Von der Messerstecherei bis hin zum geistlichen Feuerwerk

Jeder Nachfolger von Jesus Christus, der die Prinzipien Gottes lehrt, wird eines Tages leuchten wie die Sterne am Himmel – siehe Daniel 12,3! Was für eine herrliche Prophezeiung, die gleichzeitig mit der Ankündigung des Weltgerichts ausgesprochen wird. Alle Menschen stehen eines Tages vor dem Schöpfer und müssen Rechenschaft über ihr Leben ablegen.

Am Sonntag (25.06.2017) machte ich einen Einsatz in Zürich. Während der Fahrt mit dem Zug kam ich mit zwei jungen Leuten ins Gespräch. Ich erklärte ihnen das Evangelium und erzählte, was ich mit dem himmlischen Vater erlebe. Die Frau stammte aus der dominikanischen Republik und der Mann aus Ecuador. Er hatte Schmerzen (Stufe 8 von 10) in der Schulter. Nach mehreren Gebeten spürte er eine Wärme im Körper und das Leiden verschwand. Halleluja!

Ein Jugendlicher auf einem anderen Sitzplatz beobachtete die übernatürliche Aktion. Nach eigenen Angaben wurde er in der Vergangenheit bei einer Messerstecherei verletzt und kam gerade aus dem Gefängnis. Jedenfalls beteten damals zwei Christen für seine durchtrennte Sehne am Finger. Anschliessend erlebte er eine übernatürliche Heilung. Wunderbar! Am Bahnhof bat ich den Heiligen Geist um eine Berührung. Dabei nahm er innerlich eine starke Hitze wahr und öffnete sein Herz. Ich ermutigte ihn, seine Sünden vor Gott zu bereuen und sich auf den Namen von Jesus Christus taufen zu lassen.

Beim Helvetiaplatz verkündete ich gemeinsam mit John Michael Uche und seinem Team die gute Nachricht. Diesmal beteiligten sich Simon, Etienne, Mary, Senta und Tanguy an der Mission. Wir verteilten Traktate in unterschiedlichen Sprachen und beteten für Kranke. Unser Publikum setzte sich aus diversen Nationen und Altersklassen zusammen.

Im Folgenden möchte ich zwei Geschwister in Christus kurz vorstellen, mit denen ich gestern zum ersten Mal im Weinberg des Königs aller Könige diente. Tanguy hat afrikanische und jüdische Wurzeln und geht in eine Zürcher Brüdergemeinde. Simon kommt aus einem Township in Johannesburg und wurde von seinen Eltern im Glauben gefördert.

Ich betete unter anderem für zwei Frauen, die Schmerzen im Fuss und Probleme mit den Stimmbändern hatten. Während einer anderen Begegnung erzählte ich einer Gruppe von Leuten, dass mich Jesus aus unterschiedlichen Süchten befreite. An diesem Abend gab es unzählige Möglichkeiten für uns das Wort Gottes zu predigen.

John Michael redete am Brunnen mit zwei Männern aus Somalia über das Evangelium. Es ging unter anderem um die Frage, ob Jesus auch Gott sei. Beide Personen waren sichtlich ergriffen. Ausserdem sprach er mit einer ehemaligen Drogenabhängigen, die ein Rehabilitationsprogramm absolvierte und früher in der katholischen Kirche war. Gemäss ihren Aussagen fand sie dort keine Beziehung mit Christus. Tränen zeugten von ihrer Sehnsucht nach der Wahrheit. John Michael motivierte sie, eine Entscheidung zu treffen und sich mit dem himmlischen Vater zu versöhnen.

Spannend verlief die Begegnung mit einer Handvoll Moslems an der Langstrasse, die in einem Restaurant sassen. Nachdem ich mich zu ihnen an den Tisch setzte, begann eine heisse Diskussion. Ein Thema drehte sich um die fragwürdige Verbindung zwischen Bibel und Koran. Im Hintergrund verfolgte ein Christ die Konfrontation. Jedenfalls konnte ich anhand eines praktischen Beispiels die Glaubwürdigkeit der Heiligen Schrift belegen. Das Alte Testament weist an vielen Stellen auf Christus hin und im Neuen Testament erscheint Jesus als Messias. Beide Bücher ergänzen sich perfekt, aber keiner der Propheten Gottes kündigt Mohammed als Heilsbringer an. Warum ist das so?

Insgesamt war die gestrige Operation eine herrliche Gelegenheit, die rettende Botschaft vom Kreuz an die Passanten weiterzugeben. Nach meinem Empfinden brannte der HERR ein geistliches Feuerwerk im Kreis 4 ab…

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