Die klare Entscheidung und Flüche werden zum Segen

Manchmal gibt es Dinge, die man nicht erklären kann und Gott einfach vertrauen muss. Am Mittwoch (05.10.2016) traf ich einen Kollegen im Fitnesscenter. Er ist Moslem und ich betete in der Vergangenheit für ihn und seine Frau. Nun erzählte er mir, dass seine Schlafstörungen seit unserem letzten Treffen nicht besser wurden. Im Gegenteil die Situation verschlechterte sich weiter. Ich fragte ihn, ob er sich mit Gott durch das Blut Jesu versöhnen und ein Christ werden will. Leider waren ihm seine Ehre und der Ruf bei seinen Verwandten wichtiger als die Umkehr zum himmlischen Vater. In Matthäus 10, Vers 37 steht, wer Eltern oder Kinder mehr liebt als Jesus, kann nicht bestehen. Grundsätzlich ist es so, dass die Meinungen von Mitmenschen niemanden ins Himmelreich bringen, sondern nur der Gehorsam gegenüber dem Schöpfer.

Am Donnerstag (06.10.2016) machte ich einen Ausflug mit meiner Familie. Wir besuchten den Kinderzoo in Rapperswil und freuten uns über das schöne Wetter. Auch an diesem Tag suchte ich nach Personen, die Gott erreichen wollte. Auf der Hinreise sprachen wir im Zug mit einer älteren Frau über den Namen unseres Sohns. David hat in der hebräischen Sprache eine spezielle Bedeutung – wer es genauer wissen möchte, darf das Rätsel selbst entschlüsseln. Auf unserer Webseite gibt es einen Beitrag über seine Geburt. Im Tierpark gab es viele Sehenswürdigkeiten, die Gott wunderbar geschaffen hat.

Beim Spielplatz diskutierte ich mit einem Mann über die Ursprünge der Kirche und das verzerrte Bild, welches heute in vielen «christlichen» Institutionen gelebt wird. Jesus spielt es keine Rolle, ob du katholisch oder reformiert bist, der Sohn Gottes will dein altes Leben in Sünde entfernen und dich zu einem geheiligten Kind des HERRN machen.

Auf der Rückreise erlebten wir das Königreich des Lichts in einer neuen Qualität und wie die Atmosphäre schlagartig ändern kann. Im Zug sass ein Jugendlicher, der frustriert war und mit einem Kollegen telefonierte. Beinahe jeder Satz wurde mit einem Fluchwort ergänzt. Caroline und David wechselten die Plätze, ich begann mit ihm ein Gespräch. Zuerst lästerte er über Gott, dann wartete ich. Sekunden später brach die Verbindung seines Mobiltelefons ab und es herrschte Stille. Abermals redete ich mit ihm und bemerkte dabei, wie der Heilige Geist wirkte. Ich erzählte ihm einen Teil von meiner Geschichte mit Jesus und der Spielsucht, welche mich beinahe zerstörte.

Genauso wie ich damals war er fasziniert von Videospielen und wir tauschten unsere Erfahrungen aus. «Wenn du hinter den Bildschirm blickst, was siehst du?», fragte ich ihn gespannt. Tatsächlich verschwindet die ganze Illusion und es bleibt nichts übrig von den visuellen Explosionen. Jedenfalls durfte ich für seine regelmässig auftretenden Schmerzen im Herzen beten. Später erhielt ich ein Wort (Musik) der Erkenntnis über seine Talente und tatsächlich stellte sich heraus, dass er vor Jahren Schlagzeug spielte. Ich ermutigte ihn zu prüfen, was Gottes Plan für ihn ist. Bevor wir beim Bahnhof ankamen, betete ich, dass der Heilige Geist ihn berührt. Anschliessend spürte er eine Befreiung – Halleluja! Ich gab ihm die Visitenkarte vom Projekt superkraft.ch und hoffe, dass diese Begegnung sein ganzes Leben verändert…

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