Willkommen auf dem Schlachtfeld

Jeder Nachfolger von Jesus Christus erlebt Angriffe in unterschiedlichen Bereichen des Lebens. Das Spektrum reicht von hasserfüllten Blicken über persönliche Beleidigungen bis hin zu körperlicher Gewalt. Es handelt sich dabei um nichts Aussergewöhnliches, sondern gehört zur Normalität im Alltag eines Christen – siehe Lukas 21, 12-19! Warum ist das so? Obwohl wir in einer wunderbar geschaffenen Welt leben, haben sich die Menschen von ihrem Schöpfer abgewandt und sind auf dem Weg in die Hölle. Diese diabolische Rebellion bekommen auch die Kinder Gottes zu spüren.

In der Bibel zeugen viele Texte davon. Egal, ob Noah, David oder Elia. Wenn wir die historischen Berichte lesen, erfahren wir unter anderem, dass Mose vor den Ägyptern fliehen musste, Daniel in die Löwengrube geworfen und Johannes geköpft wurde. In diesen drei Beispielen waren stolze Könige involviert, die sich dem HERRN widersetzten und sich in den Mittelpunkt stellten. Bereits im Garten Eden gehorchten Adam und Eva nicht den heilsamen Geboten ihres Erschaffers, sondern glaubten einer Lüge der Schlange – siehe 1. Mose 3!

Tatsächlich ist Satan und dessen Armee der eigentliche Auslöser des fatalen Aufstands, der seit Jahrtausenden tobt. Paulus schreibt in seinem Brief an die Epheser, dass wir nicht gegen Fleisch und Blut kämpfen, sondern gegen die bösen Geister unter dem Himmel. Deshalb ist es wichtig, die Waffenrüstung Gottes (siehe Epheser 6, 10-20) anzuziehen, welche wir nur durch die Umkehr zum himmlischen Vater erhalten.

Ein Höhepunkt in der Geschichte der Verfolgung ist die Kreuzigung von Gottes Sohn. Jesus predigte das Evangelium, heilte die Kranken und trieb Dämonen aus. Trotzdem verachteten und verspotteten ihn nicht wenige seiner Zuhörer. Aber Gottes Liebe ist grösser als die Arroganz der Menschheit und die Macht der Finsternis. Jesus Christus bezahlte mit seinem Tod am Kreuz unsere Schulden und ist am dritten Tag auferstanden. Ausschliesslich das Blut des Messias versöhnt uns mit dem Schöpfer und zerstört den Teufelskreis – siehe Kolosser 1, 13-23! Das ist eine gute Nachricht für alle, die Frieden mit Gott haben wollen.

Wer Jesus als Retter akzeptiert und an das Erlösungswerk von Christus glaubt, verlässt den breiten Weg, der in die Verdammnis führt und tritt ein durch das schmale Tor zum Leben. Im Klartext: Wir bereuen unsere Sünden, lassen uns im Wasser auf den Namen von Jesus Christus taufen und empfangen den Heiligen Geist – siehe Apostelgeschichte 2,38! Die Ewigkeit im Königreich des Lichts wartet auf diejenigen, welche sich von ihrem bisherigen Lebensstil verabschieden und ein Nachfolger des Königs aller Könige werden. Dabei handelt es sich um einen Lernprozess, der beispielsweise mit einem Wettlauf (siehe 1. Korinther 9, 23-27) verglichen werden kann.

Essentiell für jeden Christen ist das Lesen des Handbuchs (Bibel) und der Gehorsam gegenüber den guten Instruktionen von oben. Der Feind wird alles mobilisieren, damit wir das Ziel nicht erreichen. Nebst Versuchungen (Reichtum, Drogen, Hurerei, Macht & Co.) kommt Widerstand aus den eigenen Reihen. Wer die Ansichten von Eltern, Lebenspartnern, Kindern, Verwandten oder Freunden höher einstuft als das, was Gottes Wort sagt, hat ein Problem. Ebenso gilt es, das alte Leben loszulassen und bisherige Verhaltensmuster über Bord zu werfen. Jesus erklärt diese Fakten eindrücklich an mehreren Orten (siehe Matthäus 10, 34-39 und Lukas 14, 25-35) im Neuen Testament.

Trotz Anfechtungen aller Art dürfen wir nie vergessen, dass Gott uns hilft. Der himmlische Vater wird seine Söhne und Töchter niemals im Stich lassen – siehe Römer 8, 18-39! Ausgerüstet mit dem Heiligen Geist haben wir Vollmacht über den Feind und immer eine gute Funkverbindung ins Himmelreich. Mit Gebeten, Lobpreis und Zeiten der Stille rüsten wir unser geistliches Arsenal auf. Wertvoll ist auch die Gemeinschaft mit Christen, die im Glauben wachsen möchten. Eine persönliche Beziehung mit dem HERRN ist der Schlüssel und hat oberste Priorität. Sobald wir unsere neue Identität in Jesus Christus erfassen und begreifen, dass wir Botschafter des Himmelreichs sind, kämpfen wir effizienter auf dem Schlachtfeld…

Petrus spricht: «Ihr Lieben, lasst euch durch die Hitze nicht befremden, die euch widerfährt zu eurer Versuchung, als widerführe euch etwas Seltsames, sondern freut euch, dass ihr mit Christus leidet, damit ihr auch zur Zeit der Offenbarung seiner Herrlichkeit Freude und Wonne haben mögt. Selig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um des Namens Christi willen, denn der Geist, der ein Geist der Herrlichkeit und Gottes ist, ruht auf euch.»

Bibel, 1. Petrus 4, 12-14

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