Ist das die neue Reformation der Kirche?

Martin Luther löste vor 500 Jahren eine Revolution in der Kirche aus. Er kritisierte die Praktiken der geistlichen Elite, welche das Wort Gottes missbrauchte und das Volk mit Lügen unterdrückte. Luther übersetzte die Bibel in die deutsche Sprache und betonte die Freiheit in Christus. Bis heute sind zahlreiche reformatorische Erdbeben an vielen Orten auf der Welt registriert worden.

Torben aus Dänemark will mit seinem Projekt «The Last Reformation» Christen wachrütteln, damit sie ihren Glauben bewusst im Alltag leben. Klaus, Katharina und Martin haben die helvetische Ausgabe «Die letzte Reformation» mit einer Webseite und diversen Übersetzungen in der Schweiz bekannt gemacht.

Am letzten Samstag (26.11.2016) fand der dritte Teil des gleichnamigen Seminars von Joël und Lukas statt. Ich wurde angefragt, ob ich ein Team leiten und einen Einsatz auf den Strassen von Winterthur machen will. Diesmal durfte ich Käthi begleiten. Bevor wir das Schlachtfeld betraten, beteten wir und fragten Gott um Rat. Ich erhielt ein «Ja» im Geist, dass wir die Operation gleich hier beginnen und nicht ins Zentrum vorrücken sollen – meine Kameradin bestätigte diesen Eindruck.

Zuerst erkundeten wir die nahegelegene Tankstelle. Nach einer Handvoll kurzer Gespräche verliessen wir diesen Ort wieder. Bei einer Bushaltestelle redeten wir mit einer Frau, die mit okkulten Mächten im Bund war und wiesen sie auf Jesus Christus hin. Einige Meter weiter entdeckte ich Blumen und Kerzen beim Trottoir. Ich überlegte, was passiert ist und erhielt den Gedanken, es hat mit einem Kind zu tun. Kurze Zeit später begegneten wir einem Mann und fragten ihn, ob er Schmerzen habe. Er sei topfit war seine Antwort. Dann erzählte er uns, dass ein Kind gestorben ist und er bei diesem Unfall dabei war. Wir ermutigten ihn, über den Sinn des Lebens nachzudenken und erzählten ihm von Jesus.

Dann trafen wir einen jungen Mann aus Kurdistan, der sich als konfessionslos bezeichnete. Wir teilten unsere persönlichen Zeugnisse mit ihm und wie Gott uns gefunden hat. Einige Minuten danach sprachen wir mit einem Türken, der gerade in der Physiotherapie (Behandlung mit Nadeln) war und trotzdem Schmerzen hatte. Seit sechs Monaten plagten ihn Beschwerden im Nacken- und Schulterbereich. Ich sagte Käthi, sie solle für ihn beten und ihm die Hände auflegen. Innerhalb von Sekunden fühlte er keine Schmerzen mehr. Halleluja! Anschliessend erklärten wir ihm das Evangelium. Laut Käthi war es das erste Mal, dass sie für eine Person betete und eine Heilung auf der Strasse erlebte.

Vor einem Supermarkt redeten wir mit einem Mann, der seine Frau holte, damit wir für sie beten. Genauer gesagt, ging es um Schmerzen in der linken Schulter. Auch hier fragte ich Käthi, ob sie die Hände auf die betreffende Stelle legen könnte. Nach dem ersten Gebet bemerkte die Frau einen Druck auf der Schulter. Ich hatte den Eindruck, Käthi solle nochmals beten. Beim zweiten Mal spürte sie ein Kribbeln und fühlte sich erleichtert. Wunderbar! Dann sprachen wir über Jesus.

Bei einer Pizzeria redeten wir mit dem Besitzer, der an Muskelzuckungen litt. Käthi betete für ihn und er spürte ein Kribbeln im Körper, das von seinem Kopf zu seinen Füssen wanderte. Er bezeichnete uns als Jünger und lud uns zu einem Kaffee ein. Wir erklärten ihm, dass Jesus Christus für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist und jeder Mensch das Angebot bewusst annehmen muss, wenn er gerettet werden will. Das Gespräch verlief wunderbar und wir erhielten sogar noch zwei Gutscheine zum Essen. Herrlich!

Wir erlebten diese Situation ähnlich, wie Jesus es in der Bibel (siehe Lukas 10, 5-9) seinen Schülern verheissen hatte. Danach gingen wir zurück zum Hauptquartier und hörten viele spannende Zeugnisse unserer Geschwister in Christus, die an diesem Nachmittag ebenfalls Einsätze absolvierten.

Nach der Mission zog ich mich ins Coop-Restaurant zurück, um eine Mahlzeit zu verzehren. Dabei traf ich drei Rentner an einem runden Tisch, die unterschiedliche Probleme hatten. Eine Frau litt seit sieben Jahren an Schmerzen im Knie – ich betete einmal und sie fand keine Schmerzen mehr. Ein Mann hatte seit zehn Jahren Schmerzen im Rücken und ich betete für ihn. Anschliessend war er erstaunt, dass die Schmerzen weniger wurden und spazierte herum. Die zweite Frau litt an einem Verlust der Sehkraft der Augen und ich betete auch für sie. Wir sprachen über die gute Nachricht von Jesus Christus…

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