Gott ist der beste Vater aller Zeiten

Der Schöpfer von Himmel und Erde liebt alle Menschen. Gott hat uns nach seinem Willen geschaffen und hat einen wunderbaren Plan. Jede Seele ist einzigartig. Halleluja! In Psalm 139 (Vers 13-16) steht unter anderem, dass uns Gott schon gesehen hat, als wir noch gar nicht auf dieser Welt waren. Obwohl Mann und Frau beim Geschlechtsverkehr Körperflüssigkeiten austauschen, kreieren sie das Kind nicht selbst – aber sie haben eine verantwortungsvolle Aufgabe und sollen ihre Sprösslinge liebevoll (Epheser 6,4) erziehen. Deshalb ist es wichtig, unsere irdischen Eltern zu ehren, siehe die 10 Gebote im Alten Testament. Jedenfalls ist die Schwangerschaft ein gigantisches Wunder. Im Bauch der Mutter findet ein Prozess statt, der selbst die klügsten Köpfe erstaunt und ein Zeugnis von Gottes Allmacht ist.

In der Vergangenheit erlebte jeder Erdenbürger die Barmherzigkeit und unfassbare Liebe des himmlischen Vaters. Johannes, ein Schüler von Jesus, schreibt in seinem ersten Brief im Kapitel 4 (Vers 7-21), dass Gott die Liebe ist! Unzählige Persönlichkeiten aus der Bibel erfuhren die unendliche Kraft aus dem Himmelreich. Egal, ob Noah mit der Arche, Mose beim roten Meer, Elia auf dem Berg Karmel, Daniel in der Löwengrube oder Judit im Lager des Feindes. Auch David hat viele gute Erfahrungen mit Gott gesammelt. So berichtet er in Psalm 18, dass Gott seine Burg und sein Schutzschild ist und ihn aus der Hand seiner Gegner befreite. Später vergleicht der damalige König von Israel den HERRN in Psalm 23 mit einem guten Hirten, der sich um ihn kümmert und selbst in den schwierigsten Zeiten Trost spendet. Jesus bezeichnet Gott als seinen Vater und weist uns in Matthäus 6,33 darauf hin, dass jeder, der das Himmelreich und dessen Gerechtigkeit als Hauptsache einstuft, sich keine Sorgen machen muss. Im Gebet können wir jederzeit und überall mit Gott reden. Niemand kennt uns besser als unser Schöpfer.

Natürlich ist Gott heilig und sein Wesen unbegreiflich. Paulus formuliert das Faktum in seinem Schreiben an die Römer (Kapitel 11, 33) mit folgenden Worten: «O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!» Es gibt diverse Beispiele, die zeigen, wie unser Schöpfer unsere Vorfahren gerichtet hat. So wurden die Städte Sodom und Gomorra zerstört, weil die Bosheit der Einwohner riesig war. Perversionen, Götzendienst, Lügen, Neid, Diebstahl und viele andere Sünden trennen uns von dem lebendigen Gott, der über allen Nationen thront.

Im 1. Mose (Vers 26-28) steht, dass der HERR nach der Erschaffung des ganzen Universums am sechsten Tag den Menschen konstruierte. Gott vertraute uns die Erde an und gab wertvolle Richtlinien für das Leben auf dem blauen Planeten. Adam und Eva pflegten eine übernatürliche Beziehung mit ihrem himmlischen Vater, aber ignorierten eine wichtige Anweisung. Die ersten beiden Menschen setzten ihr Vertrauen auf die Schlange (Satan) und mussten den Garten Eden verlassen – siehe 3. Mose 1-24! Anstatt dankbar zu sein für den unermesslichen Segen, welchen sie von Gott bekamen, wollte das erste Paar in der Geschichte selbst auf dem Thron sitzen. Mit dieser hochmütigen Entscheidung tauschten sie das ewige Leben gegen den Tod ein. Gott hasst die Sünde, weil sie uns ins Verderben stürzt. Die Hölle wartet als letzte Konsequenz.

Bis heute leiden wir unter diesem unheimlichen Fluch und rebellieren in unseren Herzen. Wir haben quasi den Teufel zum Vater – siehe Johannes 8,44. Trotzdem ist Gottes Liebe grösser. So betont Apostel Paulus in seinem Brief an die Epheser (siehe Kapitel 1, Vers 3-10) die gewaltige Dimension von Gottes Rettungsplan, der bereits vor der Schaffung der Erde entstanden ist. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn im Lukas-Evangelium (Kapitel 15, Vers 11-32) beschreibt treffend, wie die Versöhnung mit dem Vater im Himmel zustande kommt. Dazu braucht es weder Geld noch gute Taten, Schönheit oder eine hohe Intelligenz. Vergebung können wir nicht mit besonderen Leistungen verdienen. Deshalb ist alleine die Gnade Gottes der Schlüssel zum Leben.

An erster Stelle steht der Glaube an Gottes Erlösungswerk und die dazugehörigen Konsequenzen: Wir kehren um vom falschen Weg, flüchten in Gottes Arme und bekennen unsere Sünden! Jesus Christus (das makellose Lamm Gottes) ist am Kreuz für unsere Verfehlungen gestorben und nach drei Tagen von den Toten auferstanden. Gott höchstpersönlich hat die Rechnung für unsere Schulden bezahlt – siehe Johannes 3,16. So gross ist die Sehnsucht des himmlischen Vaters nach seinen Kindern! Nach diesem Schritt lassen wir uns im Wasser taufen und empfangen den Heiligen Geist. Unser altes Wesen stirbt mit Jesus und unsere neue Identität ist in Christus verborgen – siehe Römer 6, 1-12. Was für ein herrliches Privileg!

Wenn wir uns vom Heiligen Geist führen lassen, erhalten wir den Status «Gottes Kind» und sind als Teil der himmlischen Familie autorisiert, die Werke Jesu zu tun: Wir können das Evangelium verkünden, Kranke heilen, Dämonen austreiben oder Menschen taufen. Genauso wie bei unseren irdischen Eltern spielen auch die Liebe und der Gehorsam gegenüber dem Vater im Himmel eine zentrale Rolle. Die Söhne und Töchter Gottes studieren das Handbuch (Bibel), setzen das Wort in die Tat um und freuen sich auf die Ewigkeit im Königreich des Lichts…

Paulus spricht: «Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.»

Bibel, Römer 8,14

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