Das geheimnisvolle Kalenderblatt und die Brandwunde beim Salzhausplatz

Es gibt Tage, die beginnen wie eine harmlose Trockenübung und entwickeln sich plötzlich zu einem anspruchsvollen Schlachtfeld. «Segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen», lehrt Jesus seine Zuhörer. Am Donnerstag (12.01.2017) fand ich im Bus wieder einmal eine wertvolle Nachricht zwischen den Sitzen. Zuerst entdeckte ich auf dem abgerissenen Kalenderblatt die Worte «Ohne Jesus musst du sterben» und war fasziniert von dieser Aussage, welche eine Zusammenfassung von Johannes 8,24 ist.

Kurze Zeit später stiegen zwei Jugendliche ein und setzten sich gegenüber von mir auf die freien Plätze. Ich fragte Gott, ob ich sie ansprechen sollte und bekam den Einsatzbefehl. Eines der Mädchen meinte, dass sie an Jesus glaubt, aber die Bibel nicht liest. Das andere Mädchen war aus der katholischen Kirche ausgetreten – genauso wie ich auch. Ich erklärte ihnen, dass es um Versöhnung mit Gott und um eine persönliche Liebesbeziehung mit Jesus Christus geht. Jedenfalls gab ich ihnen den Zettel, den ich im Bus fand, weil ich den Eindruck hatte, dass sie der himmlische Vater wachrütteln möchte.

Nach dem Training wollte ich in Winterthur im Zentrum Neuwiesen eine Mahlzeit essen. Aber der Heilige Geist gab mir ein «Nein» und ich spazierte durch die Unterführung beim Bahnhof. Dort begegnete ich einem Mann, der scheinbar seit 15 Jahren an Parkinson litt. Ich fragte, ob ich für ihn beten kann und legte meine Hand auf seine Schulter. Während dem Gebet kam eine junge Christin dazu und wir beteten gemeinsam für ihn. Nachdem er ungewöhnlich stark zu zittern begann, tauchte eine weitere Frau auf und fragte, was wir hier machen. Als sie hörte, dass wir für diesen Mann beten, reagierte sie aggressiv und beleidigte mich. Schliesslich sagte ich ihr, sie soll umkehren und Busse tun! Nachdem sie mir ein Fluchwort an den Kopf warf, segnete ich die Frau und sie verschwand. Leider musste ich nach dieser diabolischen Attacke die Aktion abbrechen.

Auf der Rückreise traf ich im Bus eine ältere Frau mit einem Rollator. Sie glaubte an Jesus Christus und ich bemerkte während dem Gespräch, dass sie eine geistliche Reife hatte. In der Altstadt stieg ich bei ihrer Haltestellte aus und durfte für sie beten: Nach einem Sturz hatte sie Schmerzen in der Hüfte und im Rücken. Sie war erfreut und erstaunt zugleich, dass die Schmerzen weniger wurden. Dann trug ich ihre Taschen bis vor die Haustüre und betete ein letztes Mal für sie. Anschliessend konnte sie keine Schmerzen mehr lokalisieren – Halleluja! Ich verabschiedete mich und erhielt einen feinen Pfirsichsaft als Geschenk.

Später betete ich in einem Schuhgeschäft für eine Angestellte, welche Probleme mit ihren Nieren hatte. Interessanterweise war es die gleiche Person, die ich in der Vergangenheit bereits angesprochen habe und sie konnte sich erinnern. Nun möchte sie sich wieder melden, wenn die Schmerzen verschwunden sind.

Am Freitag (13.01.2017) machte ich gemeinsam mit Lukas einen weiteren Einsatz in Winterthur. Zuerst besuchten wir den Grüzemarkt und redeten im Coop unter anderem mit einer Frau von den Zeugen Jehovas. Diese Sekte legt die Bibel falsch aus und sollte ermahnt werden. Beim Ausgang durfte ich für einen Moslem beten, der Schmerzen an seinem Finger hatte. Ausserdem traf ich eine ältere Frau, die ein vierjähriges Bibelstudium absolvierte und meinte, dass es mehrere Heilswege gäbe – diese Antwort erstaunte mich und zeigt, wie Theologie missbraucht werden kann. Sowohl im Alten Testament wie auch im Neuen Testament sieht man, was Gott von den Menschen erwartet. Jesus Christus ist am Kreuz für unsere Sünden gestorben und wir müssen dieses Geschenk von Herzen empfangen. Dazu gehört die Umkehr zu Gott, also das Bereuen der Sünden, die Taufe im Wasser, der Heilige Geist und die konkrete Nachfolge Jesu. Wer sich nicht vom alten Lebensstil abwendet und sagt, er glaube an den Sohn Gottes, der betrügt sich selbst. In Lukas 6,46 spricht Christus klar und deutlich: «Was nennt ihr mich aber HERR, HERR, und tut nicht, was ich euch sage?»

Anschliessend fuhren wir ins Stadtzentrum und erkundeten bei eisiger Kälte den Salzhausplatz. Dort begegneten wir drei Jugendlichen, mit denen wir das Evangelium teilten und das Thema Okkultismus diskutierten. Ausserdem betete Lukas für den jungen Mann, der eine Verbrennung am Bauch hatte. Kurz vor Ende der Mission trafen wir einen Kollegen von Lukas, der bereits erste Schritte im Glauben gegangen ist, aber noch nicht getauft wurde…

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Tanz der Narren, Sonnenuntergang und Feigenbaum