Attacke im Zug und Taxifahrer erleben Heilung von oben

Jeder Tag ist einmalig und kommt nicht zurück! Trotzdem verschwenden viele Leute ihre wertvolle Zeit mit sinnlosen Aktivitäten. Paulus ruft seine Glaubensgeschwister auf, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – siehe Kolosser 4,5. Christen sind berufen Salz und Licht in dieser finsteren Welt zu sein. Gott hat seinen Sohn gesandt, damit wir die Möglichkeit haben, neue Menschen zu werden.

Am Donnerstag (04.05.2017) absolvierte ich gemeinsam mit Nino einen Einsatz in Zürich. Auf der Reise zum Zielort erlebte ich drei ungewöhnliche Dinge. Erstens fuhr der Winterthurer Stadtbus nicht die normale Route, sondern bog im Zentrum eine Strasse später als üblich ab. Der Fahrer entschuldigte sich mehrmals per Lautsprecher und hatte einen sympathischen Humor. Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit den Leistungen des öffentlichen Verkehrs. Zweitens traf ich im Zug drei Frauen aus Nigeria, die in England wohnen und auf dem Weg zum Flughafen waren. Sie gaben sich als Christen zu erkennen und arbeiten als Krankenschwestern. Wir ermutigten uns gegenseitig und thematisieren unter anderem die Angriffe des Teufels. Plötzlich stand ein betrunkener Mann vor uns, fluchte herum, spuckte auf den Boden und wollte handgreiflich werden. In diesem Moment betraten zwei Leute von der SBB den Schauplatz und entfernten die Person aus dem Abteil. Was für ein Segen! Drittens erlebte ich, wie der Regen aufhörte und die Sonne pünktlich zu unserem geplanten Einsatz hervorstach.

Der HERR sorgt jede Sekunde für seine Kinder. Auch wenn wir uns manchmal hilflos fühlen, ist Gottes Liebe immer da. Halleluja!

Beim Hauptbahnhof wartete Bruder Nino am vereinbarten Treffpunkt und ich freute mich, gemeinsam mit ihm das Evangelium zu verkünden. Zuerst möchte ich ein Zeugnis teilen, das er mir erzählte. An seinem Arbeitsplatz sammelte der gläubige Familienvater wunderbare Erfahrungen. So durfte er beispielsweise für einen Kollegen beten, der mit starken Schmerzen im Nacken kämpfte. Dabei spürte der Gepeinigte ein Kribbeln und eine Wärme. Gleichzeitig reduzierte sich das Leid von Stufe 10 auf Stufe 5 oder 4. Ebenfalls genial fand ich, dass er am Vortag einen Mann aus dem Hauskreis fragte, ob er für unsere heutige Mission beten könne – siehe 2. Petrus 1, 5-8!

Nachdem wir unsere geistliche Waffenrüstung mit einem Gebet überprüft hatten, begannen wir die Operation. Gleich zu Beginn hatte ich den Eindruck, dass wir zum Taxistand gehen sollten. Tatsächlich wartete dort eine grosse Aufgabe, die wir unter der Führung des Heiligen Geistes meisterten. Im Klartext: Unser gestriges Einsatzfeld befand sich nur wenige Meter vom Startpunkt entfernt! Nebst vielen Gesprächen durften wir für Leute beten und christliche Flyer oder Visitenkarten verteilen.

Gleich zu Beginn diskutierten wir mit einer Gruppe von dunkelhäutigen Männern und fragten, ob jemand Schmerzen habe. Dabei meldete sich ein Nigerianer, der seit Jahren Probleme mit dem Rücken hatte. Nino legte ihm die Hand im Namen von Jesus auf die betreffende Stelle und der Spuk war innerhalb kurzer Zeit vorbei. Nun konnte er auch seine Zehenspitzen wieder ohne Schmerzen berühren. Jesus ist Sieger! Anschliessend redeten wir über das Thema Taufe und er meinte, dass er Christ sei, sich das Ganze aber überlegen müsse. Der zweite Taxifahrer hatte seltsame Kopfschmerzen (Fachsprache: Cluster) und ich betete für ihn. Während dem Gespräch erzählte er uns von seiner afrikanischen Heimat und einem Völkermord, der ihn bis heute beschäftigt. Ich bemerkte, dass Vergebung eine Sache ist, welche er unbedingt fokussieren sollte. Die Versöhnung mit Gott ist nur durch das Kreuz möglich. Jesus Christus ist für unsere Sünden gestorben und will, dass wir diese herrliche Gnade weitergeben. Zu diesem Thema passt die Aussage einer Frau im ägyptischen TV-Kanal OnE, die einem Terroristen vergab, der ihren Mann getötet hat.

Später sprachen wir mit einer jungen Frau, die nach der Überzeugung lebte, mit guten Werken gerecht zu werden. Grundsätzlich verneint die Bibel diese Philosophie und weist auf das ultimative Opfer von Jesus hin. Ausschliesslich das Blut von Gottes Lamm kann uns von aller Schuld reinigen – siehe Galater 2,16! Wir schenkten ihr eine Ausgabe der «Survival Bibel» mit dem Neuen Testament und weiteren Zeugnissen von Menschen, die Erfahrungen mit Gott machten. Nach einer Weile fiel uns ein indischer Taxifahrer auf, der seit sechs Monaten von einem körperlichen Leid gequält wurde. Genauer gesagt, ging es um einen Schmerz, der vom Rücken auf seine Beine ausstrahlte. Nino betete für ihn und legte ihm die Hand im Namen von Jesus auf die betreffenden Stellen. Gleich beim ersten Gebet spürte er eine deutliche Veränderung und lächelte uns an. Daraufhin testete er sein Knie aus und war erstaunt, weil er das Bein nun wieder problemlos beugen konnte. Wir erklärten ihm das Evangelium und gaben ihm die DVD «More than Chocolate and Cheese». Ausserdem tauschten wir unsere Kontaktdaten aus. Wir sind gespannt, was Gott im Leben dieses Mannes noch alles tun wird.

Heute Morgen (05.05.2017) schrieb mir Nino, dass er nach dem gestrigen Einsatz nach Hause kam und für seine Frau betete, weil sie von heftigen Schmerzen im Rücken gequält wurde. Nach mehreren Anläufen verringerte sich das Leiden von Stufe 10 respektive 8 bis Stufe 4 oder 3. Danach konnte sie sich wieder besser bücken. Gott sei Dank! Wir möchten alle Christen ermutigen, die Nachfolge Jesu praktisch im Alltag zu leben. Versteckt eure Gaben nicht im Keller, sondern weckt euer Umfeld auf und lernt jeden Tag etwas Neues von unserem himmlischen Vater…

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