Sturm der Flüche im ICN und die Präsenz Gottes auf dem Helvetiaplatz

Nach dem Wiederaufbau der zerstörten Mauern von Jerusalem konnten die aus der Gefangenschaft entlassenen Israeliten erneut in der Stadt wohnen. Als das Bollwerk fertiggestellt war, las ein Priester das Gesetz des Mose vor. Daraufhin demütigte sich das ganze Volk unter Gottes Allmacht und streckte die Hände in die Höhe. Diese übernatürliche Freude am HERRN ist auch heute die Stärke aller Christen – siehe Nehemia 8, 1-12!

Gestern (02.07.2017) machte ich einen Einsatz in Zürich und erlebte dabei erstaunliche Dinge. Bereits im Zug wurde ich als Werkzeug von oben eingesetzt. Als ich das Abteil betrat und durch den Flur spazierte, entdeckte ich eine dunkelhäutige Frau, die mit einem Mann stritt. Sie bezeichnete ihn als Rassisten und sprach viele persönliche Beleidigungen aus. Er teilte ebenfalls kräftig aus und goss mehr Öl ins Feuer. Bevor die Situation eskalierte, setzte ich mich zu ihnen. Ich sprach Worte des Segens aus und wies die Aggressionen weg. Der Mann zitterte und beruhigte sich langsam. Die Frau hörte leider nicht auf mit ihren Hasstiraden und begann mich zu verfluchen. Jedenfalls stieg der Mann beim Flughafen aus und ich fuhr weiter. Danach wechselte ich den Sitzplatz und kam mit einem Soldaten aus der Schweizer Armee ins Gespräch. Übrigens, die Frau lästerte bis zum Hauptbahnhof und bedrohte mich sogar. Ich spürte trotzdem einen tiefen Frieden im Herzen, der nur vom Heiligen Geist kommen kann. Halleluja!

Bevor die Mission startete, kaufte ich bei einer Imbissbude ein leckeres Sandwich. Insbesondere die Verpackung dünkte mich ungewöhnlich, weil ein interessanter Spruch von Mutter Teresa abgedruckt war – ich habe ein Foto gemacht, siehe Galerie oben. Diese Missionarin war in der Vergangenheit im Auftrag von Jesus unterwegs und kümmerte sich um die Armen dieser Welt.

Danach ass ich das belegte Brot und spazierte zum Zielort. John Michael Uche und Etienne waren bereits dort und wir begannen unsere Operation. Gemeinsam verteilten wir Traktate in vielen Sprachen und verkündeten das Evangelium. Eine spannende Begegnung hatten wir mit einem Mann, der an einer seltsamen Hautkrankheit litt. Er beschäftigte sich mit dem Glauben und war offen für Jesus. Als ich für ihn betete, spürten nicht nur er, sondern auch ich und John Michael die Präsenz Gottes. Obwohl ich ihn nicht berührte, fühlte er eine Wärme auf seiner Brust und zwar dort, wo er uns vorher die seltsame Akne zeigte. Wir gaben ihm eine Visitenkarte und luden ihn zur christlichen Versammlung ein.

Etienne sprach mit einer Gruppe von Fussballfans aus Chile. Die Leute hatten einen katholischen Hintergrund und brauchten eine persönliche Beziehung mit Jesus.

Später sah John Michael einen grossen, bärtigen Mann auf einer Mauer sitzen. Im Verlaufe dieser Konversation stellte sich heraus, dass Gott uns als Boten sandte. Er besuchte seit mehr als einem Jahrzehnt die Freikirche ICF und war im Wasser getauft. Trotzdem litt er unter anderem an Depressionen. Wir beteten für ihn und wiesen die Mächte der Finsternis weg. Dabei hustete er mehrmals (ein Zeichen, dass Dämonen verschwinden) und spürte eine Wärme im Körper. Bevor und nach diesem Befreiungsdienst tauschten wir unsere Erkenntnisse in der Nachfolge Jesu aus und redeten über geistliche Dinge. So ging es um den Auftrag, den jeder Christ hat. Wir sind berufen Salz und Licht zu sein, damit Menschen sich mit Gott versöhnen und umkehren vom falschen Weg – siehe Apostelgeschichte 2,38.

Spannend war die Vorgeschichte. John Michael sagte mir zu Beginn der gestrigen Operation, dass wir den Schlüssel zum Königreich Gottes haben: Jesus Christus! Wenige Minuten danach fand ich tatsächlich zwei Schlüssel, die wahrscheinlich jemand absichtlich an diesem Platz liegen liess. Ich freute mich über diese Führung. Später drückte ich dem sympathischen Christen mit dem Bart einen von diesen Schlüsseln in die Hand und sagte ihm, dass er ihn behalten soll. Eine Erinnerung daran, dass er durch den Glauben an Jesus Christus freien Zugang zum Reich des Lichts erhalten hat.

Während unserer Patrouille entlang der Langstrasse sammelten wir weitere Erfahrungen und durften Leute ermutigen. So lief mir ein junger Mann in die Arme, der an diesem Tag ziemlich betrübt wirkte. Er sagte, dass er momentan den breiten Weg gehe, das aber nicht will. Jesus spricht in Matthäus 7,13 über die beiden Möglichkeiten, die jeder Mensch hat. Je nach Entscheidung wartet das Himmelreich auf uns oder die ewige Verdammnis. Wir beteten für ihn sowie seinen Kollegen und luden ihn an den wöchentlichen Gemeinschaftsabend ein, der von John Michael organisiert wird. Der Mann freute sich und meinte, dass er dankbar sei, dass Christen an diesem Ort präsent sind.

Beim Brunnen diskutierten wir mit einer Person auf einer Holzbank. Plötzlich tauchte ein Afrikaner auf, schrie laut und sagte, John Michael sei ein Mann Gottes. Obwohl die Situation gefährlich wirkte, blieben wir ruhig. Nach einer Weile klinkte sich ein weiterer Passant in die Szene ein, der aggressiv wirkte und auf den Mann losgehen wollte, mit dem ich über Jesus redete. Im Hintergrund entdeckte ich eine Blumenverkäuferin und kaufte eine Rose. Anschliessend schenkte ich sie einem der beiden Streithähne und wir verliessen den Schauplatz…

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