Der Früchtekorb, die aggressive Ausstrahlung und das Osterhasen-Komplott

Die höchste Form der Liebe auf dieser Welt ist das Kreuz von Golgota. Der Heiland opferte sich für uns, obwohl wir diese Gnade nicht verdient haben. Die übernatürliche Vergebung aus dem Himmelreich ist einzigartig. Wenn Christen sich untereinander genauso lieben, wie Jesus seine Nachfolger liebt, dann können Ungläubige erkennen, dass wir zum König aller Könige gehören – siehe Johannes 13, Verse 34 bis 35:

«Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.»

Ähnlich habe ich es bei der heutigen Mission in Adliswil erlebt. Am Samstag (15.04.2017) reiste ich mit dem Zug in das rund 18’000 Einwohner grosse Städtchen im Kanton Zürich.

Bereits beim Bahnhof entdeckte ich eine wunderbare Überraschung: Die schön bemalte Unterführung faszinierte mich und ich knipste einige Bilder – siehe Fotogalerie! Beim Ausgang traf ich einen Mann aus Portugal, der sich beim Fussballspielen am Knie verletzte. Ich betete im Namen von Jesus für ihn und die Schmerzen wichen. Halleluja! Anschliessend machte ich mich zu Fuss auf den Weg zum Basislager.

Ein Glaubensbruder aus der dort stationierten Gemeinde lud mich ein, damit ich einen Einsatz begleite. Insgesamt acht Mitstreiter meldeten sich an diesem Tag zum Dienst. Rita, Heidi und Marlene bildeten das schlagkräftige Gebetsteam und unterstützten uns aus dem Hintergrund. Nino, Clemens, Hans, Béatrice und Elisabeth stellten die mobile Eingreiftruppe dar, welche am Bruggeplatz das Evangelium verkündete. Als Dreh- und Angelpunkt fungierte ein schöner Früchtekorb, den die Passanten gewinnen konnten. Interessierte beantworteten auf drei mitgebrachten Tischen ein Quiz mit Fragen zum Thema Ostern. Ausserdem verteilten wir Flyer, Bibeln und die DVD «More than Chocolate and Cheese» an unterschiedliche Menschen.

In der Anfangsphase begegnete ich einer älteren Frau mit Krücken, die sieben Operationen am Rücken erdulden musste. Als ich ihr meine Hand im Namen von Jesus auflegte, spürte sie eine Wärme und bedankte sich freudig. Zudem ermutigte sie mich, am Ball zu bleiben!

Später patrouillierten Nino und ich an der Albisstrasse. Dabei redeten wir mit einer Frau, die eine aggressive Ausstrahlung hatte. Trotzdem entwickelte sich ein anspruchsvolles Gespräch mit vielen Facetten. Zuerst fluchte sie über ihre Nachbarn und später stellte sich heraus, dass die eigene Mutter sie als Kind ablehnte. Gleichzeitig war sie von Gott enttäuscht. Wir sprachen Worte des Lebens über sie aus und der Heilige Geist überführte sie. Ich durfte für ihre Erkrankung im Bein beten, die vom Becken abstrahlte. Zuerst betrug der Wert 10 von 10 auf der Schmerzskala. Danach reduzierte sich das Leid um die Hälfte. Dann bekam ich den Gedanken, ein Bussgebet mit ihr zu sprechen. Jedenfalls kam es soweit, dass wir inmitten des hektischen Alltags gemeinsam Gott um die Vergebung der Sünden baten und sogar die Taufe thematisierten.

Plötzlich erkannte sie, dass Gott sie in der Vergangenheit oft bewahrte, als sie zum Beispiel mit dem Boot unterwegs war. Anschliessend legte ich ihr nochmals die Hand im Namen von Jesus auf die betreffende Stelle und sie spürte wie das Leiden im Körper wanderte – ein Anzeichen für einen Dämon, der offensichtlich seine Tarnung verlor! Ich wies die Kreatur der Finsternis weg und am Schluss spürte sie praktisch keine Schmerzen mehr. Wir tauschten unsere Kontaktdaten aus und deckten sie mit einer Ausgabe des Neuen Testaments ein. Alle Ehre dem HERRN!

Auf einer Sitzbank entdecken wir eine Frau, die an Schmerzen im Knie und in der Hüfte litt. Nino betete für sie und das Leiden reduzierte sich von Stufe 8 auf 6 oder 5 – sie konnte es zuerst nicht fassen und war erstaunt. Nach weiteren Gebeten gingen die Schmerzen immer weiter zurück bis sie schliesslich sagte, dass sie nun wieder auf dem Bein stehen kann. Plötzlich fuhr das von ihr bestellte Taxi vor, welches sie nun eigentlich nicht mehr brauchte. Halleluja! Danach tauchte ein Mann auf, der sich als Osterhase verkleidete und uns mit Schokoeiern beschenkte. Ich wies die kostümierte Person daraufhin, dass der einzige Grund, weshalb Ostern existiert, Jesus Christus heisst.

Nach einer Weile traf ich einen Glaubensbruder, mit dem ich letztes Jahr einen ehemaligen Moslem im Greifensee taufte – siehe Bericht über Hamidou inklusive Video! John hatte drei Gebetsanliegen, die wir gemeinsam in den Himmel sandten. Erstens, will er anfangs Mai nach Indien gehen und die gute Nachricht verkünden. Zweitens, steht seine Frau kurz vor der Geburt eines Kindes und drittens, wünscht er sich eine Jesus-Revival für die Schweiz.

Vor der Bibliothek begegnete ich zwei jungen Frauen. Eine von ihnen hatte Schmerzen im rechten Knie. Ich legte die Hand im Namen von Jesus auf die betreffende Stelle und nach mehreren Gebeten war der Spuk vorbei. Obwohl sie in die Hocke ging, konnte sie das Leid nicht mehr lokalisieren. Jesus Christus ist Sieger! Ausserdem beteten wir gemeinsam für ihre kranke Mutter in Afrika, die an Krebs litt. Ich ermutigte sie, die Versöhnung mit Gott zu fokussieren.

Nachdem wir den Einsatz abgeschlossen hatten, gingen wir zurück in den Stützpunkt. Dort gab es Tee, belegte Brote und eine Karottentorte. Während der leckeren Mahlzeit lauschte ich den wunderbaren Zeugnissen meiner Geschwister in Christus. So erzählte beispielsweise Béatrice, dass sie ihre Angst überwinden konnte und zum ersten Mal für eine Person auf der Strasse betete, die von einer Hautkrankheit im Gesicht geplagt wurde. Auch das Thema Esoterik stand zur Debatte und wir waren uns einig, dass wir keine Kompromisse machen und nicht zweigleisig fahren dürfen – entweder mit Jesus in die Ewigkeit oder im Okkultismus stranden. Ebenfalls wählten wir durch einen Losentscheid den Gewinner des Früchtekorbs und kontaktierten ihn per Telefon. Nach einer Weile klopfte dieser Mann an die Türe und freute sich über das Geschenk.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof traf ich zwei Leute von einer anderen Freikirche, die aus Teig geformte Brotkreuze und eine Einladung in den Gottesdienst am Sonntag verteilten. Es handelte sich dabei um Vater und Sohn, die als Team im Weinberg des HERRN arbeiten. Was für ein Segen! Beim Umsteigen in Zürich entdeckte ich einen Angestellten, der die Abfallkörbe leerte und Schmerzen am Fuss hatte. Nach seinen Aussagen litt er an Arthritis. Ich betete für sein Anliegen und danach fiel es ihm schwer, das Problem zu lokalisieren. Gott ist gut!

Was mich an diesem Tag besonders beeindruckte, war eine Geschichte, die Nino erzählte und zwar ging es um einen Gebetsparcours, welchen seine Gemeinde in der Vergangenheit machte. Dabei wurde unter anderem für die Bildungshäuser und politischen Einrichtungen von Adliswil gebetet. Tatsächlich kontaktierte einige Zeit später ein Lehrer der lokalen Schule die Freikirche und fragte, ob jemand während dem Unterricht in zwei Klassen das Evangelium erklären könne…

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