Meinungsverschiedenheiten unter Christen und die Botschaft am Brunnen

Nur einer von zehn ehemaligen Leprakranken, die Jesus heilte, pries Gott lautstark und bedankte sich bei Christus! Dieses Ereignis findet man im Handbuch des Lebens (siehe Lukas 17, 11-19) und zeigt auf eine erschreckende Art, wie undankbar viele sind. Obwohl der Schöpfer von Himmel und Erde jede Sekunde unzählige Wunder tut, halten wir es nicht für nötig, IHM die Ehre zu geben. Stattdessen verstecken wir uns hinter der Wissenschaft oder werden von okkulten Ideologien getäuscht.

Am Dienstag (18.04.2017) reiste ich nach Baden und traf einen Glaubensbruder, der unter anderem Sträflinge im Gefängnis besucht. Fred lud mich zum Essen in die Stadtmission ein. Während ich im Restaurant des christlichen Sozialwerks auf ihn wartete, begegnete ich einer Frau, die Probleme mit den Nieren hatte und regelmässig eine Dialyse im Spital absolvierte. Ich legte ihr die Hand im Namen von Jesus auf die Schulter und betete für sie. Anschliessend fühlte sie sich nach eigenen Aussagen besser. An diesem Tag sprachen wir über interessante Themen. Hier möchte ich zwei Punkte erwähnen, weil ich glaube, dass viele Christen davon betroffen sind. Nur die Liebe Gottes, welche Wahrheit, Gerechtigkeit und Heiligkeit beinhaltet, kann die Einheit im Leib Christi hervorbringen.

Einerseits geht es um die Nachfolge Jesu, welche ein Prozess ist. Grundsätzlich werden wir schrittweise in das Ebenbild von Gottes Sohn verwandelt und jeder Christ ist auf einer anderen Stufe der Erkenntnis. Deshalb sollten wir davon absehen unseren Glaubensgeschwistern persönliche Meinungen als gültige Lehren zu vermitteln. So gibt es Christen, die behaupten, wir müssen Jesus mit seinem hebräischen Namen (Jeschua) ansprechen. Andererseits ist es nicht gesund, wenn wir einen ausgewählten Prediger in den Mittelpunkt stellen und Jesus Christus aus den Augen verlieren. Das Hören auf den Heiligen Geist und das Lesen der Bibel darf niemals durch die Ansichten einer Kirche oder einzelner Personen aus der weltweiten Gemeinde ersetzt werden.

Am Mittwoch (19.04.2017) kehrte der Winter zurück in unsere Stadt und ich ging ins Fitnesscenter. Bevor ich die Wellnessoase betrat, schrieb ich vor dem Gebäude auf den Rand des Brunnens die Worte «Jesus lebt!» und fotografierte die Schrift mit meinem Handy. Plötzlich tauchte eine Frau auf und ich fragte, ob sie versteht, was ich in den Schnee schrieb. Sie erzählte mir, dass sie einen Autounfall erlitt und von heftigen Schmerzen gequält wurde. Jedenfalls betete ich für sie im Namen von Jesus, ehe sie in das Taxi einstieg, welches sie im Vorfeld bestellte. Interessanterweise kannte ich den Fahrer – ebenfalls ein Christ – aus einem früheren Einsatz und freute mich, dass er sich um sie kümmerte.

Später wurde ich in der Trainingshalle von einer älteren Frau beschuldigt, dass ich sie bekehren will. Gleichzeitig wollte sie die Leitung informieren. Bis heute befinden sich unzählige Firmen auf einer «Mission» und probieren ihre «Produkte» an die «Gläubigen» zu verkaufen. Komischerweise empfinden die meisten Leute dieses Faktum als Normalität. Als Christen sind wir gesegnete Botschafter aus dem Königreich des Lichts und verkünden das herrliche Evangelium, welches uns mit dem himmlischen Vater versöhnen und vor der Hölle retten kann. Deshalb lohnt es sich immer, Angriffe aller Art zu erleiden. Gott ist gut!

Zwischen den Übungen konnte ich für einen Handballspieler des Vereins Pfadi Winterthur beten, der mit zwei Krücken unterwegs war und Schmerzen im Fuss hatte. Nach mehreren Gebeten verbesserte sich sein Zustand und ich wies ihn auf das Projekt superkraft.ch hin! Auf dem Rückweg erfuhr ich von einer Schuhverkäuferin, für die ich vor einiger Zeit wegen einem körperlichen Leiden betete, dass sie nun gesund sei. Sie erzählte, dass sie zuerst nichts spürte, aber nach zwei Wochen plötzlich geheilt war. Ursprünglich wollte sie mich kontaktieren, aber hat sich dann trotzdem nicht gemeldet.

Hier noch ein Tipp für Familien und für alle, die gerne biblische Geschichten auf der Bühne erleben wollen. Genauer gesagt, geht es um das Musical «Noah», das bis Ende April 2017 an vielen Orten in der Schweiz aufgeführt wird. Organisator sind die begabten Chöre des Adonia-Verlags, welche in der Vergangenheit viele christliche Projekte musikalisch umgesetzt haben…

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