Google, Game, Glotze 2016

Der Teufel versuchte in der Vergangenheit alles, um mich auszulöschen, aber Gott hat mich nie im Stich gelassen! Selbst in den dunkelsten Tagen war der himmlische Vater immer da und wartete mit offenen Armen auf mich. Jesus befreite mich aus meiner Abhängigkeit von Videospielen, Pornos und Körperkult. Ich bereute meine Sünden und kehrte um zu Gott.

Am Mittwoch (09.11.2016) reiste ich nach Bern. Die Landeskirche von Wattenwil lud mich ein, damit ich im Wahlfach «Google, Game, Glotze» meine Erfahrungen mit dem Schöpfer von Himmel und Erde teile. Sozialdiakon Philipp Steiner leitete den gut organisierten Anlass im reformierten Gemeindehaus. Im Rahmen des kirchlichen Unterrichts erzählte ich 17 Jugendlichen aus der achten Klasse meine Erkenntnisse über die Gefahren in der bunten Medienwelt. Während meiner langjährigen Karriere als IT-Journalist schrieb ich für mehr als zwei Dutzend Plattformen im In- und Ausland. Dazu gehörten populäre Namen wie 20 Minuten, Beobachter, Tages-Anzeiger oder die Neue Luzerner Zeitung. Hersteller von Soft- und Hardware rund um den Globus versorgten mich mit tonnenweise Material, das ich jeweils für Tageszeitungen und Magazine testete. Ein Grossteil davon waren Spiele. Ausserdem durfte ich als Pressevertreter nach London oder Cannes reisen, um die neusten Produkte der Branche zu begutachten. Trotzdem fehlte mir das Wichtigste im Leben – eine Beziehung mit Jesus Christus.

Nach dem Jahr 2000 taufte mich mein Vater Ueli in der Badewanne, später begann ich mit Gottes Hilfe die Missstände in der interaktiven Unterhaltungsindustrie schrittweise aufzudecken. Damals kannte die Schweiz – im Gegensatz zu anderen Ländern – keinen Jugendschutz im Bereich E-Games. Ich nutzte meine Position als Schreiberling und attackierte durch eine gezielte Berichterstattung die skandalösen Zustände. Dabei öffnete Gott unterschiedliche Türen. Parteien, Bundesämtern und Redaktionen lieferte ich zum Thema Killerspiele anonym diverse Beweise, welche die Geschäftspraktiken der Industrie in Frage stellten.

Daraufhin entstanden in Zusammenarbeit mit Roland Näf (SP) und weiteren Politikern unterschiedliche Projekte. Ein Instrument war die Gründung der Vereinigung gegen mediale Gewalt (VGMG), die ein Verbot von Spielen mit exzessiver Gewalt forderte. Auf Bundesebene wollte man die Gesetze verschärfen. 2009 hat der Nationalrat und ein Jahr später auch der Ständerat entsprechende Vorschläge angenommen. Nun musste der Bundesrat reagieren und beauftragte das eidgenössische Departement des Innern (BSV) ein Paket mit Massnahmen auszuarbeiten. Mitte 2010 lancierte der Bund eine nationale Kampagne für Jugendmedienschutz und Medienkompetenz…

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