Andreas wird getauft und lässt schlechte Erfahrungen hinter sich

Die Engel im Himmel freuen sich, wenn ein Mensch seine Sünden bereut und zu Gott umkehrt – siehe Lukas 15, Vers 10! Gemeinsam mit meinem Glaubensbruder Stéphane durfte ich am Samstag (11.03.2017) Andreas im Hallenbad von Altstetten taufen. Der 48-jährige Familienvater machte in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit einer christlichen Gemeinde und distanzierte sich von der Kirche. Zudem beschäftigte er sich mit Esoterik und Okkultismus. Viele Jahre später traf er zwei von seinen damaligen Schulfreunden, die beide gläubig wurden. Einer von ihnen war Stéphane, der auch die Taufe thematisierte. Im Vorfeld bekannte Andreas in einer umfangreichen Busse seine Verfehlungen und schrieb die einzelnen Punkte auf. Dazu gehörten Irrlehren wie Homöopathie, Akupunktur, Horoskope und Handlesen.

Was mich immer wieder beeindruckt, sind die wunderbaren Führungen unseres Schöpfers und die übernatürliche Liebe, welche wir eigentlich nicht verdient haben. Nach der Taufe sprachen wir mit einem Moslem, der die Szene beobachtete und sich mit uns freute. Trotz Problemen mit der Kommunikation (Deutsch-Französisch) konnten wir das Evangelium und die Beziehung mit Jesus Christus ansprechen. Danach genossen wir eine leckere Mahlzeit im Restaurant des Schwimmbads. Während dieser herzlichen Gemeinschaft sagte Andreas folgenden beeindruckenden Satz: «Mir ist es wichtig, wenn Gott in mein Herz schaut, dass ER Jesus Christus sieht».

Auf dem Rückweg erzählte uns Stéphane einen Teil seines herrlichen Zeugnisses, das ich an dieser Stelle aufgreifen möchte. Früher beherrschten Drogen (Heroin & Co.) das Leben des 50-Jährigen. Er stürzte immer wieder ab und vegetierte auf dem Zürcher Platzspitz dahin. Eines Tages kam ein Christ zu ihm, der einen Traum hatte. Darin bekam er die Weisung diesen berühmt-berüchtigten Platz aufzusuchen und für ihn zu beten. Nach einer Woche war Stéphane «clean» und aus der Sucht befreit…

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