Rumänen werden geheilt und Gottes Terminkalender ist der beste

Jesus verbrachte seine Jugend in Nazareth und reiste danach im Lande Israel herum. Als der Sohn Gottes später seine Heimatstadt in der Provinz Galiläa erneut besuchte, verkündete er in der lokalen Kirche das Evangelium. Obwohl viele Zeichen und Wunder an unterschiedlichen Orten geschahen, glaubten die Einwohner aufgrund ihrer Vorurteile nicht an Christus – siehe Matthäus 13, 53-58!

Daran hat sich bis heute nichts geändert. Im Alltag treffe ich Menschen, die von Schmerzen geplagt werden, aber trotzdem kein Gebet haben möchten. Genauso wie damals lehnen sie Jesus ab und bleiben in der Finsternis hocken, anstatt sich mit ihrem Schöpfer zu versöhnen. Gleichzeitig gibt es Leute, die auf einen Boten des HERRN warten und sich freuen, wenn sie geheilt werden und die gute Nachricht vom Kreuz erfahren.

Gerne ermutige ich neugeborene Christen, auf den Heiligen Geist zu hören und die Komfortzone zu verlassen. Es gibt verschiedene Arten, wie uns die Kraft aus der Höhe führt. Manchmal hat man einen Eindruck im Herzen oder der Blick wird auf eine Person gelenkt – natürlich ist es auch so, dass man in speziellen Momenten die Stimme des himmlischen Vaters direkt hört.

Gemeinsam mit meinem Glaubensbruder Etienne absolvierte ich am Sonntag (28.05.2017) einen Einsatz in Zürich. John Michael Uche konnte an diesem Tag nicht vor Ort sein und fragte mich im Vorfeld, ob ich an der Mission teilnehme. An der Langstrasse verteilten wir christliche Traktate und ausgewähltes Material auf DVD. Dabei kamen wir mit Passanten ins Gespräch und erlebten unterschiedliche Abenteuer. So trafen wir einen ehemaligen Homosexuellen, der von Jesus aus seinem Elend befreit wurde und nun ein neuer Mensch ist. Halleluja! Es ist wichtig zu verstehen, dass Gott uns aus der Macht der Sünde befreien und die alte Identität auslöschen will. Mit dem Tod am Kreuz hat Christus unsere Schuld mit seinem kostbaren Blut bezahlt, damit wir als Kinder des Lichts leben.

Während unserer Patrouille begegneten wir einer Prostituierten, die im Sumpf von Drogen und Philosophien versank. Interessanterweise hat sie zwei Kinder, die bei Pflegeeltern wohnen. Gleichzeitig liebt sie Jesus und liest die Bibel. Wir offerierten ihr eine Limonade und beteten für sie. Zuerst spürte sie nichts, dann eine Erleichterung. Während unserer Diskussion stellte sich heraus, dass sie ihre Arbeit nur dann aufgeben möchte, wenn sie Christus persönlich trifft und sich die Umstände in ihrem Leben ändern. Wir erklärten ihr das geistliche Prinzip der Umkehr und ermutigten sie, ihre rebellische Haltung zu überprüfen. In der Bibel wird an mehreren Stellen erwähnt, dass Gott die Hochmütigen in die Knie zwingt und die Demütigen aufbaut – siehe beispielsweise Lukas 14,11.

In der Nähe des Brunnes motivierte Etienne einen Christen weitere Schritte im Glauben zu tun. Im Hintergrund redete ich mit zwei Rumänen, die seit Jahren an merkwürdigen Schmerzen im Rücken litten. Beide haben von Jesus gehört und ich durfte für sie beten. Nachdem der Spuk vorbei war und die Beschwerden wichen, überraschte mich die Reaktion des einen Mannes. Er war total fasziniert über das Ergebnis. Wir sprachen über das Thema Vergebung, Taufe und Nachfolge. Ich lud sie in die christliche Versammlung von John Michael ein.

Obwohl ich am Montag (29.05.2017) einer Kundin in Sachen Computer helfen sollte, überraschte mich Gott mit einem anderen Plan und setzte mich zuerst als Botschafter des Königs aller Könige ein. Am Morgen hörte ich den Wecker nicht und wachte eine halbe Stunde später auf. Der anvisierte Bus in die Stadt war weg. Dennoch verfügt der himmlische Vater über den besten Terminkalender aller Zeiten und es ist gut, wenn wir einfach vertrauen. Bei einer Bushaltestelle in Winterthur führte mich der HERR zu einer Frau, die auf einer Holzbank sass. Nun musste ich mich entscheiden: Kümmere ich mich trotz Verspätung um diese Person oder ist das Geld wichtiger?

Ich wählte Variante A und nahm mir Zeit für diese Frau, bevor ich den ursprünglichen Auftrag erledigte. Trotz ihrer schrecklichen Vergangenheit hielt sie an Jesus fest und erzählte mir, wie Gott ihr bis heute half. Krankheiten wie ADHS und Schmerzen aller Art quälten sie. Wir beteten miteinander und das Leiden wurde weniger. Aber die Kraft war noch nicht da. Nach einer Weile fragte ich sie, ob sie den Heiligen Geist empfangen will. Sie bejahte und wir baten Gott um die Vergebung der Sünden und die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. Plötzlich sprang sie voller Freude auf und sagte, dass sie keine Schmerzen mehr hat. Gleichzeitig fühlte sie eine wunderbare Kraft, die sie durchströmte. Ich ermutigte sie, mich zu kontaktieren, wenn sie bereit ist für die Taufe im Wasser.

Auf dem Rückweg durfte ich im Bus für eine ältere Katholikin mit Beschwerden in den Knien (Arthrose) und Füssen beten. Sie war mit zwei Stöcken bewaffnet und in einem schlechten Zustand. Jedenfalls war sie offen für ein Gebet und ich wies die Schmerzen im mächtigen Namen von Jesus Christus weg. Auch hier gab es eine erstaunliche Reaktion und Gott griff ein. Das Problem reduzierte sich massiv und sie bedankte sich – Jesus ist Sieger und der einzige Weg aus einem verkorksten Leben…

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