Was ist Liebe?

Überall auf der Erde finden wir die wunderbare Handschrift unseres Erfinders. Auch ein Blick in den Himmel offenbart die Allmacht des HERRN. Wer am Morgen in den Spiegel schaut, sieht einen faszinierenden Gedanken Gottes. Obwohl der Mensch einzigartig geschaffen wurde, haben wir uns von der Wahrheit distanziert. Das Resultat ist eine gefallene Welt, die von Satan manipuliert wird. Trotzdem bleibt die Liebe immer siegreich, weil der Schöpfer des Universums aus diesem herrlichen Wort besteht – siehe 1. Johannes 4,8!

Im gleichnamigen Brief aus der Bibel werden auch Christen erwähnt, die ihre Glaubensgeschwister hassen. Der berühmte Apostel schreibt, dass sie Gott nicht kennen. Ein Manko, das alle Leute haben, die ihr Leben mit destruktiven Leidenschaften verschwenden. Geldgier, Fluchen, Neid oder Hurerei verwehren uns den Zugang ins Himmelreich. Wer egoistische Ziele verfolgt und seine Herkunft verleugnet, hat nicht verstanden, was Liebe ist. Lügen, Töten und Zerstören gehören zum Kerngeschäft des Teufels. David beschreibt in Psalm 14,3 die Verdorbenheit der Gesellschaft, welche bis heute Teil einer diabolischen Rebellion ist.

Der Mensch wurde nach dem Bilde Gottes konstruiert, verlor aber seine ursprüngliche Identität. Adam und Eva liessen sich von der Schlange verführen. Das mangelnde Vertrauen in die Liebe des himmlischen Vaters brachte die Sünde in die Welt. Die Konsequenz ist der Tod – siehe Römer 6,23 – und eine Trennung von Gott. Dieser heillose Zustand ist auch im 21. Jahrhundert das grösste Problem.

Gott ist die Lösung. Obwohl wir die Finsternis mehr liebten als das Licht, zeigte uns der HERR einen Ausweg aus dem Chaos. Der Schöpfer von Himmel und Erde hat seinen Sohn gesandt, um die Menschheit aus dem Elend zu befreien! In Johannes 15,13 finden wir einen Hinweis auf die höchste Form der Liebe, welche derjenige hat, der das eigene Leben für seine Freunde opfert.

Tatsächlich starb Jesus als Unschuldiger stellvertretend für unsere Sünden qualvoll am Kreuz. Im Vorfeld wurde Christus verachtet und gefoltert. Die römischen Soldaten setzten ihm eine Krone aus Dornen auf den Kopf und spuckten dem Sohn Gottes ins Gesicht. Damit wir aus den Händen des Teufels befreit werden, ertrug Jesus Christus diese brutale Strafe. Seine Auferstehung von den Toten nach drei Tagen ist das ultimative Zeichen für jeden Gläubigen und macht den Weg frei für die Ewigkeit. Im Brief an die Epheser (siehe 1, 3-10) steht sogar, dass Gott seine Kinder aus Liebe schon vor Erschaffung der Welt erwählt hat.

Wer diesen übernatürlichen Rettungsplan akzeptiert und sich mit Gott versöhnt, wird in die Familie des Königs aller Könige hineingeboren. Denn der HERR will uns nicht nur aus der Macht der Sünde befreien, sondern mit seinem Heiligen Geist erfüllen und jedem von uns die neue Identität als Kind Gottes geben. Ein weiterer Beweis dieser perfekten Liebe! Petrus erklärt dem Volk die Bedingungen des himmlischen Friedensangebots – siehe Apostelgeschichte 2,38. Grundsätzlich basiert die einzigartige Vergebung auf dem Glauben an Jesus Christus. Daraus resultiert die Umkehr vom falschen Weg, das Bereuen der Sünden und die Taufe.

An mehreren Stellen spricht die Bibel über die Liebesbeziehung zwischen Gott und Mensch, die an ein Brautpaar erinnert. In der Offenbarung steht beispielsweise im Kapitel 19, Vers 7, dass die Heiligen (durch das Blut Jesu rein gewaschen von aller Sünde) zur Hochzeit des Lammes (Christus) eingeladen sind. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns von Herzen für den Sohn Gottes entscheiden und mit ihm einen Bund für die Ewigkeit schliessen. Treue ist ein Element dieser übernatürlichen Gemeinschaft. Wer zu lange wartet, verpasst die himmlische Trauung – siehe das Gleichnis mit den Jungfrauen und den Lampen in Matthäus 25, 1-13!

Christen befinden sich in einem Wachstumsprozess und sind gut beraten, sich an die Richtlinien Gottes zu halten. Leute, studiert das Handbuch! Wir verkünden das Evangelium, heilen Kranke, treiben Dämonen aus und taufen Menschen – siehe Matthäus 10,7+8. Natürlich sind Tätigkeiten wie den Armen helfen, Gefangene besuchen, Kinder erziehen oder Betagte pflegen genauso wertvoll und bedeutend. Dennoch sollten wir in allen Bereichen des Lebens die rettende Botschaft vom Kreuz kommunizieren und unsere Identität als Kind Gottes nicht verstecken. Lassen wir uns einfach vom Heiligen Geist führen und schauen, wie uns der HERR als seine Werkzeuge gebrauchen möchte.

Gemeinsam mit der weltweiten Gemeinde bilden alle Gläubigen den Körper von Jesus und erhalten eine Aufgabe im Reich des Lichts. Aber nicht jeder bekommt die gleiche Anzahl Talente anvertraut – siehe Matthäus 25, 14-30! Deshalb ist es nicht nötig, sich mit anderen Christen zu vergleichen. Jeder Jünger von Jesus ist aufgefordert, die exklusiven Ressourcen, welche ihm der himmlische Vater persönlich zur Verfügung stellt, in Liebe einzusetzen, damit das Königreich Gottes wachsen kann. Lasst uns Salz und Licht sein – so hat unser Umfeld die Möglichkeit, die Reise in die Hölle zu stornieren! Der Heilige Geist führt jeden Botschafter des HERRN in die entsprechende Berufung. Dabei spielt der Gehorsam eine Rolle. Jesus geht in Johannes 14,15 darauf ein: «Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.»

Beim genauen Hinschauen entdecken wir, dass Wahrheit, Gerechtigkeit und Hoffnung wichtige Bestandteile der Liebe Gottes sind. In der Bibel entdecken wir viele Passagen, die uns an dieses Faktum erinnern. So haben die Israeliten im Alten Testament immer wieder die Erziehung von oben zu spüren bekommen, als sie sich von den heilsamen Geboten entfernten und fremden Göttern folgten. Daran hat sich im Neuen Testament nichts geändert und wir können dankbar sein, wenn uns der HERR korrigiert. Jeder Vater, der seine Kinder (siehe Hebräer 12) liebt, tadelt das Fehlverhalten auf respektvolle Art und zeigt die Grenzen auf. Halleluja!

Selbstverständlich leben wir aus Gnade, weil Jesus mit seinem kostbaren Blut unsere Schulden bezahlt hat und wir nicht mit Taten gerecht werden können. Ausser Christus gibt es niemanden, der das Gesetz des Moses vollständig erfüllte. Jesus hat die zehn Gebote eingehalten, aber nicht aufgehoben. Christen erwerben also keine Lizenz für die Sünde. Der Sohn Gottes befreite uns aus dem Gefängnis des Bösen und will nicht, dass wir erneut in die Finsternis abstürzen. Die Kinder des himmlischen Vaters orientieren sich aus Liebe an den Geboten des Schöpfers und der Heilige Geist hilft uns dabei – siehe 1. Johannes 3,24!

Logisch sind wir nach unserer Entscheidung für Christus keine Superhelden, sondern machen Fehler. Jedoch sollten wir diese «Ausrutscher» bekennen und nicht die Sünde kultivieren. Wer die Liebe des himmlischen Vaters missbraucht, schadet sich selbst. Gott ist heilig und hasst die Sünde, weil sie uns tötet. In Johannes 15,14 bezeichnet Jesus nur diejenigen als seine Freunde, welche seine Worte halten.

Genial ist, wie Gott in der Vergangenheit den Menschen mit seiner unbegreiflichen Liebe begegnet ist. So lesen wir in 1. Könige 17, 4-6 über Elia, dass ihn die Raben mit Nahrung versorgten. Dann finden wir im Buch Ruth eine Spur des Segens, die sich im ganzen Leben dieser Frau abzeichnete. Andererseits erfreute sich ein Prophet (siehe Jona 4,6) an einem Busch, der in Rekordzeit wuchs und ihm wertvollen Schatten in der Wüste schenkte. Ebenso spiegelt sich die Barmherzigkeit des Schöpfers im Alltag jedes Menschen wieder.

Eine besondere Herausforderung für Christen ist das Hohelied der Liebe – siehe 1. Korinther 13! Alle Erkenntnis, alle Geistesgaben, alle Spenden, aller Eifer und aller Glauben sind wertlos, wenn die Liebe Gottes nicht unsere Herzen regiert. Laut dem Apostel Paulus sind Freundlichkeit, Geduld und Demut drei der vielen Früchte, die aus der vollkommenen Liebe gedeihen.

Atemberaubend ist die Weisheit, die Jesus Christus in seinen zwei Geboten der Liebe vereint – siehe Matthäus 22, 35-40! Hier geht es darum, dass wir Gott lieben sollen mit allem, was wir sind und unseren Nächsten wie uns selbst. Diese beiden Grundsätze enthalten das Gesetz des Moses und die Anweisungen der Propheten.

Laut dem Brief von Paulus an die Römer (siehe 8, 37-39) überwinden Christen mit ihrem HERRN alles und weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte oder Gewalten, weder die Gegenwart noch die Zukunft, weder Hohes noch Tiefes oder eine andere Kreatur können uns von der Liebe Gottes scheiden, die in Jesus Christus verborgen ist…

Jesus Christus spricht: «Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.»

Bibel, Johannes 3,16

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