Der Nepalese mit dem Joint und das Wunder an der Sihl

Wer das Handbuch liest, ist klar im Vorteil! Im Alten Testament finden wir beim Propheten Hosea (siehe Kapitel 4) einen Hinweis darauf, weshalb die Gesellschaft zugrunde geht. Eine Nation, die Gottes Wort nicht beachtet und sich eigene Philosophien bastelt, steuert auf den Abgrund zu. Mitverantwortlich für diese Katastrophe sind Pastoren, welche ihre «Schafe» mit Lügen von der Wahrheit fernhalten.

Immer wieder treffe ich katholische, reformierte oder orthodoxe Gläubige auf der Strasse, die weichgespülte Lehren hören. Viele leben eine oberflächliche Beziehung mit Jesus, die aus dem wöchentlichen Gang in die Kirche oder dem Gebet vor dem Einschlafen am Abend besteht. Wer einen Blick in die Bibel wirft, kommt zu einem anderen Ergebnis.

Am Montag (19.06.2017) wurde mir einmal mehr das Potenzial bewusst, welches Christen haben. Einerseits können wir Kinder des himmlischen Vaters werden und andererseits den ultimativen Auftrag wahrnehmen, welchen Jesus seinen Nachfolgern bereits vor 2’000 Jahren gab – siehe Matthäus 28, 19-20.

Gemeinsam mit Nino machte ich einen Einsatz in Zürich. Der HERR offenbarte uns erst kurz vor dem Start das Quartier, welches wir besuchen sollten. Auf dem Weg zum Treffpunkt bekam mein Glaubensbruder einen Eindruck im Zusammenhang mit der Gessnerallee. Abermals erhielten wir von ausgewählten Geschwistern in Christus geistliche Unterstützung; sie beteten im Hintergrund für unsere Operation. Herzlichen Dank!

In der Nähe der Brücke bei der Rio-Bar redeten wir mit einem Mann aus Nepal, der nach eigenen Aussagen im Leben alles erreicht hat und trotzdem am Ende seiner Weisheit angekommen war. Aufgrund der gestörten Beziehung mit seiner Frau begann er Marihuana zu rauchen und sich von der eigenen Familie zu distanzieren. Obwohl er aus einer hinduistischen Kultur kommt, durften wir für ihn beten, damit Gott sein Herz zieht und er Jesus kennen lernen darf. Zusätzlich erzählte Nino einen Teil von seinem persönlichen Zeugnis.

Beim Erkunden der Schanzengrabenpromenade kamen wir mit mehreren Leuten ins Gespräch. Ich erinnere mich an die Begegnung mit zwei Frauen, von denen eine gläubig war. Ich motivierte sie, ihren Status als Christ mutig auszuleben und das Umfeld in «Brand» zu setzen. Wenige Meter davon entfernt trafen wir einen Geschäftsmann, der scheinbar an unserer Botschaft interessiert war. Jedenfalls durften wir ihn auf das Projekt superkraft.ch hinweisen.

Spektakulär lief die Konfrontation mit zwei jungen Männern ab, die am Rand des Holzbodens beim Fluss sassen. Einer von ihnen hatte seltsame Schmerzen im Ellbogen und zwar Stufe 8 von 10. Nino betete mehrmals für ihn und das Leiden verringerte sich praktisch auf Null! Halleluja! Laut eigenen Aussagen war nur noch ein kleiner Druck im Gelenk lokalisierbar. Als wir ihnen das Evangelium erklärten, stellte sich heraus, dass die Eltern von der geheilten Person gläubig sind. Auch hier säten wir eine Ermutigung in die Situation hinein und motivierten sie, das Angebot der Versöhnung mit Gott am Kreuz wahrzunehmen.

Übrigens, wenn jemand einen schönen Platz sucht, um Menschen zu taufen, soll er sich die Gegend bei der Sihl im Kreis 1 genauer anschauen. Ausserdem möchte ich einen Sondereinsatz namens Mission2go erwähnen, an dem Nino und weitere Christen teilnehmen. Das Ganze geht während den Sommerferien 2017 über die Bühne. Ziel ist es, sieben Tage lang in einer Region der Schweiz mit Teams evangelistisch unterwegs zu sein und dabei Gottes übernatürliche Versorgung zu erleben…

Gesprengte Ketten und feurige Taufe

Zwei Senfkörner und ein Marsch für das Leben

Gebet bei der Schauplatzgasse, bulgarischer Missionar und Olivenöl aus Israel