Freude und Tränen im Einkaufszentrum Rosenberg

In Psalm 84 (Vers 11) schreiben die Söhne Korachs, dass ein Tag in der Nähe Gottes besser ist als tausend Tage an einem anderen Ort. Eine Tatsache, die jeder Nachfolger von Jesus erleben kann. Am letzten Samstag (18.02.2017) begleitete ich drei Christen bei einem Einsatz auf der Strasse im Rahmen des Events «Die letzte Reformation». Joël Salvisberg und Lukas Stolz waren die Organisatoren. Die Arche in Winterthur diente als Stützpunkt. An diesem Nachmittag erkundeten rund 50 Teilnehmer – aufgeteilt in Teams – die bekannte Gartenstadt. Meine dreiköpfige Truppe bestand aus Josua, Joy und Ursi. Bevor wir das Schlachtfeld betraten, beteten wir und fragten den HERRN, welcher Zielort heute Priorität hat. Ursi bekam den Eindruck, dass wir ins Einkaufszentrum Rosenberg ausrücken sollten. Gemeinsam fuhren wir mit dem Bus dorthin und trafen gleich an der Endstation eine ältere Frau, die Schmerzen in den Beinen hatte. Wir erzählten ihr von Jesus und beteten für sie. Nach ihren Aussagen spürte sie nichts. Danach betraten wir den grosszügig dimensionierten Shopping-Tempel und sammelten unterschiedliche Erfahrungen.

Joy konnte für eine Frau beten, die laut eigenen Angaben seit zwei Jahren an Schmerzen im Handgelenk litt. Selbst die Physiotherapie half nichts. Nach dem Gebet war sie erstaunt, dass die Schmerzen verschwanden und wir gaben Jesus Christus die Ehre. Später wies Ursi ein älteres Paar auf die Liebe Gottes hin und betete für es. Auf einer Bank sassen mehrere Moslems und wir fragten, ob jemand von ihnen Schmerzen habe. Ein junger Mann erzählte uns von einem Bandscheibenvorfall – seit fünf Monaten plagten ihn Beschwerden im Rücken. Nachdem Josua für ihn betete, ging der sportlich gekleidete Mann einige Schritte. Fasziniert wechselte er ein paar Worte mit seinem Kollegen. Er konnte den Schmerz nicht mehr finden. Nachdem er sich nach vorne beugte, kam ein weiteres unangenehmes Gefühl zum Vorschein und Josua betete nochmals für ihn. Danach war er schmerzfrei – Halleluja!

Im unteren Geschoss fiel mir eine Frau auf, die mit einer anderen Dame redete. Wir sprachen sie an und sie schilderte uns ein Wunder, das in der Vergangenheit geschah: Ein Mann lag drei Wochen im Koma und erwachte innerhalb weniger Stunden, nachdem eine gläubige Person für ihn gebetet hatte! Interessanterweise hatte die Frau trotz dieses übernatürlichen Erlebnisses noch keine lebendige Beziehung mit dem Schöpfer von Himmel und Erde. Wir ermutigten sie, Jesus Christus als ihren Retter anzunehmen und beteten für ihren kranken Stiefvater. Anschliessend hatte sie Tränen in den Augen und freute sich über unsere Mission. Es stellte sich heraus, dass die andere Frau, mit der sie am Sprechen war, eine Glaubensschwester von uns ist und am Morgen des gleichen Tages Gott um ein Zeichen bat – sie möchte ebenfalls auf der Strasse für Leute beten, aber hatte Angst davor. Gemeinsam beteten wir für sie und ihr Anliegen. Ich bin immer wieder erstaunt, wie unser Vater im Himmel alles herrlich führt und jeder Tag ein Abenteuer ist.

Bei der Abschlussbesprechung in der Arche hörten wir viele Zeugnisse von Begegnungen, Heilungen und Wundern, welche die anderen Teams mit Gott erlebten. Kurz vor Ende der Operation betete ich zusammen mit weiteren Brüdern und Schwestern in Christus für einen älteren Mann, der an einer – weltlich gesehen – unheilbaren Lungenkrankheit litt. Er spürte eine starke Wärme im Oberkörper und ein Kribbeln. Ausserdem will er sich in zwei Wochen im Wasser taufen lassen! Auf dem Weg nach Hause ging ich in ein Restaurant und genoss eine feine Mahlzeit. Dabei fiel mir ein älterer Mann auf, der alleine an einem Tisch sass. Als ich fertig war mit dem Essen, setzte ich mich zu ihm hin und wir redeten über das Evangelium. Ich segnete ihn und bat den Heiligen Geist um eine Berührung. Plötzlich hatte er Tränen in den Augen. Zu Hause angekommen, erfuhr ich von meiner Frau, dass unser Sohn Fieber hat – ich setzte mich auf den Boden und betete für ihn. Am Sonntag (19.02.2017) war das Fieber verschwunden. Danke Jesus! Übrigens, ich nehme seit Jahren keine Medikamente mehr, sondern konsultiere immer zuerst den himmlischen Arzt…

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