Menschen hören das Evangelium und Dämonen fahren aus

Meinen Terminkalender hält Gott in den Händen. Ich mache mir keine Sorgen wegen morgen, sondern nehme einfach Tag für Tag. Jesus sagt, dass sich der himmlische Vater um unsere Bedürfnisse kümmert, wenn wir das Königreich des Lichts zur Priorität unseres Lebens machen – siehe Matthäus 6,33! Am Samstag (05.03.2017) durfte ich abermals einen Einsatz mit drei Christen auf der Strasse begleiten. Die Operation fand im Rahmen des Projekts «Die letzte Reformation» statt, welches von Lukas Stolz und Joël Salvisberg in der Arche Winterthur durchgeführt wird. Insgesamt waren an diesem Nachmittag rund ein Dutzend Teams unterwegs.

Bevor ich mit meiner dreiköpfigen Truppe loszog, baten wir Gott um Führung. René hatte den Eindruck, dass unser Zielort etwas mit Gleisen zu tun hat. Also reisten wir mit dem Bus zum Hauptbahnhof in Winterthur und verkündeten das Evangelium dort. Hier einige Erlebnisse in Kurzform: Bei der Bushaltestelle konnte René für einen Mann beten, der an einem hohen Blutdruck litt. In einem Restaurant betete Karin für eine Frau, die unter anderem Probleme mit den Nieren hatte. Vor der Post beteten Nino und René für einen Mann, der von Rückenschmerzen und weiteren Leiden geplagt wurde. Karin sprach mit einer jungen Frau, die sich als Buddhistin bezeichnete, und viele Fragen hatte. In der Nähe der Unterführung betete Nino für ein Mädchen, das Liebeskummer hatte.

Gegenüber vom Kiosk begegneten wir einem jungen Mann, der einseitig gelähmt war und sich selbst als ungläubig bezeichnete. Trotzdem hat Gott ihm sein Herz geöffnet und René durfte für ihn beten. In der Wartehalle trafen wir einen Mann aus Nigeria, der ebenfalls an Jesus glaubt. Wir segneten ihn und motivierten ihn, Gemeinschaft mit anderen Christen zu haben. Viele Menschen hörten die gute Nachricht. Was mich beeindruckte, war die Präsenz des Heiligen Geistes, der uns furchtlos macht, damit wir mit einer übernatürlichen Liebe unsere Nächsten erreichen.

Bei der Abschlussbesprechung lauschten wir den wunderbaren Zeugnissen unserer Geschwister in Christus. So brachte beispielsweise das Team von Stéphane eine junge Frau von der Front mit. Sie erzählte uns, dass sie im Februar diesen Jahres Jesus Christus als Retter angenommen hat und Gott um ein Zeichen bat – kurz bevor sie eine Gruppe von uns im Stadtpark traf. Gemeinsam mit vier weiteren Personen wurde sie am Abend in einem Regenfass getauft – siehe Bilder in der Galerie. Was mich spannend dünkte war, dass diese Frau in der Vergangenheit eine geistige Bindung mit einem indischen Gelehrten hatte und fernöstliche Religionen studierte. Eine andere Frau übte okkulte Dinge wie Kartenlegen, Wahrsagen und Reiki aus. Die Bibel warnt davor, sich mit antigöttlichen Kräften einzulassen. Alle fünf Täuflinge bekannten vor der Taufe ihre Sünden und wurden danach im Wasser untergetaucht – siehe Apostelgeschichte 2,38! Während diesem Prozess beobachtete ich, wie Leute den Heiligen Geist empfingen und bei einer Person sogar Dämonen mit lautem Geschrei ausfuhren. Halleluja! Was für ein herrlicher Tag…

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