New Age, Gottesdienst in Oerlikon und die Familie aus Sri Lanka

Es gibt eine sichtbare Welt und eine unsichtbare Welt. Beide Regionen werden von Lebewesen bevölkert, die wir sehen können oder für unsere Augen nicht fassbar sind. In seinem ersten Brief an Timotheus schreibt Paulus (siehe Kapitel 4, Vers 1) über verführerische Geister und teuflische Botschaften, welche das gesunde Fundament der Christen zerstören wollen. Wenn wir uns mit dem Schöpfer von Himmel und Erde versöhnen, erhalten wir den Heiligen Geist, der uns in alle Wahrheit führt.

Am Samstag (12.08.2017) spielte ich mit meiner Familie eine Runde Minigolf beim Schützenweiher in Winterthur. Danach sprach ich im dazugehörigen Restaurant mit einem Mann, der sich mit New Age befasste. Es handelt sich dabei um eine Irrlehre, welche den Menschen ins Zentrum stellt. Falsche Propheten wie Emanuel Swedenborg gelten als treibende Kräfte dieser okkulten Bewegung. Später gesellten sich Ufos, Drogen und die Erweiterung des Bewusstseins dazu. Grundsätzlich ist der Teufel ein Lügner, will uns verwirren und von der Wahrheit fernhalten. Jedenfalls wies ich diesen Mann auf Jesus und das Kreuz hin. Die Sünde ist das Problem und nur das Evangelium kann uns retten. Wer glaubt, dass Jesus für unsere Schuld gestorben und am dritten Tage auferstanden ist, der kehrt um vom falschen Weg, lässt sich taufen und empfängt den Heiligen Geist – siehe Apostelgeschichte 2,38!

Am Sonntag (13.08.2017) reiste ich gemeinsam mit Geoffrey nach Oerlikon in die The Path of Life International Church. Mein Glaubensbruder aus Kanada lud mich in den englischsprachigen Gottesdienst seiner Gemeinde ein. In der Galerie findet ihr zwei Fotos dieses Schauplatzes. Pastor Jonathan zitierte unter anderem eine Aussage von Jesus aus Johannes 15,16 und zeigte auf, dass Christen auserwählt sind, gute Früchte zu bringen. Gleichzeitig dürfen wir Gott im Namen seines Sohnes um alles bitten, was wir brauchen. Nach der Predigt, dem Lobpreis und dem Gebet wurden die Leute aufgefordert, die Worte in die Tat umzusetzen.

Wir gingen auf die Strasse und verkündeten das Evangelium in der Nähe des Bahnhofs. Dabei trafen wir drei Moslems. Einer von ihnen trug ein weisses und dessen Kollege ein schwarzes Leibchen. Ich trug ein rotes Leibchen. Daraufhin erklärte ich ihnen, dass Jesus unsere Sünde (schwarz) mit seinem Blut (rot) reinwäscht und wir am Ende geheiligt (weiss) sind. Auf dem Rückweg redete ich mit Geoffrey über die Glaubenshelden aus der Bibel, die weitaus mehr zu bieten haben als herkömmliche Superhelden. Wenn wir unseren Kindern anstatt die Märchen von Spider-Man die tatsächlichen Abenteuer von Noah, David oder Elia schmackhaft machen, dann können sie lernen, dass eine Freundschaft mit dem himmlischen Vater die einzige tragfähige Basis für den Alltag ist.

Am Dienstag (15.08.2017) besuchte ich gemeinsam mit Stéphane eine Familie aus Sri Lanka. Im Vorfeld lernte ich den Vater auf der Strasse kennen und durfte mehrmals für diese Leute via Telefon beten. Sie empfingen uns sehr herzlich und mein Glaubensbruder spürte gleich zu Beginn die Präsenz Gottes. Tatsächlich handelte es sich hier um ein Haus des Friedens und der Glaube kam deutlich zum Vorschein. Während des Gesprächs stellte sich heraus, dass die Eltern und die älteste Tochter im entscheidungsfähigen Alter getauft wurden. Der Vater spricht in Zungen und die Mutter spürte in der Vergangenheit eine starke Berührung des Heiligen Geistes. Während unseres Besuchs durften wir mit einem theologischen Missverständnis aufräumen, das die Frau plagte. Das Buch Hiob aus der Bibel diente uns als Aufhänger.

Ausserdem beteten wir für ihre Probleme mit dem Rücken und der Schulter. Die Symptome verringerten sich von Stufe 9 auf ein minimales Niveau. Der Mann wurde von Beschwerden in seiner Hüfte geplagt, die nach unten ausstrahlten. Er spürte eine grosse Hitze bei unserem Gebet und eine pulsierende Kraft in seinem Bein. Jedenfalls liessen die Schmerzen nach – Halleluja! Wir freuten uns über die Gastfreundschaft unserer tamilischen Geschwister in Christus. Am meisten beeindruckte uns der natürliche Glaube, mit dem die drei Kinder gesegnet waren. Der Nachwuchs betete mit Leidenschaft für die Eltern und stellte uns Fragen. Im Verlaufe der Konversation schenkte mir der HERR ein Wort der Erkenntnis über die älteste Tochter und zwar ging es um das Thema Singen. Dieser Eindruck bestätigte sich auf wunderbare Art und Weise. Tatsächlich singt sie jeden Tag in ihrem Zimmer. Dazwischen tauchte eine Bekannte der Familie auf, die im Hinduismus verwurzelt war und das Treffen aufmerksam mitverfolgte. Schliesslich durften wir auch für sie beten…

Extradosis Segen und zornige Schulbücher

Wunderbarer Regenbogen und Abenteuer mit der Eisenbahn

Islamophobie und Jagd auf Christen