Rosen für Prostituierte und übernatürliche Erfahrungen

Ich habe weder Theologie an einer Schule studiert noch besuche ich regelmässig Konferenzen, um meine Beziehung mit Jesus zu vertiefen. Dafür bin ich zu Gott umgekehrt, bereue meine Sünden und wurde als erwachsene Person im Wasser getauft – genauso wie es Petrus in der Apostelgeschichte 2,38 jedem Menschen empfiehlt, der sich mit dem Vater im Himmel versöhnen will. Nun folge ich Jesus Christus und werde vom Heiligen Geist geführt. Ich lese das Handbuch (Bibel), verbringe Zeit mit Gott im Gebet und höre auch diverse Beiträge von Christen im Internet. Mit meinen Glaubensgeschwistern tausche ich Erfahrungen aus und arbeite gemeinsam mit ihnen im Weinberg des HERRN.

Am Mittwoch (08.02.2017) machte ich mit David einen Ausflug in den Winterthurer Stadtpark. Insbesondere eine Begegnung möchte ich erwähnen: Vor dem Pavillon trafen wir einen jungen Mann, mit dem ich in der Vergangenheit über Jesus sprach. «Ich glaube nur, was ich sehe!», sagte er an diesem Nachmittag zu mir. Plötzlich tauchte sein Kumpel auf, dessen Gesicht mit zahlreichen Tattoos (umgedrehte Kreuze, Pentagramme) und Piercings verunstaltet war. Er bezeichnete sich als Satanist. Ich erklärte ihm, dass der Teufel alle Menschen hasst – egal, ob man sich zu ihm bekennt oder nicht.

Am Donnerstag (09.02.2017) entdeckte ich im Bus eine junge Frau mit einem Ballon, der die Aufschrift «Happy Birthday» trug. Ich sagte zu ihr, dass Jesus uns ein neues Leben schenken will und wir geistig gesehen neu geboren werden, quasi ein neuer Geburtstag in den Augen Gottes.

Am Samstag (11.02.2017) wollte ich zuerst einen Einsatz auf der Strasse mit einem Glaubensbruder absolvieren, aber Gott hatte andere Pläne. Jedenfalls besuchte ich meinen Vater in Baden. Dabei erlebte ich einige Zeichen und Wunder. Im Coop bezahlte ich einem Jugendlichen eine Getränkedose und begegnete durch diese Tat einer Frau, mit der ich vor über 20 Jahren im selben Büro arbeitete. Während des Gesprächs sagte mir der Heilige Geist ihren Namen, den ich vergessen hatte. Ich durfte ihr in Kurzform das Evangelium erklären und freute mich über Gottes Führungen. Vor dem Marronistand auf dem Bahnhofsgelände konnte ich für einen älteren Mann aus Italien beten. Er hatte Schmerzen in der Schulter und im Bein. Insbesondere das Knie plagte ihn seit rund fünf Wochen mit Schmerzen der Stufe 10 von 10. Nachdem ich meine Hand auf die betreffende Stelle legte, ging das Leid merklich (Stufe 3 oder 4) zurück und er wunderte sich. Nach zwei weiteren Gebeten waren alle Schmerzen verschwunden – auch in der Schulter. Alle Ehre dem HERRN!

Am Sonntag (12.02.2017) bildete ich gemeinsam mit John Michael Uche, Mary und Benjamin Emmanuel ein Team, um das Evangelium an der Langstrasse zu verkünden. Kurz vor dem Treffpunkt fiel mir ein Plakat von der Agentur C auf, das mein Herz erfreute – siehe Bildergalerie. Trotz frostiger Temperaturen erreichten wir in Zürich viele Menschen mit Rosen, Schokolade und christlichen Traktaten. Ich drückte ausgewählten Leuten eine Blume in die Hand und sagte, dass Jesus sie liebt und eine Beziehung mit ihnen möchte. Nach dem Start beim Helvetiaplatz erhielt John Michael den Eindruck, wir sollten auf der rechten Seite das Quartier erkunden – normalerweise spazieren wir mitten durch das Schlachtfeld! Insbesondere die Offenheit der Passanten erstaunte uns am gestrigen Abend.

Hier einige Beispiele: Nach ein paar Schritten kam uns eine Frau aus Marokko entgegen, die mit Sorgen beladen war. Sie erzählte uns, dass Jesus sie heute auf diesen Weg führte (!) und wir beteten für sie. Dabei weinte sie und Gott berührte ihr Herz. Nach eigenen Aussagen fühlte sie sich danach befreit und erleichtert. Halleluja! Wir luden sie in die christliche Versammlung ein. Vor dem Internet-Café sprach John Michael mit einem Mann, der über die Landeskirche enttäuscht war und unsere Arbeit beeindruckend fand. Beim Sex-Shop redeten wir mit der Angestellten und ich erzählte ihr, wie Pornografie mein Leben zerstörte. Ich wies sie auf die Botschaft vom Kreuz hin und wir ermutigten sie, diesen Ort zu verlassen. Später betete ich für eine Prostituierte aus Ungarn, die seit zwei Wochen an Schmerzen im Rücken litt – verwundert meinte sie, dass die Symptome verschwanden. Auf dem Trottoir beteten wir für einen Gastarbeiter aus Italien, damit er Gott erfahren kann. Danach wollte er uns Geld geben, aber wir lehnten ab. Am Ende der Mission durften wir sogar in einen Klub gehen und dort für die Gäste beten und christliche Flyer verteilen…

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