Der Marxist, eine Döner-Box und das Knacken im Rücken

«Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich; wer aber mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat», diese beeindruckenden Worte spricht Jesus zu seinen Schülern. Die betreffende Stelle aus Lukas 10,16 ermutigt alle Christen, ohne Angst die gute Nachricht zu verkünden – egal, ob man von seinen Zuhörern abgelehnt wird oder nicht!

Am Sonntag (09.04.2017) machte ich mit meiner Familie einen Spaziergang im Raum Winterthur. Auf dem Weg in den Park kamen wir an einem Spielplatz vorbei und wir probierten unter anderem das Schaukelpferd der Anlage aus. Ich bemerkte, dass eine der vier Aufhängungen des Sonnendachs beim öffentlichen Sandkasten kaputt war und suchte nach einer Lösung. Plötzlich dachte ich an einen Draht, der mir ein paar Minuten vorher in einer Hecke aufgefallen ist. Also lief ich einige Meter zurück und wollte ein Stück des metallischen Strangs mitnehmen – obwohl ich nicht wusste, wie ich den schier endlosen Draht in zwei Teile schneiden konnte. In diesem Moment öffnete sich ein Fenster beim Gebäude daneben und eine Frau blickte heraus. Sie fragte mich, ob ich ihre Tochter gesehen habe. Ich nutzte die Gelegenheit und bat um eine Zange. Innerhalb von Minuten tauchte ihr Mann mit dem passenden Werkzeug auf und trennte den Draht in der richtigen Länge vom Rest. Anschliessend reparierte ich das defekte Element und freute mich über Gottes wunderbare Führung.

Später besuchten wir eine Imbissbude. Nachdem wir eine feine Mahlzeit (Döner-Box, Salat, Spinatbrot, Glacé) und die türkische Gastfreundschaft genossen, durfte ich für einen Angestellten beten. Er wurde seit mehr als zehn Jahren von Schmerzen im Bereich der Schultern (Kalk) geplagt. Ich legte ihm die Hand im Namen von Jesus auf die betreffende Stelle – dabei spürte er ein Kribbeln im Körper. Nach zwei Gebeten und einer seltsamen Manifestation im Bauch des Mannes war das Leiden verschwunden. Gott ist der beste Arzt!

Gemeinsam mit einem Glaubensbruder absolvierte ich am Montag (10.04.2017) einen Einsatz in Zürich. Bevor ich einige Höhepunkte aus dieser Mission erzähle, möchte ich hier ein Zeugnis von Nino teilen. Er betete an seinem Arbeitsplatz für das Knie einer Kollegin und Gott schenkte Heilung – am gleichen Abend konnte sie sogar wieder eine sportliche Aktivität ausüben! Zwei Wochen danach betete Nino per Telefon für die Mutter dieser Frau, weil sie an einem hohen Blutdruck litt. Anschliessend verbesserte sich der Zustand. Trotzdem empfahl er das Ganze im Spital abzuklären. Einen Tag später erhielt Nino eine SMS mit einer guten Nachricht: Die Ärzte korrigierten die Dosis des Medikaments, welches die Mutter in der Vergangenheit erhielt. Halleluja!

Während unserer Patrouille bei der Bahnhofstrasse diskutierten wir unter anderem mit einem Chinesen, der sich beruflich mit dem Thema Völkerrecht beschäftigt und in der Vergangenheit mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach. Gleichzeitig betonte er, dass Karl Marx sein Gott ist. Trotz körperlichen und anderen Problemen wollte er kein Gebet.

Beim Rennweg begegneten wir einem jungen Mann aus Afghanistan, der an einer Allergie litt. Nino legte ihm mehrmals die Hand im Namen von Jesus auf die Schulter und befahl dem Leiden zu gehen. Dabei spürte der ehemalige Flüchtling eine Wärme. Wir erklärten das Evangelium und verabschiedeten uns. Wunderbar!

Nachdem wir den Lindenhof inspizierten, entdeckten wir auf einer Holzbank mehrere Leute aus Ungarn. Zwei davon gaben sich als Christen zu erkennen. Wir ermutigten sie, die Nachfolge Jesu zu leben und die Gaben, welche Gott in sie hineinlegte, zu nutzen. Gläubige sind aufgerufen, den Auftrag von Jesus (siehe Matthäus 28, 18-20) wahrzunehmen und in der Kraft des Heiligen Geistes Licht für die Welt zu sein.

Besonders gut gefallen haben mir die Geduld von Nino und sein Wille die Menschen mit der Liebe Gottes in Berührung zu bringen. Übrigens, bevor die gestrige Operation in Zürich startete, kontaktierte er via Handy zwei Glaubensgeschwister und bat um Gebetsunterstützung für unsere Mission. Was für ein Segen, wenn Christen in Einheit marschieren!

Auf dem Rückweg durfte ich im Zug einer älteren Frau aus der reformierten Kirche das Wort Gottes predigen. Interessanterweise feierte sie das 50-jährige Jubiläum ihrer Konfirmation, aber konnte sich nicht mehr an den Vers erinnern, welchen sie damals erhielt. Kurz vor der Ankunft in Winterthur betete ich für einen Mann, der seit zwei Jahren Schmerzen in der Schulter hatte. Ich legte meine Hand im Namen von Jesus auf die entsprechende Stelle und das Problem musste weichen. Er war erstaunt und konnte es zuerst nicht fassen. Alle Ehre dem HERRN!

Die für mich spektakulärste Situation an diesem Tag erlebte ich im Bus. Obwohl ich sehr müde war und kurzzeitig eingeschlafen bin, machte mich der Heilige Geist auf einen Moslem aufmerksam, der wenige Meter entfernt von mir sass. Jedenfalls klagte der junge Albaner über Rückenschmerzen, die scheinbar während der Arbeit entstanden. Also legte ich ihm meine Hand im Namen von Jesus auf den Rücken und hörte plötzlich ein Knacken (!) im Körper – gleichzeitig spürte ich eine Bewegung in der Nähe der Wirbelsäule. Als ich diese seltsame Beobachtung erwähnte, bestätigte er meinen Eindruck und meinte, dass die Schmerzen nicht mehr vorhanden seien. Danach sagte ich, dass der Jesus aus der Bibel ihn geheilt hat…

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