Offene Herzen am Fluss und mysteriöse Krämpfe im Restaurant

Wie lieblich sind die Füsse der Freudenboten, die Frieden und Heil verkünden und Gutes predigen – siehe Jesaja 52,7! Eigentlich tragen Christen die beste Nachricht überhaupt im Herzen und können als brennende Fackel in dieser düsteren Welt agieren, damit Menschen aus dem Hamsterrad der Illusionen befreit werden.

Nach unserem Einsatz am letzten Samstag (03.06.2017) sprach ich mit Stéphane und Tobia am Winterthurer Bahnhof über etwaige Zielorte für die nächsten Missionen. Plötzlich tauchte ein junger Mann auf, den ich von einer früheren Begegnung kannte. Offensichtlich hinterliess Gott damals einen bleibenden Eindruck und berührte ihn. Jedenfalls erzählte er uns von Frauenfeld und ich nahm diese Weisung als Zeichen. Am Abend des gleichen Tages fragte mich Nino, ob ich die nächste Woche im Weinberg des HERRN arbeiten möchte. Er schlug ein Datum vor und ich den Schauplatz.

Am Donnerstag (08.06.2017) war es dann soweit und ich reiste in die besagte Stadt im Kanton Thurgau. Dort warteten bereits drei tapfere Mitstreiter in Christus. Diesmal beteiligten sich Stéphane, Nino und Rahel an der himmlischen Operation. Zusätzlich erhielten wir Unterstützung von Christen, die im Hintergrund für uns beteten.

Spannend dünkte mich das Motiv von Rahel. Sie erzählte mir, dass sie es auf dem Herzen hatte, wieder auf die Strasse zu gehen und das Evangelium weiterzugeben. Daraufhin führte es Gott so, dass sie einen Tag zuvor von unserem geplanten Einsatz erfuhr und sich spontan einklinkte.

Während der Zugfahrt nach Frauenfeld bekam Nino den Eindruck, dass wir an den Fluss hinuntergehen sollten und nicht in den Stadtkern. Also folgten wir diesem Aufruf und erlebten wunderbare Dinge.

Gleich zu Beginn entdeckten wir beim Spielplatz eine Gruppe von jungen Leuten. Einer der Männer erzählte uns eine dramatische Geschichte. So trägt er seit 30 Jahren ein Kreuz um den Hals und war dreimal klinisch tot. Der zuständige Arzt sagte ihm, dass es einen Grund haben muss, weshalb er noch da ist. Trotzdem hat er sich noch nicht für Jesus entschieden. Rahel durfte für seinen Bandscheibenvorfall und Stéphane für die Freisetzung von einer Sucht beten. Ausserdem räumten wir Vorurteile gegen Christen aus und betonten die persönliche Beziehung mit Gott.

Bevor wir den dunkelhäutigen Mann aus Ruanda trafen, betete Rahel für eine junge Frau, die auf unsere Aktivitäten neugierig wurde und offen war für Gottes Wirken. Der Flüchtling aus Afrika glaubt ebenfalls an Jesus, wurde als Erwachsener im Wasser getauft und war sichtlich berührt von unserem Dienst. Nachdem wir ihn gesegnet hatten, verabschiedeten wir uns. Dann hatte Rahel den Eindruck, dass wir nochmals zu ihm hingegen sollten und tatsächlich war da noch etwas. Es stellte sich heraus, dass er sich an spezielle Lehren aus seiner Kultur hielt und nicht die Freiheit in Christus lebte. Nachdem wir für ihn gebetet hatten, ermutigten wir ihn, sein Denken zu erneuern (Identität als Kind Gottes) und Kontakt mit anderen Christen zu pflegen. Der HERR führte es so, dass wir per Handy an seinem Wohnort eine gute Gemeinde fanden und ihm die Kontaktdaten aushändigten.

Danach kamen wir mit zwei jungen Leuten ins Gespräch, die auf einem Betonsockel sassen. Wir erklärten ihnen die Botschaft vom Kreuz und führten eine gute Diskussion. Auffällig war die Reaktion des einen Jugendlichen, der unsere Worte bestätigte und aufmerksam zuhörte. Es ist immer wieder ein Segen, wenn man Leute trifft, deren Herz sich für Gottes Rettungsplan öffnet.

Später besuchten wir ein Gartenrestaurant und machten eine Pause. Während diesem Aufenthalt beteten Rahel und ich für eine ältere Frau, die Schmerzen im Oberarm hatte. Ausserdem thematisierten wir unterschiedliche Punkte in der Nachfolge Jesu. Stéphane wies uns auf Bruder Yun aus China hin, dessen übernatürlicher Weg mit Gott im Buch «Heavenly Man» festgehalten ist.

Ausserdem möchte ich auf eine Erfahrung von Stéphane hinweisen, die mit einem Blitz zu tun hat. Genauso wie ich beschäftigte er sich eine Zeitlang mit Verschwörungstheorien. Eines Tages hörte er vor seinem Haus einen lauten Knall, dabei wurde sein Modem zerstört. Diese heilsame Korrektur von oben sehe ich als ein Zeichen. Christen sollen sich auf die Nachfolge Jesu fokussieren und nicht die Abgründe des Teufels erkunden. Natürlich ist es gut, dass man seinen Feind kennt. Aber es gibt Dinge, die uns vom Kurs abbringen wollen. In der Bibel steht, dass alles, was jetzt noch geheim ist, ans Licht kommen wird – siehe Matthäus 10,26.

Plötzlich spürte ich seltsame Schmerzen (Stufe 10 von 10) in der Flanke meines Rückens und fragte meine Glaubensgeschwister, ob sie für mich beten. Obwohl wir aufgrund meiner heftigen Krämpfe die Mission abbrechen mussten, erlebte ich eine übernatürliche Betreuung. Nino, Stéphane und Rahel harrten in dieser schlimmen Phase mit mir aus und blieben unermüdlich im Gebet. Ihr seid ein starkes Zeugnis für mich!

Nach einer Weile begleiteten mich Stéphane und Nino zum Notarzt. Gemeinsam fuhren wir mit dem Zug nach Winterthur. Dort wurden mein Blut und Urin untersucht. Gemäss Diagnose und Symptomen bestand der Verdacht auf einen Nierenstein. In der Nacht betete ich weiter und rief zum HERRN. Am nächsten Tag (09.06.2017) wurde mein Körper via Ultraschall abgetastet, aber man lokalisierte keine Blockade in der Harnleiter. Dafür erzählte ich vor dem Termin im Wartezimmer einer Muslimin die Wahrheit über Isa (Jesus). Inzwischen sind auch die Schmerzen deutlich zurückgegangen. Halleluja!

Ich möchte alle Nachfolger von Jesus Christus motivieren, am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben. Gott hat Freude daran, wenn seine Kinder auf den Heiligen Geist hören und aktiv werden. Dazu gehört, dass man sich gegenseitig herzlich unterstützt. Egal, in welche Situationen man gerät…

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