Pokémons beim Casinoplatz und gebrochene Knochen in der Altstadt

Die christliche Gemeinde Delta aus Bern lud mich ein, damit ich zwei Teams des Sommerprojekts «Go!» leite. Lukas, Leonie, Anja, Sönke, Hanna und Marina bildeten unsere himmlische Eingreiftruppe. Am Montag (25.07.2016) machten wir in der helvetischen Hauptstadt unsere ersten gemeinsamen Einsätze auf der Strasse und verkündeten das Evangelium.

Beim Bahnhof begegneten wir einem 49-jährigen Kickboxer, der seit rund einem Jahr an Schmerzen in der Hüfte litt und bald operiert werden sollte. Bevor Lukas für ihn betete, zeigte er uns eine Handvoll Tabletten, die er regelmässig schlucken musste. Bereits nach dem ersten Gebet im Namen von Jesus entdeckten wir Freude in seinem Gesicht. Als er verschiedene Bewegungen ausprobierte, konnte er keinen Schmerz mehr finden. Halleluja!

Später trafen wir vor einem Imbissladen einen älteren Mann, der einen Knochenriss im Unterarm hatte. Marina betete für ihn. In einem Park trafen Hanna und ich einen Mann, der nach eigenen Aussagen seit 20 Jahren an Arthrose litt – ein Unfall und Fehler im Operationssaal prägten die Leidensgeschichte. Hanna betete für ihn. Währenddessen beteten Lukas und Marina für die (nicht anwesende) Freundin eines Mannes, die vom Tourette-Syndrom geplagt wurde. Danach durften sie für einen Christen beten, der an Krebs litt.

Nach der Überquerung der Brücke entdeckten wir zwei Jugendliche, von denen einer an Rückenschmerzen litt, die nach einer Operation auftauchten. Gleichzeitig erklärten wir ihnen die Botschaft vom Kreuz in Kurzform. In der Nähe vom Casinoplatz entdeckten wir Dutzende von Jugendlichen, die gebannt auf ihre Handys starrten und «Pokémon Go» spielten. Lukas betete für eines der Mädchen, das eine Erkältung hatte. Ich nutzte die Gelegenheit und sprach mit einigen Leuten über die Illusion des virtuellen Gewinns. In der Vergangenheit war ich selbst spielsüchtig und kenne das Problem.

Nun war es Zeit, dass ich mit dem zweiten Team loszog. Bei diesem Einsatz betete Anja für einen Snowboarder, der beide Beine auf der Piste brach. Leonie betete für einen Mann, der nach einer Knieoperation (Meniskus) an einer starken Schwellung litt. Bei der Bushaltestelle trafen wir Alice. Die 26-jährige Frau klagte über eine Arthritis, welche alle Gelenke betraf. Ausserdem wurde ein Knie nach einem Unfall zertrümmert. Nachdem Sönke für sie betete, bemerkte sie, dass ihre Kopfschmerzen verschwanden, von denen sie uns anfangs nichts erzählte. Selbst ihr Knie konnte sie plötzlich wieder durchstrecken und die Schmerzen im ganzen Körper verschwanden. Jesus Christus ist Sieger!

Vor einem Kleiderladen trafen wir eine 19-jährige Frau, die vor einem Monat den Fuss brach. Nachdem Leonie für sie betete, waren die Schmerzen verschwunden und sie konnte wieder ohne Krücken laufen. Wunderbar!

Am Fussboden vor einem Geldinstitut sass ein Bettler, der seine Kinder verlor und von der Kirche enttäuscht war. Anja betete für seine Beschwerden im Nacken und im Rücken. Währenddessen sprach Sönke mit einer Frau von der christlichen Gemeinde Vineyard, die es gut fand, was wir machen.

Später erzählte uns das andere Team von seinen Erlebnissen. Hier einige Beispiele: Marina betete für eine ältere Frau mit Arthrose im Fussgelenk, die sichtlich berührt war und eine Leichtigkeit verspürte. Ebenfalls beteten unsere Geschwister in Christus für einen Mann, dessen Hand in einer Schiene steckte. Er verletzte sich nach einem Sturz am Handgelenk, dabei zersplitterten die Knochen. Ausserdem beteten Lukas und Marina für einen Jugendlichen mit Krücken, der sein linkes Bein verletzte. Dabei fühlte er eine übernatürliche Kraft und die Schmerzen gingen zurück. Diese Szene wurde von einer tamilischen Familie beobachtet, die anschliessend an einem Gebet interessiert war: Eine der Frauen hatte Kopfschmerzen und lädierte Nerven im Kiefer. Gleichzeitig wurde ihre Schwester (?) von seltsamen Flecken unter dem rechten Auge geplagt. Nach den Gebeten gingen die Schmerzen zurück und gleichzeitig kehrte Hoffnung in die Herzen ein. Am Ende wurde für eine Berührung mit dem Heiligen Geist gebetet und die ganze Familie gesegnet. Ebenfalls spannend war die Begegnung mit einer älteren Frau, die wollte, dass man für ihren Sohn betet, damit er Jesus kennenlernt.

Je nach Fall durften wir an diesem Tag ausgewählte Randständige mit finanziellen Mitteln unterstützen – siehe Bibel, Lukas 3,11…

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