Zwei Mormonen und die Sorgen einer jungen Mutter

Heute suchte ich mit meinem Sohn nach Lego-Figuren, die unter dem Sofa verschollen waren. Wir verwendeten für die «Rettung» einen grossen Massstab, um die Spielzeuge hervorzuholen. Dabei kam auch eine Portion Staub zum Vorschein. Diese Aktion erinnerte mich an die Situation vieler Menschen, die im Dreck der Sünde hocken und sich in einer diabolischen Isolation befinden. Jesus will seine Nachfolger aussenden, damit sie Verlorene für das Reich Gottes gewinnen – siehe Lukas 5, 1-11!

Gestern (16.08.2017) machte ich gemeinsam mit Nino einen Einsatz in Schaffhausen. Währenddessen erkundete meine Familie die schöne Stadt am Rhein. Beim Bahnhof kamen wir mit mehreren Personen ins Gespräch und durften die gute Nachricht weitergeben. Dabei gab es erstaunlich wenig Widerstand, dafür umso mehr offene Herzen. So sprachen wir unter anderem mit einer Muslimin, die in der Vergangenheit auch eine Kirche besuchte. Interessanterweise ging sie davon aus, dass die Bibel und der Koran im Kern die gleiche Botschaft enthalten. Ich durfte diesen Irrtum aufklären und sagte ihr, dass alle Leute unter dem Fluch leben, die nicht an Gottes Sohn und dessen Erlösungswerk am Kreuz glauben. Offensichtlich war sie von der Rede beeindruckt und blickte uns nachdenklich an.

Später sprachen wir mit einem jungen Mann, der sich aus allen möglichen Religionen seine Philosophie bastelte. Wir erklärten ihm das Evangelium und Nino erzählte ihm zwei interessante Gleichnisse, die von einem Kapitän und einem Auto handelten. Danach durften wir für eine Frau beten, die gerade von der Physiotherapie kam und Schmerzen im Rücken hatte. Nachdem Nino mehrmals für sie betete, spürte sie eine Wärme und war total erstaunt. Das Problem reduzierte sich deutlich – ungefähr von Stufe 5 auf Stufe 1! Halleluja!

An der Ecke bei der Schwertstrasse trafen wir zwei Vertreter der Mormonen. Dabei handelte es sich um eine Sekte, die 1830 von Joseph Smith Junior gegründet wurde. Genauso wie bei Mohammed gab es eine zweifelhafte Begegnung mit einem Engel, der neue Offenbarungen aus dem Himmel auf die Erde brachte. Die Bibel warnt an mehreren Stellen (beispielsweise 2. Korinther 11,4) vor falschen Propheten. Während dem Gespräch ermahnte ich die beiden Damen und erzählte ihnen, dass wir vor ein paar Minuten durch die Kraft des Heiligen Geistes ein Wunder erlebten.

Vor der UBS sprachen wir mit einer Frau, die Schmerzen am rechten Unterschenkel hatte. Scheinbar war sie gläubig, aber hatte nicht verstanden, welche Konsequenzen die Versöhnung mit dem himmlischen Vater hat. Wir erklärten ihr, dass sie ihre Sünden vor Gott bereuen, sich auf den Namen von Jesus Christus taufen und den Heiligen Geist empfangen muss, damit sie ein Kind des Lichts wird. Nino betete für sie und ihre Schmerzen am Bein reduzierten sich. Dabei spürte sie sowohl eine Hitze als auch ein Kribbeln. Alle Ehre dem HERRN!

Beim Mohrenbrunnen sprachen wir mit einer jungen Frau, die mit 16 Jahren ein Kind bekam und von ihrem Freund verlassen wurde. Wir ermutigten sie und beteten für die die ganze Familie. Ausserdem durften wir ihrer Mutter das Evangelium weitergeben – in der Vergangenheit kämpfte sie mit den Behörden und verteidigte ihre Tochter. Auf der anderen Seite redeten wir mit zwei Mädchen über Jesus. Nino betete gegen Beschwerden im Oberschenkel bei der einen Person und ich erklärte ihnen, dass die Taufe (ein paar Wassertropfen) in der katholischen Kirche nicht dasselbe ist, was die Bibel lehrt. Laut Paulus stirbt der alte Mensch im Wasser mit Jesus (Untertauchen) und steht wieder auf mit Jesus (Auftauchen) zum neuen Leben. Die Macht der Sünde ist gebrochen! Dazu gehört die Busse, also die Umkehr vom falschen Weg – siehe dazu Römer 6.

Gegen Ende unserer Operation in Schaffhausen entdeckten wir auf dem Fronwagplatz zwei Leute aus Äthiopien. Es handelte sich um einen Vater und seine Tochter aus der orthodoxen Kirche. Obwohl er Schmerzen an verschiedenen Stellen im Körper hatte, wollte er nicht, dass wir in der Öffentlichkeit für ihn beten. Stattdessen möchte er ein persönliches Treffen mit uns und mehr über den Auftrag erfahren, den Christen bis heute haben…

Mose auf der Bühne und Kanaan im Blickpunkt

Rechnung ist bezahlt aber Gnade ist nicht billig und kostete alles

Charakterbildung mit der Jesus-Family