Professoren brauchen das Evangelium genauso wie Prostituierte

Wenn Jesus Christus sein Grab nicht verlassen hätte, gäbe es keine Hoffnung für die Menschheit! Stellvertretend für uns ist der Sohn Gottes am Kreuz gestorben und hat die Sünden der Welt getragen. Nach drei Tagen ist Jesus auferstanden, weil er ohne Schuld war und der Tod keine Macht über ihn hatte. Demzufolge erhält jeder, der den übernatürlichen Rettungsplan unseres Schöpfers akzeptiert, die ultimative Vergebung zugesprochen. Wer an Christus glaubt, versöhnt sich mit dem himmlischen Vater und ist berufen die neue Identität als Kind Gottes in Ewigkeit zu leben – Johannes 11, 25-27!

Am Ostersonntag (16.04.2017) reiste ich mit der Familie zu meinem Schwiegervater in die Rehabilitationsklinik im Kanton Thurgau. Er feierte seinen 75. Geburtstag und wir ermutigten ihn, an der Nachfolge Jesu festzuhalten. In seinem Zimmer gab es eine Multimedia-Station mit Lautsprecher und Bildschirm. Ich bekam den Gedanken, die Senderliste zu prüfen und entdeckte die Namen ERF Plus und Life Channel. Diese beiden Kanäle konzentrieren sich auf Inhalte zum Thema Glauben. Wenn ihr das nächste Mal eine Person im Krankenhaus besucht, dann schaut, ob es im Radio ein christliches Programm gibt und macht es den Leuten schmackhaft. Was mich spannend dünkte, war die Tatsache, dass in der Klinik ein Flyer verteilt wurde, der die Besucher zu einem Konzert des lokalen Gospelchors einlud. Super! Früher war ich manchmal wie gelähmt, wenn ich in ein Spital ging, weil mich das hoffnungslose Szenario schockierte. Als Christ nutze ich heute diese Gelegenheiten, um das Evangelium zu verkünden und für Menschen zu beten. So durfte ich an diesem Tag einer Frau die Hand im Namen von Jesus auflegen, die Schmerzen in den Knien hatte.

Nach dem Besuch in der Klinik fuhren wir mit dem Zug nach Winterthur. Von dort reiste ich alleine weiter und beteiligte ich mich an einem Einsatz in Zürich. Während der Fahrt zum Hauptbahnhof durfte ich für eine ältere Frau beten, die Schmerzen im Rücken hatte. Beim Helvetiaplatz bereite ich mich gemeinsam mit John Michael Uche und dem Sänger Benjamin Emmanuel auf die Mission vor. Danach verkündeten wir das Evangelium im Kreis 4. Es gibt immer noch Leute, die rümpfen die Nase, wenn sie hören, dass wir an der Langstrasse christliche Traktate verteilen und für Menschen beten. Bereits vor 2’000 Jahren blickte die geistliche Elite stolz auf Jesus herab und beschuldigte seine Jünger, weil sie gemeinsam mit zwielichtigen Typen am Tisch sassen. Damals beantwortete Jesus (siehe Lukas 5, 30-32) diese Frage mit den folgenden Worten: «Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder zur Busse zu rufen und nicht die Gerechten.» Christen haben die Aufgabe, die gute Nachricht überall zu verbreiten. Huren, Drogendealer und Zuhälter müssen genauso die Möglichkeit zur Umkehr erhalten wie Politiker, Anwälte oder Manager.

An diesem Abend erlebten wir viele Widerstände und aggressive Reaktionen, aber der Heilige Geist beschützte uns. Zwei Beispiele möchte hier erwähnen: Ein Jamaikaner bastelte sich einen Gott nach seinen Vorstellungen und wurde zornig, als wir ihm die Wahrheit vermittelten – es sah so aus, als ob sich ein Dämon manifestierte. Später konfrontierten wir zwei Katholiken, die Maria als Fürbitterin erkannten und gereizt reagierten, als ich diese Lehre in Frage stellte. Nebst schwierigen Situationen erreichten wir auch offene Herzen. John Michael sprach beispielsweise mit einem Mann, der von seiner Frau geschlagen wurde und lud ihn in die christliche Versammlung ein. Ebenfalls durften wir mehrere Prostituierte ansprechen und mit Gottes Gnade in Berührung bringen.

Vor einem Klub redete ich mit einem Mann – siehe Foto in der Galerie – aus Portugal, der seit 15 Jahren Schmerzen im Rücken hat und seit langer Zeit Medikamente nimmt. Laut offizieller Diagnose litt er an einer Diskushernie. Dabei handelt es sich um einen Bandscheibenvorfall, den er in der Vergangenheit mit einer Operation beheben wollte. Der zuständige Arzt meinte, dass er nicht Gott sei und keine Garantie gebe, dass die Probleme nach dem Eingriff verschwunden sind. So eine demütige Aussage höre ich selten, aber die Furcht des HERRN ist der Anfang aller Weisheit. Auch Mediziner sind gut beraten sich mit dem himmlischen Vater zu versöhnen, damit sie kranke Menschen liebevoll pflegen. Das Gebet sollte zum Standard in jeder Praxis gehören. Jedenfalls legte ich dem Portugiesen die Hände im Namen von Jesus auf und die Schmerzen reduzierten sich von Stufe 8 auf Stufe 2 oder 3. Nach dem zweiten Gebet spürte er gar keine Schmerzen mehr und sagte, dass er sich nun fühle, als ob er eine Tablette genommen habe. Ausserdem konnte er wieder normal stehen! Halleluja! Alle Ehre dem HERRN…

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