Vergebung ist heilsam und befreit

Manchmal müssen wir schlimme Dinge erleiden, weil andere sich falsch verhalten. Aber auch wir machen Fehler und verletzen unsere Mitmenschen. Gott kennt jede Situation und hat die ultimative Lösung. Der Schöpfer von Himmel und Erde sandte seinen Sohn, um den Preis für unsere Sünden zu bezahlen! Wer die Vergebung durch den Tod von Jesus Christus am Kreuz im Glauben annimmt, erhält einen geheiligten Status. Diese übernatürliche Versöhnung zwischen Gott und Mensch hat ihre Konsequenzen. Wir leben aus Gnade und sind aufgefordert dieses wunderbare Geschenk weiterzugeben.

Eigentlich sprechen die meisten Christen das berühmte Gebet «Vaterunser» und bitten Gott um Hilfe. Darin enthalten ist ein Teil, der sich um das Thema Vergebung dreht. Nicht selten übersehen wir die Aussage dahinter. In Matthäus 6 (siehe Vers 14-15) macht Jesus deutlich, dass wir einander von Herzen vergeben müssen, wenn wir die himmlische Vergebung von Gott in Anspruch nehmen. Dabei spielt es keine Rolle, was vorgefallen ist. Die Ewigkeit steht auf dem Spiel!

Grundsätzlich handelt es sich bei der Vergebung nicht um eine Option, sondern um eine Bedingung. Das Gleichnis mit dem Knecht, welcher dem König eine gigantische Summe Silberstücke schuldig war, trifft den Nagel auf den Kopf – siehe Matthäus 18, 21-35. Obwohl ihm der gesamte Schuldenberg von der Regierung erlassen wurde, unterdrückte dieser Mann später seinen Freund wegen einem unwesentlichen Betrag. Er gab die kostbare Begnadigung nicht weiter und bezahlte am Ende teuer dafür. In unserem Leben können die Auswirkungen ähnlich dramatisch sein. So gibt es beispielsweise Krankheiten oder Schmerzen, die durch einen Mangel an Vergebung ausgelöst werden und mit keinem Medikament heilbar sind.

Jedenfalls nimmt Gott beide Seiten in die Pflicht – dazu gehört auch die Person, welche für das Elend verantwortlich ist. Der Verursacher hat die Aufgabe, sich für sein Verhalten zu entschuldigen und seine Fehler einzusehen. In Matthäus 18 (Vers 15 bis 20) und Lukas 15 (Vers 18) geht es um diese Tatsache.

Natürlich sind Christen keine Schwächlinge, weil sie bedingungslos vergeben! Im Gegenteil: Sie handeln nach dem Willen Gottes, der Richter über alle Nationen ist und jede Ungerechtigkeit ausmerzen wird. Paulus betont in seinem Brief an die Römer (siehe 12,19) dieses Faktum und verweist auf Gottes Zorn, der effektiver ist als unsere Rachegelüste. Deshalb lasst uns in der Barmherzigkeit von Jesus Christus wandeln, der sich für uns geopfert hat und unsere Nächsten lieben…

Jesus Christus spricht: «Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.»

Bibel, Matthäus 6, 14-15

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