Die Schweiz braucht lebendige Christen mit einem Herz für den Nächsten

Eine Stadt, die auf einem Berg gebaut wurde, ist für alle sichtbar – siehe Matthäus 5,14. Jeder Nachfolger von Jesus Christus ist berufen, als Licht der Welt zu agieren und das Evangelium zu teilen. Wir müssen keine Supermänner oder Superfrauen sein, sondern einfach die Gelegenheiten nutzen, welche Gott uns schenkt.

Am Sonntag (08.01.2017) machte ich am Abend mit David einen Spaziergang. Plötzlich tauchte ein Hund aus der Dunkelheit auf und schnüffelte am Kopf meines Sohnes. Dann schreckte er zurück und verschwand um die Ecke. Ich erhielt den Gedanken, dass dieses Tier ohne Besitzer ist und wollte die Polizei rufen. Nach wenigen Minuten kam uns eine Frau mit einem Kopftuch entgegen und ich fragte, ob sie einen Hund vermisst. Tatsächlich suchte sie nach dem Tier und wir halfen ihr bei der Rettungsaktion. Ich riet ihr, dass sie im Quartier suchen soll, während ich und David mit dem Bus zwei Stationen fuhren und das Zielgebiet umkreisten. An der Grenze angekommen machte ich ein Gebet und fragte den himmlischen Vater nach einem Hinweis. Ich bekam keine Antwort und nahm dies als Zeichen – wir spazierten langsam zurück in unser Wohnquartier. Nach einer Weile trafen wir die Frau abermals und sie freute sich, weil der Hund aufgetaucht ist. Ich sagte ihr, dass ich gebetet habe und konnte so ein lebendiges Zeugnis sein.

Am Mittwoch (11.01.2017) besuchte ich Ueli Haus  in Baden und ging mit ihm eine Panflöte kaufen, die von freundlichen «Sponsoren» finanziert wurde. Als Kind erzählte mir mein Vater von Jesus und nahm mich sporadisch auf seine unterschiedlichen Einsätze mit. Damals schämte ich mich oder wurde sogar zornig, wenn er den Menschen von Gott erzählte und in Altersheimen oder Spitälern auftrat. Heute bin ich dankbar, dass er mir in der Vergangenheit beharrlich die Worte aus der Bibel zitierte. Nun hat Gott meinen Vater in den musikalischen Dienst zurückgeholt, damit er dem HERRN die Ehre geben kann und die Herzen der Leute mit segensreichen Beiträgen erreicht. Nach einer sehr schweren Krankheit, die er ohne Medizin und Spital – aber mit Gebet – überlebte, spielt er wieder auf der Strasse. Interessanterweise trafen wir am selben Tag den Evangelisten Fred Grob, mit dem Ueli früher die gute Nachricht gemeinsam verkündete. Was für ein Zeichen, Halleluja!

Hier noch einige Auszüge von weiteren Begegnungen an diesem Nachmittag: In der Nähe des Musikladens warfen zwei Kinder Schneebälle auf vorbeifahrende Autos und ich ermahnte sie. Ich erzählte ihnen von der Liebe Gottes, die wir auch gegenseitig leben sollen. Nachdem ich mich etwa zehn Meter von ihnen entfernt hatte, bemerkte ich, wie zwei Schneebälle neben mir auf den Boden fielen – sie probierten mich zu treffen, aber Gott kann auch die Flugbahn beeinflussen! Wir sprachen in der Stadt Baden mit zwei Vertretern einer Hilfsorganisation. Dabei meinte eine der jungen Frauen, dass sie in den Konfirmationsunterricht gegangen sei, aber nicht wusste, wie sie das Evangelium erklären sollte. In einem Restaurant beschäftigte sich die Angestellte mit Schamanismus und ich durfte sie auf Jesus Christus hinweisen.

Auf der Rückreise sprach ich im Zug mit einer älteren Frau, die an das «Gute» im Menschen glaubte. Jesus sagte aber, dass niemand gut ist ausser Gott – siehe Lukas 18,19. Deshalb starb der Sohn Gottes auch für unsere Sünden und stand nach drei Tagen von den Toten auf. Es gibt also für Christen unzählige Möglichkeiten, die lebensrettende Botschaft vom Kreuz weiterzugeben. Niemand ist arbeitslos im Reich Gottes. Die Ernte ist reif…

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