Antidepressiva, Sehnenscheide und Geistesgaben

Der Mensch hat einen freien Willen und beschäftigt sich mit allen möglichen Dingen. Unsere Handlungen basieren auf den Inhalten, die wir täglich konsumieren. Jesus erwähnt in Lukas 6,45 dieses Faktum und sieht das Herz als Urheber unserer Worte und Taten. Alle, die mit dem Heiligen Geist erfüllt werden, sind an die Quelle des Lebens angeschlossen. Wer die Bibel wie ein Handbuch studiert, landet in einem übernatürlichen Alltag.

Am Sonntag (23.04.2017) reiste ich mit meiner Familie in den Kanton Thurgau, um den Schwiegervater in der Klinik zu besuchen. Während diesem Ausflug erlebten wir unterschiedliche Dinge. Einerseits konnten wir Leute ermutigen und andererseits gab es schwierige Momente. So hörte ich den Vorwurf, weshalb ich immer über Gott rede und ob ich keine anderen Themen habe. Trotz diesem Angriff durften wir an diesem Tag Salz und Licht sein. Traurigerweise stecken viele Menschen tief im Schlamm der Sünde und wollen sich nicht mit dem himmlischen Vater versöhnen, sondern suchen die Lösung an einem anderen Ort.

Auf dem Rückweg hörte ich im Bus ein Gespräch zwischen einer jungen Frau und einem dunkelhäutigen Mann, der sich als Buddhist bezeichnete und über die Schöpfung philosophierte. Nach einer Weile meldete ich mich zu Wort und erwähnte, dass der Anfang aller Weisheit die Furcht des HERRN ist – siehe Sprüche 9,10! Während die Frau mein Argument verstand und kurze Zeit später ausstieg, blieb der Mann sitzen und wurde aggressiv. Schliesslich bezeichnete er sich als Luzifer und meinte, dass Gott ihn hasst. Ich spürte eine tiefe Verletzung in seinem Herzen und wies ihn auf die Liebe unseres Schöpfers hin. Am Schluss unserer Konversation wünschte er mir Gottes Segen.

Beim Bahnhof in Winterthur besuchte Caroline den Supermarkt und ich wartete mit unserem Sohn draussen. Plötzlich kam sie zurück und rief um Hilfe. Es ging um einen Mann, der in der Nähe eines chinesischen Restaurants auf den Boden stürzte. Sekunden später klinkte sich eine Frau in die Situation ein, die sagte, sie arbeite im Pflegebereich und könne helfen. Gemeinsam marschierten wir zum Schauplatz im Untergeschoss. Inzwischen sass der korpulente Mann auf einem Stuhl. Ich fragte ihn, ob er medizinische Versorgung oder ein Gebet brauche. Ich bekam ein Wort der Erkenntnis (Antidepressiva), welches er mir bestätigte. Plötzlich begann er zu weinen und verlangte nach dem Gebet. Die Krankenschwester war erstaunt und wir verabschiedeten uns von ihr. Ich betete im Namen von Jesus für ihn und wies alle bösen Geister aus seinem Körper. Anschliessend meinte er, dass er «Liebe» spüre. Ich erzählte ihm von Jesus Christus und wir schauten nach dem nächsten Zug, damit er nach Hause fahren konnte.

Am Montag (24.04.2017) rief mich eine Frau aus Deutschland an und erzählte mir eine tragische Geschichte aus ihrer ehemaligen Gemeinde. Obwohl sie früher eine kindliche Beziehung zu Gott hatte, legte sich später ein dunkler Schleier darüber. Scheinbar gab es einen Zusammenhang zwischen der Lehre, welche ihre damalige Kirche vertrat und ihrem geistigen Zustand. Dämonische Träume und andere Probleme belasteten sie. Nachdem sie das Projekt superkraft.ch im Internet fand, bat sie mich um Unterstützung. Das Ergebnis war ein gutes Gespräch und ein Gebet in Vollmacht – alle Ehre dem HERRN! Ich kann hier nicht alles publik machen, aber möchte auf einige Punkte eingehen.

Grundsätzlich geht es darum, dass Christen aufwachen und Jesus mit ganzem Herzen nachfolgen. Dazu gehört das Empfangen des Heiligen Geistes, der mit Feuer in Verbindung gebracht wird – siehe Matthäus 3,11! Bis heute gibt es Denominationen, welche die wertvollen Geistesgaben ablehnen oder innerhalb einer starren Struktur kontrollieren wollen. Ich verstehe, dass man die Geister prüfen soll, aber wir dürfen uns keinesfalls gegen Gottes gute Gaben stellen. Das Ergebnis sind kraftlose Mitglieder, die unter anderem von religiösen Geistern besetzt werden oder seltsame Früchte hervorbringen. So gibt es Pastoren, welche Stellen aus der Bibel aus dem Zusammenhang reissen und falsch interpretieren. Interessanterweise wird sogar das Hohelied der Liebe von Paulus missbraucht, damit diese Irrlehre durchgesetzt und behauptet werden kann, dass im 21. Jahrhundert keine Wunder wie in der Apostelgeschichte existieren – siehe 1. Korinther 13,10. Fakt ist, dass Gottes Geist bis heute seine Kinder mit Fähigkeiten (Heilung, Prophetie, Zungenrede & Co.) ausrüstet und wir aufgerufen sind, diese zu nutzen, um das Königreich des Lichts zu bauen.

Kaum hatte ich das aussergewöhnliche Telefongespräch beendet, kamen David und Caroline nach Hause. Meine Frau erzählte mir freudig, dass sie im Supermarkt für eine Mitarbeiterin gebetet habe, die an einer chronischen Sehnenscheidenentzündung litt. Nach eigenen Aussagen spürte die Person eine Wärme am rechten Arm. Caroline erlebte diese Manifestation des Heiligen Geistes zum ersten Mal in dieser Intensität. Halleluja! Am gleichen Abend traf Caroline diese Frau abermals und sie sagte, dass die konstanten Schmerzen weg sind! Jesus ist Sieger…

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