Auf Schatzsuche mit den Bodentruppen von OBJMI

Wer an Jesus Christus glaubt wie ein Kind, der erhält Zugang zu Gottes Königreich – siehe Lukas 18,17. Es braucht keine Theologieausbildung oder besondere Voraussetzung, um Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater zu haben. Wichtig ist, dass wir unsere Sünden bekennen, die Vergebung durch das Kreuz in Anspruch nehmen und Jesus folgen. Die Taufe im Wasser und das Empfangen des Heiligen Geistes gehören dazu.

In Zusammenarbeit mit Christen aus unterschiedlichen Gemeinden machte ich am letzten Samstag (05.11.2016) in Winterthur einen Einsatz. René Goede hat das Projekt OBJMI gegründet und verkündet jeweils am ersten Wochenende des Monats das Evangelium auf der Strasse. Diesmal waren Toni und Bea (Arche), Katia (FCG), Eugen (reformierte Kirche) sowie Deborah (CGT) dabei. Bevor die Mission startete, wurde ein Lied gesungen und gebetet.

Wir bildeten drei Teams und fragten Gott um Eindrücke – also Personen, Merkmale, Namen oder Orte. Zwei Leute blieben in der Stadtkirche und gaben uns geistliche Unterstützung von oben: Sie beteten während des ganzen Einsatzes für uns. Tatsächlich schien nun die Sonne durch die Wolken und das Wetter veränderte sich übernatürlich. Die beiden anderen Gruppen suchten die Schauplätze und Menschen auf, welche uns der Heilige Geist mitteilte.

Dabei erlebten wir einen spannenden Nachmittag mit Zeichen und Wundern. Zuerst sprachen wir mit drei Jugendlichen, die im Rahmen des kirchlichen Unterrichts (Konfirmation) mit einem Rollstuhl unterwegs waren. Ziel war es, das Leben aus der Sicht eines behinderten Menschen kennenzulernen. Wir erzählten ihnen von Jesus und René betete mit ihnen. Aufgrund ihrer Reaktion konnte man sehen, dass Gott ihre Herzen berührte. Halleluja! In der Nähe des Pavillons trafen wir einen dunkelhäutigen Mann aus Eritrea, der seit vier Jahren in der Schweiz ist und die katholische Kirche besucht. Wir ermutigten ihn, bei Jesus dranzubleiben und segneten ihn.

Vor dem Manor entdeckten wir Salvatore, der seit fünf Monaten Probleme mit seinem Knie (Meniskus) hatte. Wir beteten für ihn und er spürte etwas in seinem Bein. Jedoch mussten wir die Aktion abbrechen, weil er keine Geduld mehr hatte. Auch hier lernte ich eine Lektion: Nur für Leute beten, die willig sind auch Heilung zu empfangen. Im Stadtpark begegneten wir abermals zwei Jugendlichen, die mit einem Rollstuhl unterwegs waren und mit René ein Bussgebet sprachen. Was mich überraschte war die Offenheit dieser Kinder und ihr Interesse an Jesus. Später trafen wir drei Jugendliche, die auf einer Mauer sassen und thematisierten die rettende Botschaft vom Kreuz.

Plötzlich hörten wir Sirenen und es begann zu regnen. Also gingen wir in Richtung Rathaus und redeten dort mit einem religiös-verwirrten Mann. Mit einfachen Worten skizzierten wir Jesus und beteten nach dem Gespräch aus der Distanz für ihn. Kurz vor Ende des Auftrags kamen wir mit einer Gruppe von Mädchen ins Gespräch, die vor einem Kleiderladen versammelt waren. Eine Person litt nach einer Mandeloperation an Halsschmerzen. Deborah betete zweimal und die Schmerzen wichen. Sie war total erstaunt und freute sich. Danach betete René mit ihr und sie gab Jesus ihr Leben. Herrlich!

Währenddessen sprach ich mit einem anderen Mädchen über die Evolutionstheorie und wies sie auf das praktische Wunder hin, das Gott gerade vor ihren Augen an der Freundin getan hatte. Bei der Besprechung am Schluss waren wir erstaunt, wie viele der Eindrücke, die wir am Anfang bekamen, sich im Einsatz manifestierten. Auf der Rückreise sprach ich mit einem Glaubensbruder, der das Hilfswerk SELAM in Äthiopien betreut und sich unter anderem um Waisen kümmert…

Putzen, Propeller, Palästina und Proteste in Zürich

LGBT versus Bibel

Der Turm von Basel und die schwindelerregenden Prämien