Kreativität im guten Sinne

Spielzeug kann man nicht nur im Supermarkt kaufen, sondern auch im Alltag entdecken. So erlebte ich es am letzten Mittwoch (07.06.2017), als wir gemeinsam mit David einen Ausflug zum Bruderhaus machten. Die Verpackung einer leckeren Glace sowie diverse Blätter und Zweige dienten als Grundlage. Daraus bastelten wir einen Hubschrauber. Trotz minimalem Aufwand war unser Sohn begeistert. In der Einfachheit liegt eine grosse Kraft. Wir müssen nicht zuerst Theologie studieren oder tausend gute Werke vollbringen, um von Gott angenommen und als Werkzeug des Lichts autorisiert zu werden. Halten wir uns an die Aussage (Kapitel 2, Vers 38) von Petrus in der Apostelgeschichte, dann startet das segensreiche Abenteuer mit Perspektive Ewigkeit.

Während eines Spaziergangs am Freitag (09.06.2017) begann ich plötzlich laut Gott zu loben. Eine Gruppe von Jugendlichen, die um ein Lagerfeuer sassen, hörte mich und es entstand ein Gespräch. Einer von ihnen wollte wissen, ob ich Christ bin und stellte mir Fragen. Scheinbar war er kurz davor Busse zu tun. Es ging unter anderem um die katholische Kirche und den Papst. Tatsache ist, Jesus will uns mit dem himmlischen Vater versöhnen und gründete keine Religion. Anschliessend durfte ich für ihn beten und der Heilige Geist berührte ihn. Nun erzählte er, dass er diese Wärme schon einmal spürte, als sein gläubiger Kollege für ihn betete. Ich sehe dahinter eine Führung, weil mich Gott – wie als eine Bestätigung aus dem Himmelreich – zu diesem jungen Mann sandte. Spannend! Ich ermutigte ihn, die Sünden zu bereuen und sich taufen zu lassen.

Danach durfte ich für einen anderen Jugendlichen beten, der an seltsamen Beschwerden im Rücken litt. Ausserdem waren ADHS und Tourette ein Thema. Ich wies die Krankheiten im Namen von Jesus weg. Interessanterweise wanderten die Schmerzen von der Hüfte bis zum Nacken. Nach mehreren Gebeten, war der Spuk vorbei! Halleluja!

Am Samstag (10.06.2017) assen wir gemeinsam mit meinem Schwiegervater und einem Bruder in Christus im Coop-Restaurant. Armstrong erzählte uns das beeindruckende Zeugnis einer Christin aus Afrika, die als Taxifahrerin arbeitete: In der Vergangenheit beförderte sie einen Kunden, der am Zielort keinen Lohn bezahlte. Als sie ihm von Jesus erzählte, wollte er nicht hören und klaute sogar ihr Motorrad. Kurze Zeit später wurde er von einem Lastwagen überrollt. Diese Geschichte erinnert mich daran, dass wir Gott fürchten sollen. Paulus schreibt in seinem Brief an die Römer, dass wir uns nicht selbst rächen müssen, weil der HERR für uns kämpft – siehe Kapitel 12,19!

Nach der feinen Mahlzeit führte es Gott so, dass wir mit drei Christen aus verschiedenen Gemeinden ins Gespräch kamen, die am Tisch nebenan sassen. Während Caroline und David auf dem Spielplatz waren, erzählte uns einer von ihnen, dass er nur durch ein Wunder noch hier ist und seine Milz in der Vergangenheit mehrfach gerissen war. Dieser Veteran Gottes absolvierte bereits mit 23 Jahren die ersten Einsätze auf der Strasse und betonte, dass der Gehorsam gegenüber dem HERRN bis zum Schluss wichtig ist. Christen sollen den Lauf mit Jesus vollenden und nicht vom schmalen Weg abweichen. Die Bibel warnt an diversen Stellen vor den Konsequenzen eines lauwarmen Lebensstils.

Beim Spaziergang im nahegelegenen Park trafen wir zwei Frauen und ein Kind. Die ältere Dame erzählte uns, dass sie jeden Tag am Morgen an diesen Ort geht und für die Region betet. Ausserdem fragte sie mich, ob ich ebenfalls darauf warte, bis Jesus Christus zurückkehrt. Als ich ihnen vom Projekt superkraft.ch erzählte, zückte der Knabe sein Handy und prüfte gleich die dazugehörige Webseite.

Für mich persönlich ist die Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern, welche vom Heiligen Geist erfüllt sind, etwas vom Schönsten, was ein Nachfolger von Jesus Christus auf dieser Erde erleben darf.

Am Dienstag (13.06.2017) ging ich mit meiner Familie ins Schwimmbad. Kurz vor der Schliessung des Betriebs redete ich mit einem Mann über den Glauben. Obwohl er sich vor mehr als einem Jahrzehnt für Jesus entschieden hatte, schockiert ihn die aktuelle Situation auf der Welt. Ausserdem realisierte er, dass seine Nachfolge ins Stocken geriet und destruktive Bindungen vorhanden waren. Ich sagte ihm, dass der HERR diese Geschehnisse angekündet hat und wir unsere Augen auf Christus fokussieren sollen. Der Feind versucht uns pausenlos mit «News» abzulenken und wir sind gut beraten, alle Türen zu schliessen, die Satan ausnutzen kann. Jedenfalls erfuhr ich, dass dieser Mann noch nicht im Wasser getauft war und ich bot ihm an, dies zu tun, wenn er bereit ist.

Abschliessen möchte ich mit einem Beitrag von Bayless Conley aus Kalifornien, der am 03.05.2017 in der Arche eine Rede hielt. Der ehemalige Drogensüchtige fand durch einen 12-jährigen Jungen, der ihm das Evangelium erklärte, zu einer persönlichen Beziehung mit Jesus Christus. Gestern hörte ich seine spannende Predigt im Online-Archiv der Winterthurer Freikirche und war erstaunt über die tiefgründigen Erkenntnisse. Conley meint, dass der Vater im Himmel bis heute willige Boten sendet, damit seine verlorenen Söhne und Töchter vom König aller Könige erfahren…

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