiköpfige Truppe bestand aus Thomas und Bea.

Ich hatte den Eindruck, dass wir zum Stadthaus gehen sollten. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir im Hinterhof eines Pizzakuriers mehrere Angestellte und sprachen mit ihnen über das Evangelium. Ein Moslem meinte, die Bibel sei gefälscht. Thomas betete für einen orthodoxen Christen, dass sich Jesus ihm offenbart.

Vor einem Restaurant diskutierten wir mit einem Mann über Himmel und Hölle. In seinen Augen hatte er eine Beziehung mit Gott, aber Sünde war für ihn kein Thema. Viele Menschen meinen, dass sie Gott kennen, aber tun nicht, was Jesus sagt – siehe Johannes 3,36: «Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.» Danach redeten wir mit einem anderen Gast, der über den Glauben spottete.

Als wir beim Zielort eintrafen, rannte Thomas plötzlich davon und verschwand zwischen den Häusern. Als wir ihn fanden, redete er mit einer Frau, die mit Krücken unterwegs war. Sie hatte im April 2015 einen Unfall. Bei ihrem Sturz erlitt sie einen Riss im Schlüsselbein und wurde seither von Schmerzen im Rücken geplagt. Eine intensive Physiotherapie (= moderne Folterkammer?) verschärfte das Problem und musste abgebrochen werden. Thomas betete zweimal für sie und der Schmerz verringerte sich von der Stufe 9 auf die Stufe 4. Anschliessend durfte Bea für sie beten und die Schmerzen verschwanden vollständig. Später hatten wir die Möglichkeit, auch für ihren zu Mann beten, der im Spital lag. Halleluja!

Beim Schulhaus ermutigten wir einen jungen Mann, die Nachfolge Jesu ernst zu nehmen und konkrete Schritte zu tun. Obwohl er als Jugendlicher getauft wurde verstand er nicht, was nun sein Auftrag ist – siehe Matthäus 28, 16-20. Auf dem Rückweg wurden wir mit einer Gruppe von Leuten konfrontiert, die gerade aufeinander losgehen wollten. Gott führte es so, dass wir den Streit schlichteten und für eine Person beteten. Vor der Bushaltestellte trafen wir einen Christen, der uns offen bekannte, dass er sein Herz mit Müll anstatt mit guten Dingen füllte…

Gesprengte Ketten und feurige Taufe

Zwei Senfkörner und ein Marsch für das Leben

Gebet bei der Schauplatzgasse, bulgarischer Missionar und Olivenöl aus Israel